Einwanderung, Flucht und Vertreibung - Politik und Herausfor

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Beitrag von Dissident » Fr Nov 10, 2017 9:29 am

Es hat weder etwas mit dem Arsch hochkriegen wollen/können oder irgendwelchen Abschlüssen zu tun, es ist eine Zuspitzung die ja nicht nur bei uns oder in Europa stattfindet, auch in den USA heisst es dass Arbeit heutzutage zu schlecht bezahlt wird und selbst ein College Abschluss nicht mehr eine Garantie für einen guten und sicheren Job ist - alles andere ist Sozialdarwinismus und an Respektlosigkeit gegenüber aller die sich täglich den Arsch aufreißen und ihre Lebensumstände verbessern wollen, vor allem für ihre Familie sorgen wollen.

Das sind tiefgreifende Probleme dieses Systems und nicht einfach nur eine Frage der individuellen Leistungsfähigkeit und Lebenseinstellung. :jupi:

-------

http://m.huffpost.com/de/entry/18518326

Zustände sind das, ZUSTÄNDE!

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shuyuan
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Re: Einwanderung, Flucht und Vertreibung - Politik und Herausfor

Beitrag von shuyuan » Fr Nov 10, 2017 11:57 am

OskarL hat geschrieben:
Fr Nov 10, 2017 6:30 am

Uebrigens, ich weiss, dass man mit 1050 Euro nicht die Wurst fett kriegt, aber ist gibt genug Laender in Europa, wo man mit 1050 Euro zu den Besserverdienern gehoert. Es ist auch nicht nur Aufgabe der Politik, die Loehne festzulegen.
ach was ? :zzz:
Weisst du was ich komisch finde ?
Dass die Politik seit der Agenda 2010 genau das forciert. Grossindustrie und Politik ist sowieso EIN Haufen.
Ich setz dich mal in die Ecke zu "Keine Ahnung" haben was das Thema betrifft.
Soweit ich weiss, hast du selbst zugegeben kein Plan von der Sache zu haben, also mach bitte jetzt nicht auf Verständnis.
Um es mal so zu sagen, wenn man über den Wolken schwebt, kann man am Boden schwer was erkennen, da hilft auch kein Quervergleich zu anderen Ländern.

Die Aufgabe der Politik war in den letzten jahren immer mehr, die Arbeitnehmer unten zu halten.
Wenn ich mal das Beispiel Pflegekraft bzw Krankenschwester aufgreifen würde, bleibt Dir garantiert der nächste Bissen im Halse stecken.
Wobei, solange man nicht betroffen ist, kann das einem ja grad egal sein. Aber dann sollte man bei dem Thema etwas leise treten *find*

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Beitrag von Dissident » Fr Nov 10, 2017 2:07 pm

wie sagt Murksel so schön:"Jeder ist seines Glückes Schmied"

:lol:

ihr müsst euch alle halt nur ein bisschen mehr anstrengen... :naughty:

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kaligula
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Re: Einwanderung, Flucht und Vertreibung - Politik und Herausfor

Beitrag von kaligula » Fr Nov 10, 2017 2:37 pm

Gewisse Leute in der Politik haben halt völlig den Bezug zur Realität und somit zum Wahlvolk verloren.

Mir fällt da auch noch der Tauber ein.
„,Vollbeschäftigung’ ist besser als ,Gerechtigkeit’“ (so Tauber via Twitter). Auf die Nachfrage eines Twitter-Nutzers („Heißt das jetzt 3 Minijobs für mich?“) erwiderte Tauber: „Wenn Sie was Ordentliches gelernt haben, dann brauchen Sie keine drei Minijobs.“
:roll:
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Re: Einwanderung, Flucht und Vertreibung - Politik und Herausfor

Beitrag von Gutmensch » Fr Nov 10, 2017 2:58 pm

Hat der Tauber eigentlich irgendwas gelernt? :D

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kaligula
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Re: Einwanderung, Flucht und Vertreibung - Politik und Herausfor

Beitrag von kaligula » Fr Nov 10, 2017 3:20 pm

Hmm,... eine schwieriges Thema! Kommt darauf an, was man unter "gelernt" versteht.

Das ist überhaupt eine richtig fiese Frage! :mrgreen:
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Re: Einwanderung, Flucht und Vertreibung - Politik und Herausfor

Beitrag von Dissident » Fr Nov 10, 2017 3:29 pm

"Wenn sie etwas ordentliches gelernt hätten"

Was auch immer das bedeuten mag. Das selbst Fachkräfte in vielen Branchen unterbezahlt werden, sogar schlechter als in Ländern mit einem niedrigeren BIP, ist dabei wohl nebensächlich oder was?

