Der Spiegel: Ende Legende

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Berge_von_Grips
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Der Spiegel: Ende Legende

Beitrag von Berge_von_Grips » Di Nov 05, 2013 10:23 am

Der SPIEGEL von dieser Woche befasst sich unter der Überschrift "Ende Legende" mit der Frage, ob Sebastian Vettel zum Idol aufsteigen kann, und ob die moderne Formel 1 im Allgemeinen überhaupt noch zur Produktion von Legenden taugt. Ich packe das Thema mal hier in den History-Bereich, denn es bewegt sich irgendwo zwischen dem Heute und dem Damals.

Der Artikel eröffnet mit der These, dass Vettel "keine Chance mehr hat, ein Idol zu werden".

Kernsätze:

- Der aufregendste deutsche "F1-Rennfahrer" heißt im Moment Daniel Brühl, denn in den 70ern wurden in der F1 noch Legenden geschaffen.

- Heute ist der Sport zu professionell, zu perfekt, zu klinisch, um das noch zu schaffen.

- Die heutigen Fahrer sind "Produkte" gezielter Förderung, stromlinienförmig, in ihrem Lebenswandel wird dem Sport alles untergeordnet (Gegenentwurf: James Hunt).

- Der Kitzel der Gefahr ist heute nicht mehr gegeben.

Schließlich wird wiederholt, was von Vielen über Vettel gesagt wird:

"Um mehr aus sich zu machen, müsste Vettel das Red Bull-Team verlassen. [...] Mit Ferrari den Titel zu holen strahlt auf einen Fahrer ab wie sonst nichts in der Formel 1. Warum? Weil Ferrari eine Legende ist, die einzige, die übrig geblieben ist."

Meine Meinung zum Thema:

Die letzte unbestrittene Fahrerlegende der Formel 1 ist Ayrton Senna. Extraklasse im Auto, kantig; und der Tod des Helden ist immer sehr traurig, aber für jede Legendenbildung förderlich.

Michael Schumacher ist schon ein Grenzfall. Auch er Extraklasse, er fuhr gegen Senna und in Zeiten, als man sich im Auto noch richtig wehtun konnte. Er hat nach ersten Erfolgen Phasen der Niederlagen, des (knappen) Scheiterns und des unfallbedingten Pausierens erlebt und dann DAS F1-Team schlechthin zu überragenden Erfolgen geführt. Reicht das für den Titel "Legende"? Zumal nach dem etwas missglückten Comeback?

Flugplatz
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Der Spiegel: Ende Legende

Beitrag von Flugplatz » Di Nov 05, 2013 11:01 am

Meine Meinung ist, dass es ein absoluter Irrglaube ist, dass man sich in diesen Autos heutzutage nicht mehr weh tun könnte.

Und ich glaube auch nicht, dass jemand (unabhängig von der F1) lediglich zu einer Legende werden kann, wenn er bei dem was er tut jederzeit draufgehen kann.

Minardi
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Beitrag von Minardi » Di Nov 05, 2013 1:08 pm

Ein Beispiel: Für meinen Vater ist Jochen Rindt eine Legende. Er hat mir erzählt, wie er immer den Sportteil der Zeitung aufgeschlagen hat und beinahe jedes Mal: Rennsieger Jochen Rindt. Immer nur Jochen Rindt. Für meinen Vater war Rindt der König der Rennfahrer - weil er alles und immer gewonnen hat. So wie Vettel heute.

Berge_von_Grips
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Beitrag von Berge_von_Grips » Di Nov 05, 2013 5:32 pm

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Original erstellt von Flugplatz:
<strong> Meine Meinung ist, dass es ein absoluter Irrglaube ist, dass man sich in diesen Autos heutzutage nicht mehr weh tun könnte. </strong></font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Stimmt. Aber verglichen mit früher müsste heute schon viel schieflaufen. Nächstes Jahr im Mai dürfen wir hoffentlich 20 Jahre ohne für einen Fahrer tödlichen - ja sogar ohne schweren - Formel 1-Unfall feiern. Dabei darf natürlich nicht vergessen werden, dass es in anderen Serien oder leider auch unter Streckenposten in der F1 in dieser Zeit sehr wohl Tote gab.

