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Forza 4: Kinect - Die Zukunft von Forza Motorsport?

16. Juni 2010 - 16:46 Uhr

Microsoft gibt Einblicke in die Zukunft der erfolgreichen Forza Motorsport-Reihe mit dem neuen Xbox 360-Feature Kinect

Forza 4
Mit Kinect verwandelt sich Forza Motorsport in einen Fahrzeugshowroom und mehr
© Microsoft Limited

(MST/Speedmaniacs.de) - Die große E3-Pressekonferenz Microsoft wurde vor allem von einem Thema dominiert, dem kameragestützten Eingabegerät Kinect, vormals bekannt als Project Natal. Nachdem Microsoft viele Spiele vorgestellt hat, die sich offensichtlich eher an den Casual-Markt richten, stellen sich wohl nicht wenige Hardcore-Gamer die Frage, was ihnen denn nun diese neue Technologie bringen soll. Eine Antwort darauf gibt - zumindest teilweise - Turn 10, das renommierte Entwicklungsstudio hinter Forza Motorsport 2 und Forza Motorsport 3. Die Köpfe des Studios, Bill Giese und Dan Greenawalt, haben auf der Microsoft-Bühne einige ihrer Ideen für das neue Kinect-System vorgestellt.

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Lead Designer und Creative Director Bill Giese lenkte dabei einen Ferrari F458 Italia nur dadurch, dass er seine Hände wie an einem imaginären Lenkrad in die Luft hielt und dabei in einer Challenge eine Reihe von langsameren Wagen überholte. Wie und ob Giese dabei auch die Beschleunigung des Wagens kontrollierte, bleibt dagegen unklar, denn mit seinen Füßen machte er dazu keine Anstalten, sodass für diese Demo wahrscheinlich zum Einen das Autobrake-Feature aus Forza 3 und eine ebenso automatische Beschleunigung, wie man sie beispielsweise aus Handyspielen kennt, benutzt worden sein dürfte.

Daneben benutzten die Forza-Entwickler die Kinect-Kameras auch dafür die Kopfbewegungen des Spielers zu erfassen und dementsprechend die Kameraperspektive zu verschieben. Mit Kinect ist also echtes so genanntes Head-Tracking möglich, ein Feature das bisher nur sehr wenige Hardcore-Simulationen auf dem PC nutzen, weil dafür auch eine nicht gerade günstige Zusatzhardware benötigt wird. Außerdem zeigten Greenawalt und Giese, wie man die Kinect-Technologie auch außerhalb des Rennens stilvoll nutzen kann, zum Beispiel für den Showroom. So bewegte sich Giese um den schicken Sportwagen aus Maranello, als wenn dieser direkt vor ihm stehen würde.

Giese konnte das Fahrzeug umkreisen, sich detaillierte Informationen über einzelne Elemente des Wagens anzeigen lassen und sogar die Türen öffnen, einsteigen und den kompletten Innenraum betrachten. Bleibt nur doch die alles entscheidende Frage, ob das, was da in Los Angeles zu sehen war, schon ein Vorgeschmack auf Forza Motorsport 4 gewesen ist oder ob die Kinect-Technologie auch auf irgendeine Weise, zum Beispiel als Content-Update, ihren Weg in Forza 3 finden wird. Fest steht momentan nur, dass es "erst" 2011 so weit sein wird. Forza-Fans und alle die jetzt neugierig auf Kinect geworden sind, finden in unserer Bildergalerie zu Forza 4 ein paar Screenshots und sollten sich den anderthalb Minuten langen Forza 4 Kinect E3-Trailer mit Ferrari 458 Italia nicht entgehen lassen.

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