Es ist also dementsprechend auch völlig egal wie hart und fleißig man arbeitet, hast den falschen Job, dann haste es nicht verdient ein gutes und vernünftiges Leben zu führen. Geil.

So stelle ich mir die Zukunft vor und das ideale Utopia: unsere Vorfahren und Nachfahren können Stolz auf uns sein. Eine goldene Zeit in der wir leben.

Lang lebe die willkürliche Wohlstandsverteilung, Scheisse rollt ohnehin abwärts. :top:

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Re: Einwanderung, Flucht und Vertreibung - Politik und Herausfor

Beitrag von OskarL » Fr Nov 10, 2017 3:51 pm

shuyuan hat geschrieben:
Fr Nov 10, 2017 11:57 am
OskarL hat geschrieben:
Fr Nov 10, 2017 6:30 am

Uebrigens, ich weiss, dass man mit 1050 Euro nicht die Wurst fett kriegt, aber ist gibt genug Laender in Europa, wo man mit 1050 Euro zu den Besserverdienern gehoert. Es ist auch nicht nur Aufgabe der Politik, die Loehne festzulegen.
ach was ? :zzz:
Weisst du was ich komisch finde ?
Dass die Politik seit der Agenda 2010 genau das forciert. Grossindustrie und Politik ist sowieso EIN Haufen.
Ich setz dich mal in die Ecke zu "Keine Ahnung" haben was das Thema betrifft.
Soweit ich weiss, hast du selbst zugegeben kein Plan von der Sache zu haben, also mach bitte jetzt nicht auf Verständnis.
Um es mal so zu sagen, wenn man über den Wolken schwebt, kann man am Boden schwer was erkennen, da hilft auch kein Quervergleich zu anderen Ländern.

Die Aufgabe der Politik war in den letzten jahren immer mehr, die Arbeitnehmer unten zu halten.
Wenn ich mal das Beispiel Pflegekraft bzw Krankenschwester aufgreifen würde, bleibt Dir garantiert der nächste Bissen im Halse stecken.
Wobei, solange man nicht betroffen ist, kann das einem ja grad egal sein. Aber dann sollte man bei dem Thema etwas leise treten *find*
Und wenn Du Ahnung haettest, wuesstest Du, das ich 17 Jahre in einem Land gelebt habe, wo in jenen 17 Jahren das Durschnittseinkommen von umgerechnet 400 auf 700 Euro gestiegen ist und ich dort kurzfristig fuer unter 1000 Euro wackeln musste. Also ums jetzt mal in Deinem Umgangston auszudruecken, von einem Schlauvogel wie Dir nehme ich Deine abfaelligen Bemerkungen so ernst, wie einen schlechten Witz eines noch schlechteren Komikers.
Donald Trump: We have very stupid people in our country, negotiating for us. We have leaders, they don't know what they are doing!

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Re: Einwanderung, Flucht und Vertreibung - Politik und Herausfor

Beitrag von shuyuan » Fr Nov 10, 2017 4:10 pm

OskarL hat geschrieben:
Fr Nov 10, 2017 3:51 pm
shuyuan hat geschrieben:
Fr Nov 10, 2017 11:57 am


ach was ? :zzz:
Weisst du was ich komisch finde ?
Dass die Politik seit der Agenda 2010 genau das forciert. Grossindustrie und Politik ist sowieso EIN Haufen.
Ich setz dich mal in die Ecke zu "Keine Ahnung" haben was das Thema betrifft.
Soweit ich weiss, hast du selbst zugegeben kein Plan von der Sache zu haben, also mach bitte jetzt nicht auf Verständnis.
Um es mal so zu sagen, wenn man über den Wolken schwebt, kann man am Boden schwer was erkennen, da hilft auch kein Quervergleich zu anderen Ländern.

Die Aufgabe der Politik war in den letzten jahren immer mehr, die Arbeitnehmer unten zu halten.
Wenn ich mal das Beispiel Pflegekraft bzw Krankenschwester aufgreifen würde, bleibt Dir garantiert der nächste Bissen im Halse stecken.
Wobei, solange man nicht betroffen ist, kann das einem ja grad egal sein. Aber dann sollte man bei dem Thema etwas leise treten *find*
Und wenn Du Ahnung haettest, wuesstest Du, das ich 17 Jahre in einem Land gelebt habe, wo in jenen 17 Jahren das Durschnittseinkommen von umgerechnet 400 auf 700 Euro gestiegen ist und ich dort kurzfristig fuer unter 1000 Euro wackeln musste. Also ums jetzt mal in Deinem Umgangston auszudruecken, von einem Schlauvogel wie Dir nehme ich Deine abfaelligen Bemerkungen so ernst, wie einen schlechten Witz eines noch schlechteren Komikers.
Du meinst das ehemals siegreiche Land der "Vollbeschäftigung", von dem so Vögel wie Tauber träumen, herzlichen Glückwunsch.
Du hast das hinter Dir, was andere in Massen noch vor sich haben.
(Kann jemand mal bitte erklären, warum es im Kapitalismus keine Vollbeschäftigung geben kann ? Danke.)
Ich verbitte mir von "abfällig" zu sprechen. Die Realität kann ziemlich abfällig wirken, ich weiss.
So wie Dein Einwand, in anderen Ländern......