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Original erstellt von Flugplatz:
<strong>Und ich glaube auch nicht, dass jemand (unabhängig von der F1) lediglich zu einer Legende werden kann, wenn er bei dem was er tut jederzeit draufgehen kann. </strong></font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Behauptet keiner. Aber die alten Helden (Legenden) der F1 hat immer diese Aura umgeben, es war dem Sport immanent.

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Original erstellt von EI-WM99:
<strong> Eine Legende wird man halt immer erst mit verklärtem Blick zurück auf "damals, ...</strong></font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Nicht immer, aber oft. Schumacher ist in Deutschland ganz sicher schon eine Legende. Er wird meistens in einem Atemzug mit Beckenbauer und Boris Becker (was hat der Mann bloß aus sich gemacht) genannt und muss sich hinter einem Fritz Walter, Uwe Seeler oder Max Schmeling sicher nicht verstecken. Im Ausland ist es nicht so eindeutig. Dazu hat die jahrelange, negative Berichterstattung ('Cheater') sicher beigetragen. Ein Alonso darf sich alles erlauben, Schumacher wird alles bis heute nachgetragen.

Legende oder nicht, das hängt eben auch davon ab, welches Bild in den Medien vermittelt wird. Bei Vettel ist es das Bild des verwöhnten Brause-Bubs.

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Original erstellt von Minardi:
<strong> Ein Beispiel: Für meinen Vater ist Jochen Rindt eine Legende. [...] Für meinen Vater war Rindt der König der Rennfahrer - weil er alles und immer gewonnen hat. So wie Vettel heute. </strong></font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Bezogen auf die F1 kann das aber nur im Früjahr/Sommer 1970 gegolten haben. Auch für Rindt gilt: der Tod ist ein starker Katalysator für Legendenbildung. Bestes Beispiel: Gilles Villeneuve. Wenig gewonnen, aber bis heute verklärt.

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Beitrag von 1502 » Di Nov 05, 2013 8:45 pm

Ich kenne den Artikel nicht, aber es gibt da bei den alten Helden der F1 im Gegensatz zu den übrigen Legenden des Sports wohl schon diese zusätzliche Ebene, dass sie dem Tod ins Auge sehen und ihn besiegen - zumindest für eine Weile, manche holt sich der Tod irgendwann zurück. Dass diese Rennfahrer dadurch so etwas wie Übermenschen darstellen. Das gibt es in der Form aber doch seit den Achtzigern nicht mehr. Und dass F1-Fahrer nicht mehr zu Legenden im Sinne der größten Helden anderer Sportarten werden können, sehe ich nicht so.

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv"> - Heute ist der Sport zu professionell, zu perfekt, zu klinisch, um das noch zu schaffen. </font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Galt mindestens schon in der Schumacher-Ära, zum Teil schon davor. All diese Attribute treffen auf Prost zu, der ist für mich definitiv Legende.

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">- Die heutigen Fahrer sind "Produkte" gezielter Förderung, stromlinienförmig, in ihrem Lebenswandel wird dem Sport alles untergeordnet (Gegenentwurf: James Hunt). </font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Gegenentwurf Kimi Räikkönen?
Generell ein Punkt, in dem viel Wahres steckt, aber Ausnahmen gibt es, und Legenden werden nun mal per Defintion eh nur die Ausnahmen.

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv"> - Der Kitzel der Gefahr ist heute nicht mehr gegeben. </font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Nicht mehr so allgegenwärtig wie in den 60ern und 70ern, siehe oben. Aber wie schon von anderen gesagt, es ist ein Irrglaube, man könne in einem F1-Boliden nicht mehr verunglücken. Dieses Jahr gab es schon viele Tote im Motorsport. Dass die F1 so lange verschont blieb, liegt zum Teil natürlich an den enormen Sicherheitsanstrengungen, ist zum Teil aber auch Glück. Man wähnte sich auch in einer sicheren F1, als es innerhalb von zwei Tagen Ratzenberger und Senna erwischte. War der "Kitzel" Anfang der 90er auch nicht gegeben? Mit 800 PS durch Monaco zu Rasen ist noch immer verrückt.

