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Burnout Paradise: Neue Infos und erste Eindrücke

10. September 2007 - 17:40 Uhr

Das schnellste Konsolenrennspiel meldet sich voraussichtlich Anfang 2008 auf Xbox 360 und PS3 zurück und hinterlässt bereits einen interessanten Eindruck

Burnout Paradise
Präsentiert sich wie die Vorgänger äußerst schnell: Burnout Paradise
© EA

(MST/Speedmaniacs.de) - Wer Überraschungen mag, der wird sich über Burnout Paradise sehr freuen. Denn allein die Tatsache, dass alle Strecken und Events zu Beginn des Spiels frei zur Auswahl stehen, hebt den neuesten Titel der für aggressives Fahren und spektakuläre Unfälle stehenden Burnout-Reihe schon einmal deutlich von anderen Titeln aber auch gegenüber den bisherigen Teilen ab.

Die technischen Möglichkeiten der neuen Konsolengeneration erlauben es den Entwicklern nun endlich die Zerstörungen an den Fahrzeugen extrem detailliert darzustellen, spektakulärste Massencrashs in Szene zu setzen und den Spielern ein grundlegend neues Spielerlebnis zu bieten.

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Das Online-Magazin 'IGN' hatte kürzlich Gelegenheit das voraussichtlich erst Anfang nächsten Jahres erscheinende Burnout Paradise anzuspielen. Mit 60 Bildern pro Sekunde präsentierte sich die Xbox 360-Fassung während der "Fahrstunde" absolut flüssig und schnell wie immer.

Bei der Probefahrt fiel unseren englischsprachigen Kollegen aber auch das eine oder andere Detail auf. So setzen die Entwickler bei der Spielsteuerung zwar weiterhin auf die klassische, direkt reagierende Burnout-Steuerung, doch im Gameplay hat sich durchaus einiges geändert. So ist beim schnellen Spurwechsel echte Präzision gefragt. Vor allem langjährige Burnout-Fans, die die Abmaße der Autos verinnerlicht haben und bislang hauchdünn am Verkehr oder den Streckenrandobjekten vorbeigeschrammt sind, müssen sich offensichtlich ein wenig umstellen. Denn laut 'IGN' hat Criterion Games die Abmaße ein wenig modifiziert.

Burnout Paradise
Paradise City erstreckt sich über eine Fläche von 30 Quadratmeilen
© EA

Die größte Herausforderung dürfte aber zunächst darin bestehen sich in Paradise City zurecht zu finden, denn die Stadt ist riesig. Zur Unterstützung gibt es immerhin einen großen Kompass, der einem im Rennen die Richtung zum Ziel anzeigt. Von 'IGN' wurde in diesem Zusammenhang jedoch bemängelt, dass es nicht einfach ist sich gleichzeitig auf den Straßenverlauf und Kompass zu konzentrieren. Gut möglich also, dass die Entwickler in diesem Punkt noch nachbessern.

Ein Rennen in Burnout Paradise zu starten ist hingegen spielend einfach, denn das gesamte Spielkonzept ist auf spontane Entscheidungen aufgebaut. Daher verwundert es auch nicht, dass der neue Mehrspieler-Modus dem Spieler sehr viele Freiheiten lässt und eine echte Innovation bietet. Langes Warten auf Mitspieler gehört nämlich laut Criterion Games der Vergangenheit an. So verbindet man sich zum Beispiel in der so genannten "Freeburn Challenge" mit dem Server, setzt sich direkt ohne Wartezeit hinters Lenkrad und sucht aus einer Liste eine Herausforderung aus und ehe man sich versieht befindet man sich auch schon wieder im Auto und somit im Rennen.