Mein letzter Absatz -solange man nicht betroffen ist - ist aktueller denn je.
Da gehts um Pflege, nur um den Kontext nochmal zu betonen, nicht um Dich persönlich. (Du hast PN )
Zuletzt geändert von shuyuan am Fr Nov 10, 2017 4:31 pm, insgesamt 1-mal geändert.

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Stefan P
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Re: Einwanderung, Flucht und Vertreibung - Politik und Herausfor

Beitrag von Stefan P » Fr Nov 10, 2017 4:30 pm

kaligula hat geschrieben:
Fr Nov 10, 2017 3:20 pm
Hmm,... eine schwieriges Thema! Kommt darauf an, was man unter "gelernt" versteht.

Das ist überhaupt eine richtig fiese Frage! :mrgreen:
Herr DOKTOR Tauber, so viel Zeit muss sein. Immerhin hat er sein Studium abgeschlossen, promoviert und ist sogar einem Job nachgegangen bevor er sich in die Politik abseilte. Daß er trotzdem nicht das gelbe vom Ei repräsentiert ist eine andere Geschichte.

Falls das Palaver um Jamaika tatsächlich zu einer Regierung führt, wird also eine Frau die nie im Leben einen Job hatte, auch keinen glernt hat, nicht mal ein Theologiestudium in der DDR zuende brachte, Ministerin einer deutschen Regierung.

Sie hat dann recht behalten mit ihrem blöden Spruch "....Deutschland wird sich verändern, und wissen sie was, ich freu' mich drauf..." :wuerg:
Kühner, als das Unbekannte zu erforschen, kann es sein, das Bekannte zu bezweifeln. (Alexander von Humbold)

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Re: Einwanderung, Flucht und Vertreibung - Politik und Herausfor

Beitrag von shuyuan » Fr Nov 10, 2017 4:34 pm

Stefan P hat geschrieben:
Fr Nov 10, 2017 4:30 pm

Herr DOKTOR Tauber, so viel Zeit muss sein. Immerhin hat er sein Studium abgeschlossen, promoviert und ist sogar einem Job nachgegangen bevor er sich in die Politik abseilte.
Er hat begriffen, dass sich Orientierungslosigkeit in der Politik besonders "auszahlt" :schumi:

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Re: Einwanderung, Flucht und Vertreibung - Politik und Herausfor

Beitrag von OskarL » Fr Nov 10, 2017 9:40 pm

shuyuan hat geschrieben:
Fr Nov 10, 2017 4:10 pm
Du meinst das ehemals siegreiche Land der "Vollbeschäftigung", von dem so Vögel wie Tauber träumen, herzlichen Glückwunsch.
Du hast das hinter Dir, was andere in Massen noch vor sich haben.
(Kann jemand mal bitte erklären, warum es im Kapitalismus keine Vollbeschäftigung geben kann ? Danke.)
Ich verbitte mir von "abfällig" zu sprechen. Die Realität kann ziemlich abfällig wirken, ich weiss.
So wie Dein Einwand, in anderen Ländern......


Mein letzter Absatz -solange man nicht betroffen ist - ist aktueller denn je.
Da gehts um Pflege, nur um den Kontext nochmal zu betonen, nicht um Dich persönlich. (Du hast PN )
Natuerlich meine ich das nicht, aber Du kannst gerne weiter im Dunkeln tappen.
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Re: Einwanderung, Flucht und Vertreibung - Politik und Herausfor

Beitrag von shuyuan » Fr Nov 10, 2017 10:44 pm

erhelle mich. :wink2:

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Re: Einwanderung, Flucht und Vertreibung - Politik und Herausfor

Beitrag von Arno » Sa Nov 11, 2017 5:31 am

shuyuan hat geschrieben:
Fr Nov 10, 2017 11:57 am
ach was ? :zzz:
Weisst du was ich komisch finde ?
Dass die Politik seit der Agenda 2010 genau das forciert. Grossindustrie und Politik ist sowieso EIN Haufen.
Ich setz dich mal in die Ecke zu "Keine Ahnung" haben was das Thema betrifft.
Soweit ich weiss, hast du selbst zugegeben kein Plan von der Sache zu haben, also mach bitte jetzt nicht auf Verständnis.
Um es mal so zu sagen, wenn man über den Wolken schwebt, kann man am Boden schwer was erkennen, da hilft auch kein Quervergleich zu anderen Ländern.