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv"> "Um mehr aus sich zu machen, müsste Vettel das Red Bull-Team verlassen. [...] Mit Ferrari den Titel zu holen strahlt auf einen Fahrer ab wie sonst nichts in der Formel 1. Warum? Weil Ferrari eine Legende ist, die einzige, die übrig geblieben ist."
</font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Da wiederum ist was Wahres dran. Muss nicht unbedingt Ferrari sein. Aber was man von dem behüteten RedBull-Nest halten soll, weiß man nicht so recht. Ist es das Auto? Ist es der Fahrer? Senna feierte auch nur mit einem Team Titel, aber er hatte seinen größten Widersacher im gleichen Auto, 88/89 zumindest. Schumacher hatte auch nie einen Über-Teamkollegen und oft vermeintlich überlegene Autos, aber er schaffte es zumindest in zwei verschiedenen Teams und bei Ferrari erst nach langer, harter Aufbau-Arbeit. Vettel hatte bis jetzt nur die Kombination Newey-RedBull, Teamkollege Webber. Er hat noch viel Zeit, Legende zu werden. Vielleicht wird er es in Zukunft sogar, wenn er morgen zurücktreten sollte - dann hätte er zwar auch nur RedBull-Newey-Titel mit Webber im zweiten Auto gewonnen, aber er wäre immer der, der so wenigen Jahren so unfassbar viel erreicht hätte. Aber heute ist er noch keine Legende. Einfach deshalb, weil seine Karriere noch nicht fertig ist, sondern fortwährend weitergeschrieben wird.

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Beitrag von EI-WM99 » Mi Nov 06, 2013 12:06 am

Eine Legende wird man halt immer erst mit verklärtem Blick zurück auf "damals, als alles besser war" mit paar Jahren oder gar Jahrzehnten Verspätung. Tot zu sein hilft auch immens.
Schumacher, wenn er es nicht schon ist, wird definitiv zur Legende. Vettel ebenso - vollkommen wurscht, ob er zu Ferrari geht oder nicht.

Es ist eben traurig, das der Mensch das Hier und Jetzt nicht ausreichend zu würdigen weiß, sondern zu sehr in der Zukunft oder (noch viel schlimmer) in der Vergangenheit lebt.
Und am allerallertraurigsten sind Gestalten, die die Vergangenheit glorifizieren, obwohl sie sie nicht mal selbst miterlebt haben. Bild

<small>[ 05.11.2013, 12:11: Beitrag editiert von: EI-WM99 ]</small>

F 312-T2
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Beitrag von F 312-T2 » Mi Nov 06, 2013 12:40 am

Legenden werden Fahrer nur, wenn sie etwas legendäres in ihrer Laufbahn verbracht haben. Dazu zähle ich Ereignisse, die halt eben nicht jeder andere zu seiner Zeit vollbracht hatte.

Aus dem Stehgreif nur aus meiner Erinnerung.

Jackie Stewart:
Mit kleinen Mitteln drei mal Weltmeister geworden und er war der Erste, der sich um Sicherheitsfragen kümmerte. Außerdem prägte er den Begriff der "Grünen Hölle" und trat nach dem Tod seines besten Freundes zurück.

Niki Lauda:
Machte aus dem schlechten Ferrari-Team einen Weltmeister, überlebte den Unfall und kam nach nur 6 Wochen zurück. Eckte in allen Bereichen, wie z.B. Talk-Shows zum Thema Sicherheit an, hat sich aber irgendwie durchgesetzt. Dann wurde er nach einem Comeback nochmals Weltmeister. Seine Story war wirklich Filmreif.

James Hunt:
Sehr schnell, aber absoluter Lebemensch, evtl. Drogenabhängig, nicht zu vergleichen mit heute. Hat seinen Status deshalb gerecht verdient. Weil er eine der legendärsten F1-Saisons gewann und früh zurück trat, wurde er zur Legende.

