Teamtraditionen

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MattMurdog
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Beitrag von MattMurdog » Fr Jan 23, 2015 8:43 pm

Da im " Kern des Problems"-Thread aufgefordert wurde zum Thema zurückzukehren, hier halt ein neuer Thread in denen allgemein Dinge zur Historie von Teams gesammelt werden kann.
</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv"> Original erstellt von flingomin:
<strong> Schon, denn MGP/BrawnGP/Honda/BAR/Tyrrell ist mit Ferrari und McLaren immerhin eines der 3 ältesten Teams in der Formel 1.
Und Namen sind ohnehin Schall und Rauch. </strong></font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Zwischen Brackley und Ockham liegen 100 Kilometer.
</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">While BAR bought the F1 team and entry, they used a different factory, chassis builder and engine – most of the cars and equipment were sold to Paul Stoddart, later owner of the Minardi F1 team.</font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">aunt wiki
Wenn der neue Besitzer den alten Laden dichtmacht und woanders neu baut, war man wohl kaum an der Tradition interessiert...

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv"> Original erstellt von Berge_von_Grips:
<strong> </font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Original erstellt von flingomin:
<strong>Ist aber nunmal so. </strong></font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Weil du das sagst? Oder besser, weil du und andere Anti-Vettels es es sich so wünschen?

Bild Bild

Klasse, was manche hier immer wieder so ablassen. Buttons WM war also okay und wertvoll, weil Brawn um fünf Ecken mit Tyrrell verwandt war. Erkläre mir dann bitte mal, ab wann ein Team als "Traditionsteam" gelten darf und wann nicht, bzw. welche Kriterien erfüllt sein müssen, damit eine WM vollgültig und wertvoll ist. Da bin ich wirklich sehr gespannt.

Nur so als Anhaltspunkt: Brabham gründete sein Team 1962. 1966 und 1967 holte man die Fahrer- und Konstrukteurs-WM. Hat das die F1 entwertet? </strong></font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Williams wäre auch ein nettes Beispiel... aber wahrscheinlich ist da dann wichtiger, was der Teambesitzer schon vorher gemacht hat und nicht die Tradition vom Team...

F 312-T2
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Beitrag von F 312-T2 » Fr Jan 23, 2015 9:14 pm

Es gibt nur drei traditionsreiche Teams in der F1. Und das sind Ferrari, Mclaren und Williams. Nur sie haben über Jahrzehnte ihre Eigenständigkeit mehr oder weniger behalten. Ich wüßte daher nicht, was es zu diskutieren gibt?

Berge_von_Grips
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Beitrag von Berge_von_Grips » Sa Jan 24, 2015 1:16 pm

Mit "Traditionsteam" ist es wie mit dem Etikett "Premium". Jeder darf es nach eigenem Gusto verwenden. Bei Ferrari, McLaren und Williams dürfte Einigkeit bestehen.

Streiten darf man über Sauber (auch wg. der BMW-Unterbrechung 2006 bis 2009), Lotus und Mercedes. Bei Red Bull fehlen noch ein paar Jährchen. Was die von RB gewonnenen Titel aber in keinster Weise abwertet.

Denn ein Blick in die Historie zeigt:

Matra: Einstieg 1968, WM 1969

Tyrrell: Einstieg 1970, WM 1971; selbst wenn man Ken Tyrrells Matra-Zeit ab 1968 dazurechnet, ist da nichts mit Tradition.

McLaren: Einstieg 1966, WM 1974

Red Bull: Einstieg 2005, WM 2010; wenn man die Stewart- und Jaguar-Jahre dazunimmt, war der Einstieg 1997. RB ist also längst etabliert und keineswegs ein No-Name-Produkt.

Das einzige Team, das unbestreitbar hervorsticht, ist Ferrari. Titel mit den Roten sind und bleiben etwas Besonderes. Weniger in sportlicher als vielmehr in emotionaler Hinsicht.

1502
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Beitrag von 1502 » So Jan 25, 2015 10:37 pm

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Original erstellt von Berge_von_Grips:
<strong> Mit "Traditionsteam" ist es wie mit dem Etikett "Premium". Jeder darf es nach eigenem Gusto verwenden. </strong></font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Treffend formuliert! Bild

Ich glaube, bei der Missgunst, die Red Bull zum Teil entgegenschlägt, geht es nicht so sehr darum, dass sie noch ein paar erfolglose Jahre mehr ableisten müssten, um sich zu "etablieren". Sondern viel mehr darum, dass es ein Konzern ist, der ganz offensichtlich zu Marketingzwecken mitfährt. Und zwar ein Konzern, dessen Produkt nichts mit Autos oder Motoren zu tun hat. Einem "Racer" gönnt man den schnellen Erfolg eher. Typisches Hoffenheim-Syndrom. Hätte RBR den Erfolg unter dem Namen Stewart oder auch Jaguar gehabt, würden wir das Traditions-Argument viel seltener hören.

MattMurdog
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Beitrag von MattMurdog » Mo Jan 26, 2015 12:37 am

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv"> Hätte RBR den Erfolg unter dem Namen Stewart oder auch Jaguar gehabt, würden wir das Traditions-Argument viel seltener hören. </font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Und warum war das bei Benetton anders?
(mal abgesehen von der Anzahl der damaligen Forentrolle...)