Die Aufgabe der Politik war in den letzten jahren immer mehr, die Arbeitnehmer unten zu halten.
Wenn ich mal das Beispiel Pflegekraft bzw Krankenschwester aufgreifen würde, bleibt Dir garantiert der nächste Bissen im Halse stecken.
Wobei, solange man nicht betroffen ist, kann das einem ja grad egal sein. Aber dann sollte man bei dem Thema etwas leise treten *find*
Dem ist nur noch hinzu zufuegen, dass dies nur die Spitze einer 12 jaehrigen Politik des absoluten Stillstands in allen Bereichen ist. Ausser der Industrie, der Ernergieiwrtschaft und der Banken. Dort klappt alles perfekt.
Shu hat Recht. Was ist denn tatsaechlich Positives passiert fuer die deutsche Bevoelkerung?
Welche der Versprechungen genau von jener Frau Merkel sind denn erfuellt worden in den letzten 12 Jahren?
Und die hat man nun "wiedergewaehlt"?
Wer glaubt eigentlich diesen Mist?
Das koennen doch nur voellg Unbedarfte sein.
*find
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Re: Einwanderung, Flucht und Vertreibung - Politik und Herausfor

Beitrag von Arno » Sa Nov 11, 2017 5:35 am

OskarL hat geschrieben:
Fr Nov 10, 2017 3:51 pm
Und wenn Du Ahnung haettest, wuesstest Du, das ich 17 Jahre in einem Land gelebt habe, wo in jenen 17 Jahren das Durschnittseinkommen von umgerechnet 400 auf 700 Euro gestiegen ist und ich dort kurzfristig fuer unter 1000 Euro wackeln musste. Also ums jetzt mal in Deinem Umgangston auszudruecken, von einem Schlauvogel wie Dir nehme ich Deine abfaelligen Bemerkungen so ernst, wie einen schlechten Witz eines noch schlechteren Komikers.
Warum biste dann ruebergekommen?
Gibt noch genuegend andere Laender, wo das auch heute noch so ist.
Wenn du das toll findest, wieso gehst du nicht dahin?
Oder soll das heissen, es geht noch schlimmer,stellt euch nicht so an?
Oder sollen dir jetzt der "noetige" Respekt entgegengebracht werden?
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Re: Einwanderung, Flucht und Vertreibung - Politik und Herausfor

Beitrag von OskarL » Sa Nov 11, 2017 6:57 am

Arno hat geschrieben:
Sa Nov 11, 2017 5:35 am
Warum biste dann ruebergekommen?
Gibt noch genuegend andere Laender, wo das auch heute noch so ist.
Wenn du das toll findest, wieso gehst du nicht dahin?
Oder soll das heissen, es geht noch schlimmer,stellt euch nicht so an?
Oder sollen dir jetzt der "noetige" Respekt entgegengebracht werden?
Seit wann bin ich rueber gekommen? Ich hab nie im Westen gelebt und wenn Du kein Alzheimer hast, solltest Du noch wissen, dass ich oestlich der “DDR” gelebt habe, dort eigentlich immer noch heimisch bin und nur durch meinen Beruf, meinen Wohnsitz temporär von Zeit zu Zeit verlegen muss. Wenn man mal von der Schulbildung und Reihenuntersuchungen in der DDR absieht, habe ich bis dato noch nie irgendwelche Hilfen irgendeines Staates in Anspruch genommen. Ich habe deswegen geschrieben, dass ich der Meinung bin, dass man nicht alles dem Staat in die Schuhe schieben kann, ganz speziell, wenn hier einige User die Abschaffung des Sozialstaates gefordert haben. Und Arno, glaube mir, mir ist das sowas von Sch.... egal, ob mir jemand Respekt entgegen bringt oder nicht, ganz besonders von Leuten, deren Hauptargumentationkette Beleidigungen sind. Wichtig ist nur, dass ich mir und meiner Familie in die Auge schauen kann. Einfach mal im Klimafred lesen. Da hat uns Captain ne gute Message vermittelt.