Jaques Villneuve:
Sau schnell. Kamikaze-Fahrer, ohne Rücksicht auf Verluste, aber fair. Ihm half wohl sein früher Tod.

Alain Prost:
Zunächst der Bemitleiditge, als es um den ersten Turbo-Champ ging. Dann aber zeigte er es allen und sogar Senna. Seine legendären Szenen mit Senna, mit ihm im Streit in den Medien und auf der Strecke haben ihn herausgehoben.

Ayrton Senna:
Absolute Schnelligkeit und für damalige Verhältnisse die Perfektion in seiner Arbeit. Wer sich an seine Pole-Runden erinnern kann, das war teilweise unglaublich... Aber ihm würde ich auch den Status des zu früh Verstorbenem einräumen, um den Status zu rechtfertigen, den er heute hat.

Michael Schumacher:
Hat zwei Teams zum absoluten Erfolg geführt. Er war (bis Vettel?) das Maß der Dinge, ich glaube sogar besser als Senna. Weil er noch profesioneller vorging und (kaum zu glauben) noch mehr Ergeiz entwickeln konnte. Außerdem hat man ihm immer abgenommen, dass er zu seinem Team steht und Kritik nur hinter den Kulissen stattfindet. Auch wenn hier und da schonmal etwas außerhalb der Regeln war... Sein Comeback hat seinem Mythos geschadet, obwohl wir alle die Randbedingungen kennen.

...und Sebastian Vettel?
Ich empfinde es so. Wenn er, wie letzten Sonntag in Abu Dhabi, der Konkurrenz und vor allem seinem Teamkollegen dermaßen um die Ohren fährt, dann entsteht langsam eine Legende. Jetzt sieht jeder aber nur RB und Adrian Newey als Siegbringer. Wenn er im nächsten Jahr aber auch auf Anhieb dominiert, dann ist der Weg von Sebastian Vettel wohl nicht mehr zu stoppen. Er würde ähnlich legendär wie z.B. Lauda, Senna, oder Schumacher.

Deshalb ist doch klar, warum Fittipaldi, Andetti, Jones, Scheckter, Keke Rosberg, Piquet, Hill, etc. keine Legenden sind.

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Beitrag von Feldo » Mi Nov 06, 2013 12:46 am

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Original erstellt von F 312-T2:
<strong>
Jaques Villneuve:
Sau schnell. Kamikaze-Fahrer, ohne Rücksicht auf Verluste, aber fair. Ihm half wohl sein früher Tod.
</strong></font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Bild

Sau schnell? Tot? Verwechselst Du da nicht was?

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VoiVoD
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Beitrag von VoiVoD » Mi Nov 06, 2013 12:46 am

Der Spiegel wollte schon immer nur den Einheitsmenschen: Echte Menschen waren mit eigenen Ecken und Kanten immer böse - außer sie entsprachen dem linken Programm.

So ein Blatt ist eh untauglich, über Rennsportler zu schreiben, denn die Erfolgreichen im Rennsport sind nunmal totale Egoisten!

IVettel hat alles richtig gemacht bis jetzt - wäre ja fast Römisch 5 schon, wenn Ross Brawn nicht 2009 doppeldefusert hätte mit Jenson Button.

Seit 2009 wächst das Team zusammen, Vettel ist Teil des Teams, anders als Schumi bei Ferrari, da war Schumi nur der Fahrer, obwohl die das Alles ihm verdankten - Vettel ist ein aktiver (teamintener) Teil des Erfolgs.

Und Vettel ist ein echter Red Bull Sprößling von Anfang an (wie HAM bei McL, der die verraten hat für Benz), und jetzt die Ernte für alle Red Bull Mitarbeiter einfährt).

Es gibt für Vettel eigentlich nur 2 Optionen: Immer Weitersiegen oder Warum-Auch-Immer-Aufhören.

Die 2. Option könnte 2014 duch das neue Reglement kommen. Bloß da müßten die Gegner sich beweisen.