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flingomin
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Beitrag von flingomin » Mo Jan 26, 2015 8:36 am

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Original erstellt von F 312-T2:
<strong> Es gibt nur drei traditionsreiche Teams in der F1. Und das sind Ferrari, Mclaren und Williams. Nur sie haben über Jahrzehnte ihre Eigenständigkeit mehr oder weniger behalten. Ich wüßte daher nicht, was es zu diskutieren gibt? </strong></font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Zu diskutieren gibt es, wie sich ein sog. "Traditionsteam" definiert.
Deine beispiele kann man so sehen,muss man sicher nicht.
Bei Ferrari würde ich das so sehen, bei Williams mit Abstrichen vielleicht noch.
Gerade McLaren ist ein schönes Beispiel, bei dem die Besitzverhältnisse je nach involviertem Werk gewechselt haben. Konstant geblieben ist hier lediglich der Teamname.

Bei manchen anderen (Stewart/Jaguar/RedBull, Tyrrell/BAR/Honda/MGP, Minardi/TorroRosso, Jordan/Spyker/Midland/ForceIndia, Toleman/Benetton/Renault/Lotus), war das kaum anders, wenn auch die Namen je nach Besitzer wechselten.
Natürlich könnte man nun sagen ein "Traditionsteam" ist dann ein Traditionstesm, wenn der name der gleiche geblieben ist, aber trifft das den Kern (Siehe gerade und speziell das Beispiel "Lotus")?

Minardi
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Beitrag von Minardi » Di Jan 27, 2015 1:55 pm

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Original erstellt von flingomin:
<strong> </font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Original erstellt von F 312-T2:
<strong> Es gibt nur drei traditionsreiche Teams in der F1. Und das sind Ferrari, Mclaren und Williams. Nur sie haben über Jahrzehnte ihre Eigenständigkeit mehr oder weniger behalten. Ich wüßte daher nicht, was es zu diskutieren gibt? </strong></font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Zu diskutieren gibt es, wie sich ein sog. "Traditionsteam" definiert.
Deine beispiele kann man so sehen,muss man sicher nicht.
Bei Ferrari würde ich das so sehen, bei Williams mit Abstrichen vielleicht noch.
Gerade McLaren ist ein schönes Beispiel, bei dem die Besitzverhältnisse je nach involviertem Werk gewechselt haben. Konstant geblieben ist hier lediglich der Teamname.

Bei manchen anderen (Stewart/Jaguar/RedBull, Tyrrell/BAR/Honda/MGP, Minardi/TorroRosso, Jordan/Spyker/Midland/ForceIndia, Toleman/Benetton/Renault/Lotus), war das kaum anders, wenn auch die Namen je nach Besitzer wechselten.
</strong></font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Naja, zwischen McLaren-Mercedes und McLaren-Honda bzw. Jordan und Force India besteht doch ein gewaltiger Unterschied.

Ich persönlich definiere ein Traditionsteam für mich so: Seit mind. 10-15 Jahren unter ein und dem selben Namen dabei.

Red Bull und Hoffenheim-Syndrom ist ein guter Vergleich, wobei Red Bull sogar noch schlechter wegkommt, denn in Hoffenheim haben wir es mit Dietmar Hopp wenigstens mit einem passionierten Fussballer/Fussballfan zu tun, der seiner Heimatregion was Gutes tun wollte, während Red Bull wirklich ein reines Marketing-Team ist, um die Marke Red Bull zu promoten.

Aber so schnell kann es gehen: 2005 war Red Bull noch beliebt als Retter des Jaguar-Teams und nach dem Jordan-Wegfall als neue lockere Party-und-Spasstruppe bekannt, der stets glattrasierte DC lief plötzlich mit Dreitagebart herum, bestieg im Superman-Kostüm das Podium und Boxenluder wurden wieder gesichtet.

2009 freute man sich mit Red Bull, weil sie gemeinsam mit Brawn frischen Wind in das bis dato ewige Rot-Silber-Frabschema an der Spitze brachten. Ebenso gewann man 2010 mit dem recht dramatischen Gewinn des ersten Titels viele Fans hinzu.

Unzählige Erfolge später ist Red Bull nicht mehr wirklich beliebt in der F1, man kennt sie nur noch als knallhart wettbewerbsorientierte Truppe mit unsympathischen Führungsfiguren (Dr Evil), die mit das meiste Geld verheizt, nur ein Marketinginstrument darstellt und ihren Erfolg einer Figur in der Designabteilung verdankt. So haben sich die Dinge gedreht.

Minardi
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Beitrag von Minardi » Di Jan 27, 2015 2:12 pm

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Original erstellt von MattMurdog:
<strong> Wenn der neue Besitzer den alten Laden dichtmacht und woanders neu baut, war man wohl kaum an der Tradition interessiert...
</strong></font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Doch...immerhin war das damalige BAR-Teammotto "A tradition of excellence" Bild

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Beitrag von 1502 » Di Jan 27, 2015 5:48 pm

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Original erstellt von MattMurdog:
<strong> </font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv"> Hätte RBR den Erfolg unter dem Namen Stewart oder auch Jaguar gehabt, würden wir das Traditions-Argument viel seltener hören. </font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Und warum war das bei Benetton anders?
(mal abgesehen von der Anzahl der damaligen Forentrolle...) </strong></font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Was war denn bei Benetton anders? Ich habe hier 1994 noch nicht mitgelesen. Bild

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bnlflo
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Beitrag von bnlflo » Mi Jan 28, 2015 12:16 am

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Original erstellt von MattMurdog:
<strong> </font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv"> Hätte RBR den Erfolg unter dem Namen Stewart oder auch Jaguar gehabt, würden wir das Traditions-Argument viel seltener hören. </font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Und warum war das bei Benetton anders?
(mal abgesehen von der Anzahl der damaligen Forentrolle...) </strong></font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">oder bei Andrea Moda.

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