Mehr iss nich, oder so
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Re: Einwanderung, Flucht und Vertreibung - Politik und Herausfor

Beitrag von shuyuan » Sa Nov 11, 2017 7:05 am

Zum Thema:
Wer in Deutschland einmal als Flüchtling anerkannt wurde, bleibt meist für immer.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge muss spätestens nach drei Jahren prüfen, ob der Fluchtgrund noch besteht.
Geschieht das nicht, erhält der Flüchtling nach der Dreijahresfrist einen Rechtsanspruch auf unbefristeten Aufenthalt.
:naughty:

und
Der Widerruf der Flüchtlingseigenschaft zieht übrigens nicht zwangsläufig die Rückkehr des dann ehemaligen Flüchtlings in die Heimat nach sich. Auch wenn die Anerkennung vom BAMF aberkannt wird, bleiben die Betroffenen oft im Land. Ende Juni waren im Ausländerzentralregister 20.484 Personen gespeichert, deren Schutzanerkennung irgendwann einmal widerrufen wurde. Fast alle leben demnach bereits länger als sechs Jahre im Land. 17 Prozent von ihnen haben inzwischen befristete, 79 Prozent unbefristete Aufenthaltsrechte.
Mehr muss man nicht wissen.

Eine regierungsfähige Koalition haben wir immer noch nicht, die Amtsschimmel liegen krank im Stall und wir verheizen sinnlos Soldaten in Afganistan, weil die Bürokratie dafür sorgt dass die Jungs nicht nach Hause kommen dürfen bzw keine weitere Unterstützung bekommen. :jupi: FlintenUschi als handlungsunfähige Geschäftsführerin...war sie das nicht schon immer ?

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Re: Einwanderung, Flucht und Vertreibung - Politik und Herausfor

Beitrag von shuyuan » Sa Nov 11, 2017 7:16 am

OskarL hat geschrieben:
Sa Nov 11, 2017 6:57 am
Einfach mal im Klimafred lesen. Da hat uns Captain ne gute Message vermittelt.

Mehr iss nich, oder so
Wer sagt denn dass das Internet wichtig sei für die private Freizeitgestaltung ?
Ich sehe hier zumindest ein halbes Hundert Gäste die oft reingucken. Scheint also doch interessant für Captains zu sein :lol:

du hast immer noch PN OskarL

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Re: Einwanderung, Flucht und Vertreibung - Politik und Herausfor

Beitrag von Arno » Sa Nov 11, 2017 8:14 am

OskarL hat geschrieben:
Sa Nov 11, 2017 6:57 am
Seit wann bin ich rueber gekommen? Ich hab nie im Westen gelebt und wenn Du kein Alzheimer hast, solltest Du noch wissen, dass ich oestlich der “DDR” gelebt habe, dort eigentlich immer noch heimisch bin und nur durch meinen Beruf, meinen Wohnsitz temporär von Zeit zu Zeit verlegen muss. Wenn man mal von der Schulbildung und Reihenuntersuchungen in der DDR absieht, habe ich bis dato noch nie irgendwelche Hilfen irgendeines Staates in Anspruch genommen. Ich habe deswegen geschrieben, dass ich der Meinung bin, dass man nicht alles dem Staat in die Schuhe schieben kann, ganz speziell, wenn hier einige User die Abschaffung des Sozialstaates gefordert haben. Und Arno, glaube mir, mir ist das sowas von Sch.... egal, ob mir jemand Respekt entgegen bringt oder nicht, ganz besonders von Leuten, deren Hauptargumentationkette Beleidigungen sind. Wichtig ist nur, dass ich mir und meiner Familie in die Auge schauen kann. Einfach mal im Klimafred lesen. Da hat uns Captain ne gute Message vermittelt.

Mehr iss nich, oder so
Du meinst diesen Ratschlag zur Freizeitgestaltung?
Ich jedenfalls benoetige keinerlei Ratschlaege fuer meine Freizeitgestaltung.
Schoen, wenn dir das hilft weil dir offensichtlich nichts selber einfaellt?
:naughty:
Ich denke, dass muss jeder fuer sich selber entscheiden. Ratschlaege sind mir suspekt wie die Leute, die sie geben, Wuensche allerdings kann man sicher auessern. Ich sage das deshalb, weil in einen frueheren Post dies von dir verwexelt wurde, weil ich es wohl nicht klar genug beschrieben hatte.

Ich muss da mal was klarstellen:
Ich kann mich an alle Einzelheiten all unserer Begegnungen erinnern, dennoch Dank dir fuer die Nachfrage.
Aus diesem Grund kenne ich auch die Hintergruende, wie du ja weisst, standen wir beide selber kurz mal vor dem Abschluss einer Revision meiner Siemens-Anlagen.
Gut so?