F 312-T2
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Beitrag von F 312-T2 » Mi Nov 06, 2013 12:50 am

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Original erstellt von Feldo:
<strong> </font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Original erstellt von F 312-T2:
<strong>
Jaques Villneuve:
Sau schnell. Kamikaze-Fahrer, ohne Rücksicht auf Verluste, aber fair. Ihm half wohl sein früher Tod.
</strong></font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Bild

Sau schnell? Tot? Verwechselst Du da nicht was? </strong></font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Sorry, natürlich Gilles Villeneuve.

Minardi
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Beitrag von Minardi » Mi Nov 06, 2013 9:02 am

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Original erstellt von F 312-T2:
<strong>
Michael Schumacher:

... Sein Comeback hat seinem Mythos geschadet, obwohl wir alle die Randbedingungen kennen.
</strong></font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Nicht wirklich, wenn man bedenkt, dass Hamilton Rosberg auch nicht gerade in Streifen schneidet, sondern die Kräfteverhältnisse bei Mercedes ähnlich sind wie 2012...und das mit 43 Bild

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv"> Deshalb ist doch klar, warum Fittipaldi, Andetti, Jones, Scheckter, Keke Rosberg, Piquet, Hill, etc. keine Legenden sind. </font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Im Gegenteil, Fittipaldi gewann als Jungspund und erster Brasilianer überhaupt im ersten schwarz-goldenen Lotus 72 (das Auto, welches allen anderen F1 Autos ihre heutige Form gab) die WM. Andretti, ein Tausendassa auf jeder Rennstrecke, erfolgreich in Europa in der F1 als auch in den USA, für viele Amis sogar das Synonym für Motorsport schlechthin.
Jones, der erste Williams-Weltmeister, Frank Williams schwärmt heute noch von ihm, Scheckter, der letzte Ferrari-Weltmeister vor Schumacher, der der mit dem 6-rädrigen Tyrrell gewinnen konnte. Keke Rosberg, legendär, weil er nur mit einem Rennsieg Weltmeister wurde, dazu ein recht kerniger Typ, Männer seines Formats würden es heute leider nie in die F1 schaffen, auf der Strecke ein Berserker. Piquet, der erste Turbo-Weltmeister, legendär durch seine Duelle mit Mansell und sein Hassduell mit Senna. Überholte Senna im Drift. Hill, der Sohn von Graham, der erste, der erste und einzige Fahrersohn-Weltmeister, der Williams nach dem tragischen Tod von Senna eine neue Führungsfigur gab, der sich mit Schumacher legendäre Duelle geliefert hatte, der beinahe einem Arrows in die Victory-Lane gestellt hätte...

Alles schilldernde Legenden, alles Götter, jeder verdient ein eigenes Standbild Bild

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Maglion
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Beitrag von Maglion » Mi Nov 06, 2013 10:25 am

Zur Legende gehören auch Massen von Fans, die ihren Star wie einen Messias feiern.
Das gab es bei Schumacher, bei Vettel sehe ich das nicht! Zu Schumis Zeiten gab es ein Meer an Rotkäppchen an den Rennstrecken und mal ganz ehrlich, zu dieser Zeit war er größer als Ferrari, denn nachdem Schumi weg war, waren auch die meisten Roten Ferrari-Kappen weg.

Vettel hat das Problem, dass vor ihm Schumacher da war und es in diesem Vergleich schwer ist, diesen zu überstrahlen und zur Legende zu werden. Vettel ist vielleicht aus sportlicher sicht auf einem vergleichbaren Weg, aber er ist eben auch langweilig und zu lieb, sowohl auf, als auch neben der Strecke. Was aber nicht nur an ihm liegt, sondern auch an der F1, die jeden Mist betraft, so dass es nahezu keine echten Fights auf der Strecke gibt. Fährt mal einer hart, geht gleich das Weicheiergeflenne los - bei EUCH angeblichen Racing-Fans, bei der FIA, in den Medien und bei denn betroffenen Fahrern, die den Kürzeren gezogen haben. Hier schreien viele Möchtegernracingfans nach Strafen, sobald der eigene Hero man etwas angstupst wurde, der Gegener ihn etwas von der Strecke gedrückt hat oder um 5cm die Strecke verlassen hat - was für eine Kinderkacke !!!
Aber dann rumjammern, wenn jemand schreibt, dass dieser Weicheiersport keine Legenden mehr hervorbringen kann. Die F1 ist zu einer sterilen, langweiligen und für das Marketing weichgespülte Werbeplattform verkommen, bei der es schon eine Sensation ist, wenn ein Fahrer einen Tag blau macht!
Wie soll aus diesem Sport noch echte Legenden hervorgehen?

Wenn man heute einen Fahrer fargt, was seine größte Leistung und der Schlüssel zum Erfolg war, antworten diese: Ich habe die Reifen geschont ! Sorry, das ist genauso aufregend, wie Lammfellüberzieher für´s Lenkrad oder Schonbezüge für die Ledercouch. Bild
Wie soll sowas zu einer Legendbildung führen? Bild

Schumacher hatte Ecken und Kanten und sorgte für viele Szenen, an die man sich noch viele Jahre erinnern wird - egal ob das jetzt positive oder negative Szenen waren, aber es waren Szenen, die Geschichte geschrieben hab und über die IHR Euch heute noch in ewigen Beiträgen streiten könnt. Was hat denn in diesem Bereich Vettel zu bieten? Mir fallen da jetzt nicht so viele Rennszenen ein - spontan fällt mir bei Vettel in Bezug auf denkwürdige Szenen, sein Heulanfall bei seinem 1. Titel ein.
Ist das legendär?

Motorsport ist eher ein Machosport und die Fans wollen echte Kerle sehen, die sich auch wie solche verhalten. In einem anderen Sport wäre Vettel wahrscheinlich schon lange eine Legende, aber in der F1 muss man eben schon etwas mehr bieten, als Siege in Serie und ein braves Bubiimage.

Schumacher ist in Deutschland eine Legende und auch International, wenn auch nicht so, wie in D.
Vettel ist nicht mal in Deutschland eine Legende und international erst recht nicht. Aber er hat ja noch viel Zeit, um das zu ändern, auch wenn die Rahmenbedingungen immer schlechter werden, da die F1 immer lächerlicher wird.

Wenn Raikkönen bei Ferrari noch einen F1-Titel holen sollte, wird er noch vor Vettel zur Legende und ich würde es ihm gönnen.

Fazit:
- Die F1 an sich verhindert die Legendenbildung
- Die Erwartungen der Sponsoren verhindern die Legendenbildung
- Vettel selbst, verhindert (noch) eine Legendenbildung
- Vettel hat es schwer einen Schumacher zu überstrahlen, wäre er z.B. aus einem Land, in dem es keinen F1-WM gibt, wäre er dort schon eine Legende bzw. nahe dran.

Man sollte auch nicht vergessen, dass es sehr schwer ist, in einem Land eine Legende zu werden, wo diese Position schon besetzt ist. Da reicht "nur" Erfolg einfach nicht mehr aus.

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Maglion
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Beitrag von Maglion » Mi Nov 06, 2013 10:38 am

Noch ein kleiner Nachtrag:
Für mich gehört auch ein Mika Häkkinen zu den Legenden, was er in Finnland eh schon lange ist, aber er ist auch in D sehr bekannt und beliebt, obwohl er einer der größten Gegner von Schumi war.

Um zur Legende zu werden, ist es auch wichtig, welche Gegner ein Fahrer hatte und wie umkämpft die Erfolge waren.

Schumi hat einige siner Titel zwar in einem Top Auto gewonnen, aber es gab auch viele Titelkämpfe die hart umkämpft waren und die er auch verloren hat. Bei Schumi gab es viele Hochs und Tiefs und auch dieses Auf und Ab, gehört zu vielen Legenden.
Denn es ist eine Sache, ob man lange auf einer Erfolgswelle reitet oder man mal tief fällt und danach wieder nach oben Kämpft.
Bis jetzt reitet Vettel noch auf seiner ersten Erfolgswelle und das wird eben nicht so hoch bewertet, da bei der F1 auch das Team und das Auto eine Rolle spielen.
In anderen Sportarten, in denen es NUR auf den einzelnen Sportler an kommt, sieht das anders aus, denn da weiß jeder, ohne Zweifel, dass es nur an der Leistung der einen Person liegen kann.