Ob hier irgend jemand der User den Sozialstaat abschaffen will, oder eben nicht, kann ich am Ende nicht beurteilen.
Was ich von ausserhalb Deutschland sehe, ist, dass Deutschland sozial, gesellschaftlich, religiös und kulturell „umgebaut“ wird. Dabei ist fuer mich ein Stillstand ebenfalls eine Art von Umbau. Leider sind wohl ne Menge Bürger danach nicht befragt worden, ob sie das überhaupt wollen. Und das ist wohl eher unbestritten in den letzten 12 Jahren.
Das man darueber diskutiert finde ich persoenlich gut und wichtig.
Leider werden offensichtlich in letzter Zeit aus den unterschiedlichsten Gruenden die Buerger in Deutschland nicht mehr korrekt informiert (die Darstellungen ueber Deutschland in Asien sind meist von voellig divergierendem Inhalt), sowie hat offensichtlich eine Art von Zensur eingesetzt. All das erinnert mich schwer an China....Xi und sein Sozialpunktesystem, die das voellige Ende der Demokratie einlaueten.

Respekt muss man sich verdienen und dann permanent erhalten.
Dazu gehoert auch ein respektvoller Umgang, der manchmal durch die Monodirektionale Kommunikation etwas schwierig ist. Da entsehen zwangslaufig Missverstaendnisse.Eine Aufforderung diese zu klaeren, und sich dieser Klaerung zu verschliessen, bedeutet Repekt zu verlieren.
ZUm richtigen Einsortieren: Ich habe mich ueber dein Iphone lustig gemacht, bin dann belehrt worden (von dir) und habe verstanden und das auch entsprechend korrigiert.
Umgekehrt ist das nicht der Fall.
Die Frage ist doch, wie Ernst man das hier (im Forum) nimmt.
Du darfst bitte nicht vergessen, von wem die Idee (und die Umsetung!) einer persoenlichen Bekanntschaft und Kennenlernen ueber das Forum hinaus, sowie die Gruendung einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten zum Rennen fahren urspruenglich gekommen ist.
Leider haben einige meiner ehemalige besten Freunde aus dieser Zeit diesen Respekt (von mir) verloren. Das hat unterschiedliche Gruende. Mir ist es auch gleich, wie das individuell bewertet wird. Bei dem Einem finde ich das persoenlich wirklich schade, bei dem anderen ist es mir eher gleich.
Und warum ist das so?
Auch weil eine Rautenkoenigin Deutschland wie nie zuvor gespalten und veraendert hat und andere Ansichten mit einem Achselzucken noch nicht einmal mehr zur Kenntnis nehmen moechte.
Meerisswirklichnich.
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Re: Einwanderung, Flucht und Vertreibung - Politik und Herausfor

Beitrag von shuyuan » Sa Nov 11, 2017 9:20 am

Arno hat geschrieben:
Sa Nov 11, 2017 8:14 am
Ob hier irgend jemand der User den Sozialstaat abschaffen will, oder eben nicht, kann ich am Ende nicht beurteilen.
nunja, das ist natürlich platt und so nie geschrieben worden.

In Wahrheit ist es nunmal Fakt dass es Sozialfälle gibt, denen ist kaum mehr als mit einer Unterstützung aus der Gemeinschaft zu helfen.

Die Frage ist aber meines Erachtens wie man dorthin kommt und ob man da bleiben muss....am Ende der Nahrungskette .
Hilfe zur Selbsthilfe sollte im Vordergrund stehen.

Menschen die ihr leben lang gearbeitet haben, sollen ein Recht zur Unterstützung ohne Bevormundung haben und Renten sollten nicht besteuert werden.
Die Rentenanpassung sollte im gleichen Moment wie die Diätenerhöhung geschehen.

Die Bundesregierung hat zig hunderte von sinnlosen Massnahmen in der Schublade um Menschen nicht als Arbeistlosenquote zu führen. Ich nenne das Verschleierung.
Denn alle Aufstocker / Ein Euro Jobber etc sind eigentlich Arbeitslose.

Das nur zum "Sozialstaat". Hier gehts aber auch um Arbeitsbeschaffung, also Verwaltungen die Verwaltungen verwalten...
----
Konkret werden in Behörden Zeitverträge vergeben nach dem Gusto, wer ist der Billigste und nicht wer ist der Beste .
Das führt unweigerlich dazu, dass kaum noch sinnige Entscheidungen in kurzer Zeit auf dem Tisch liegen.
Mein Beispiel : Antrag bis zur Bewilligung ReHa Dauer 7 Monate, Versorgungsamt Behindertenausweisprüfung 6 Monate.Warten auf Facharzttermin min. 3 Monate. Verwaltungssachen vor Gericht bearbeitung dauert in der Regel 3 - 8 Monate ,gerne auch länger.
Anschluss sachen wie Irena Programme ,da hast du erstmal 4-6 wochen wartezeit, weil ein arztbrief nur vorläufig erstellt wird und auf das endergebnis gewartet werden muss, vorher passiert nichts. Angeblich fehlen Fachkräfte, die das in kürzerer Zeit regeln sollen. Was eigentlich quatsch ist, denn unsere "ökonomoschen Managements sorgen für diese Umstände und rationalisieren alles weg.
Nur wer schnell viel bezahlen kann , braucht sich über sowas keine Gedanken zu machen, bei dem ist Deutschland ein Land in dem sich gut und gerne leben lässt.
Privatpatienten bekommen davon kaum was mit.....

Und ich frage mich gerade, was die Gesundheitsreform alles wegrationsalisiert.
Alle Schlüsselpositionen in dieser Klinik verstehen die auch nicht.
Der Hinweis geht dann so " Ich bin nur Angestellter", das entscheidet alleine der Kostenträger. (O-Ton Chefarzt )

Also nimmt man an etwas teil was keinen nutzen bringt (ok, für die Klinik Geld ohne ende) :flop:
Das widerum ist nicht nur Verschleierung sondern Betrug !

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Arno
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Re: Einwanderung, Flucht und Vertreibung - Politik und Herausfor

Beitrag von Arno » Sa Nov 11, 2017 9:44 am

shuyuan hat geschrieben:
Sa Nov 11, 2017 9:20 am
nunja, das ist natürlich platt und so nie geschrieben worden.

In Wahrheit ist es nunmal Fakt dass es Sozialfälle gibt, denen ist kaum mehr als mit einer Unterstützung aus der Gemeinschaft zu helfen.

Die Frage ist aber meines Erachtens wie man dorthin kommt und ob man da bleiben muss....am Ende der Nahrungskette .
Hilfe zur Selbsthilfe sollte im Vordergrund stehen.

Menschen die ihr leben lang gearbeitet haben, sollen ein Recht zur Unterstützung ohne Bevormundung haben und Renten sollten nicht besteuert werden.
Die Rentenanpassung sollte im gleichen Moment wie die Diätenerhöhung geschehen.

Die Bundesregierung hat zig hunderte von sinnlosen Massnahmen in der Schublade um Menschen nicht als Arbeistlosenquote zu führen. Ich nenne das Verschleierung.
Denn alle Aufstocker / Ein Euro Jobber etc sind eigentlich Arbeitslose.

Das nur zum "Sozialstaat". Hier gehts aber auch um Arbeitsbeschaffung, also Verwaltungen die Verwaltungen verwalten...
----
Konkret werden in Behörden Zeitverträge vergeben nach dem Gusto, wer ist der Billigste und nicht wer ist der Beste .
Das führt unweigerlich dazu, dass kaum noch sinnige Entscheidungen in kurzer Zeit auf dem Tisch liegen.
Mein Beispiel : Antrag bis zur Bewilligung ReHa Dauer 7 Monate, Versorgungsamt Behindertenausweisprüfung 6 Monate.Warten auf Facharzttermin min. 3 Monate. Verwaltungssachen vor Gericht bearbeitung dauert in der Regel 3 - 8 Monate ,gerne auch länger.
Anschluss sachen wie Irena Programme ,da hast du erstmal 4-6 wochen wartezeit, weil ein arztbrief nur vorläufig erstellt wird und auf das endergebnis gewartet werden muss, vorher passiert nichts. Angeblich fehlen Fachkräfte, die das in kürzerer Zeit regeln sollen. Was eigentlich quatsch ist, denn unsere "ökonomoschen Managements sorgen für diese Umstände und rationalisieren alles weg.
Nur wer schnell viel bezahlen kann , braucht sich über sowas keine Gedanken zu machen, bei dem ist Deutschland ein Land in dem sich gut und gerne leben lässt.
Privatpatienten bekommen davon kaum was mit.....

Und ich frage mich gerade, was die Gesundheitsreform alles wegrationsalisiert.
Alle Schlüsselpositionen in dieser Klinik verstehen die auch nicht.
Der Hinweis geht dann so " Ich bin nur Angestellter", das entscheidet alleine der Kostenträger. (O-Ton Chefarzt )

Also nimmt man an etwas teil was keinen nutzen bringt (ok, für die Klinik Geld ohne ende) :flop:
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Das ist zwar eine sehr persoenliche Sicht der Dinge, stimmt aber und erkklaert das grundsaetzliche Problem.
Das Gesundheitssystem als solches.
Kein Poltiker hat da den Durchblick, noch ein Interesse.
Koennte den spaeteren Verwaltungsaufsichtsratposten in der Pharmazie kosten.
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Helldriver
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Re: Einwanderung, Flucht und Vertreibung - Politik und Herausfor

Beitrag von Helldriver » Sa Nov 11, 2017 9:56 am

Nun müssen sogar unsere Ponys vor den Schutzsuchenden geschützt werden. :betrunken:
https://www.tz.de/welt/in-berlin-im-goe ... 91866.html
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shuyuan
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Re: Einwanderung, Flucht und Vertreibung - Politik und Herausfor

Beitrag von shuyuan » Sa Nov 11, 2017 9:58 am

Arno hat geschrieben:
Sa Nov 11, 2017 9:44 am
Das ist zwar eine sehr persoenliche Sicht der Dinge, stimmt aber und erkklaert das grundsaetzliche Problem.
Das Gesundheitssystem als solches.
Kein Poltiker hat da den Durchblick, noch ein Interesse.
Koennte den spaeteren Verwaltungsaufsichtsratposten in der Pharmazie kosten.
Meerissnich
Meine persönliche Sicht der Dinge deckt sich mit zig Erfahrungen anderer Teilnehmer und Bedienstete.
der Spruch "Ich kann Sie verstehen, aber..." hat schon Kultcharakter.

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Re: Einwanderung, Flucht und Vertreibung - Politik und Herausfor

Beitrag von phylosopher » Sa Nov 11, 2017 10:14 am

Vielleicht trefft IhrßEuch mal wieder, trinkt ein paar Biere, und legt die Penise auf den Tisch , zum .... Vergleich.

Warum muß man in einem Forum immer streiten? Wenn man nicht gleicher Meinung ist, dann ist das doch kein Problem.
Ich bin teilweise mit meinen besten Freunden nicht einer Meinung. Deshalb bleibt man doch beste Freunde.

Zurück zum eigentliche Thema.....
Vielleicht wurde das ja mal erwähnt, aber wir (in der Regel) sind erst Generation 2, nach den Spätkriegskindern.
Mein Vadder und meine Mudder kamen 1933 zur Welt. Die haben nach dem Krieg Vertreibung und Hunger live erlebt.
Deshalb war Ihnen Besitz, haben, nix mehr verlieren, wichtig.
Genau so sind wir doch erzogen..... - anhäufen, vermehren, Besitz sichern.... usw.
Wundert es da, daß Generation 2 dann Verlustängste hat ??

Generation 3 ist da gechillter. Die haben die PS4, und eine Handy, einen PC und hunderte TV-Programme. Die wachen grauslig auf, wenn es mal zu echten Problemen kommt.

Aber: Wenn 3 Millionen Flüchtlinge in einen Kontinent eindringen, der ca. 700 Millionen Einwohner hat, das Panik-Äffle zu machen, ist schlichtweg beknackt. Zumal von denen (ca.) die Hälfte wieder heim geht, bzw. heim gehen möchten.

Wir machen es uns einfach, und gehen von Herkunft, über den aktuellen Lebensstandort in die (völlig egale) Situation, wie etwas ist, und ob das tragbar ist.
Die Krönung ist dann, wenn Leute, die nicht hier wohnen, die schlauen Sprüchle kommen. BILD gelesen?
Oder auch mal daheim gewesen, und das "Chaos" live gesehen. Ich empfehle: "Leg Dich mal ne Stunde hin".

Sollte uns das Flüchtlingsproblem tatsächlich den Rest geben, dann zurecht.
Generationen, die eine komplett zerstörte Heimat-Landschaft ertragen mussten, haben neu angefangen.
Und hier wird über ein paar Flüchtlinge gejammert, die ja .... alles kriegen.... und alles dürfen.... und bla bla bla bla.

Schon klar. - Gutmenschendenken.
Bin mal gespannt, wer das 1. Panik-Äffle ist, der hier verkündet, ich hab ja keine Ahnung.... ?

Und jetzt auf gehts, die ******* auf die Theke.

greez
phylo :wink2:

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Re: Einwanderung, Flucht und Vertreibung - Politik und Herausfor

Beitrag von Helldriver » Sa Nov 11, 2017 10:33 am

Aber: Wenn 3 Millionen Flüchtlinge in einen Kontinent eindringen, der ca. 700 Millionen Einwohner hat, das Panik-Äffle zu machen, ist schlichtweg beknackt. Zumal von denen (ca.) die Hälfte wieder heim geht, bzw. heim gehen möchten.
Wenn diese 3 Millionen tatsächlich in der ganzen EU verteilt würden, hört sich das natürlich nicht so schlimm an.
Allerdings wollen von den 3 Millionen mindestens 80% nach Deutschland.
In vielen anderen Ländern (England, Schweden, Dänemark, Polen, Ungarn, etc.) will man die z.B. gar nicht haben.

Am Ende landen von denen also 2/3 in Deutschland. Die Hälfte davon Wirtschaftsflüchtlinge, die gar nicht nach Hause wollen.
Leave me alone - Kimi told me what to do!

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