Berge_von_Grips
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Beitrag von Berge_von_Grips » Mi Nov 06, 2013 10:39 am

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Original erstellt von VoiVoD:
<strong> Der Spiegel wollte schon immer nur den Einheitsmenschen: Echte Menschen waren mit eigenen Ecken und Kanten immer böse - außer sie entsprachen dem linken Programm.</strong></font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">In dem Artikel wird die Extraklasse von Vettel keineswegs bestritten oder kleingeredet. Es geht aber um die Frage, ob das Aufstellen von Rekorden ausreicht, um zum Idol/zur Legende zu werden. Vettel steht beispielhaft für die ganze F1.

Zitat:

Der Sport ist entzaubert. Es gibt für fast alles eine logische, technische Erklärung, für Defekte wie für Bestzeiten, für Siege und Niederlagen.

Außerdem ist der Begriff 'Legende' ohnehin meistens lokal begrenzt. Die US-Amerikaner haben andere Legenden als wir Europäer. Ein Joe DiMaggio ist in den USA absolut legendär, hier kennen ihn nur wenige. Und wenn, dann als Ehemann von Norma Jeane Baker oder durch das Lied "Mrs. Robinson" von Simon & Garfunkel. Weltweite Sportlegenden gibt es nicht viele. Ein Cassius Clay vielleicht, oder Pele; vermutlich auch Senna. Von daher ist der Begriff 'Legende' dehn- und interpretierbar.

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Original erstellt von Maglion:
<strong>... Was aber nicht nur an ihm liegt, sondern auch an der F1, die jeden Mist betraft, so dass es nahezu keine echten Fights auf der Strecke gibt. Fährt mal einer hart, geht gleich das Weicheiergeflenne los - bei EUCH angeblichen Racing-Fans, bei der FIA, in den Medien und bei denn betroffenen Fahrern, die den Kürzeren gezogen haben. ...</strong></font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Kann ich nur zustimmen. Was heute in der F1 alles bestraft wird ist absolut haarsträubend und kontraproduktiv für echten Rennsport. Mal abgesehen davon, dass die Strafen oft inkonsequent verteilt werden, nervt es mich gewaltig, wenn in jedem Rennen nach jedem Quark sofort ein "under investigation" eingeblendet wird.

<small>[ 06.11.2013, 10:47: Beitrag editiert von: Berge_von_Grips ]</small>

Minardi
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Beitrag von Minardi » Mi Nov 06, 2013 10:40 am

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Original erstellt von Maglion:
<strong> ...aber in der F1 muss man eben schon etwas mehr bieten, als Siege in Serie und ein braves Bubiimage.
</strong></font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Immer wieder lustig zu lesen, was Vettel nach Meinung einiger Zeitgenossen noch alles muss...

WM-Titel reichen nicht, er muss mehr bringen... Bild

Berge_von_Grips
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Beitrag von Berge_von_Grips » Mi Nov 06, 2013 10:58 am

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Original erstellt von 1502:
<strong> Gegenentwurf Kimi Räikkönen? </strong></font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Zufällig habe ich neulich beim Friseur in einer 'Auto Motor und Sport' gelesen, dass Kimis Rückenproblem keineswegs von einer nächtlichen Sauftour in Singapur herrührt, sondern Folge eines früheren Unfalls ist.

Ein Beispiel dafür, wie die Medien das Bild prägen, das sich die Öffentlichkeit von einzelnen Protagonisten macht. Bei Kimi glaubt man die Story von der Sauftour. Bei Schumacher glaubt(e) man, dass er schon wieder 'betrogen' hat. Bei Vettel glaubt man, dass der verwöhnte Bub nur wegen des Wunderautos gewinnt.

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Der Spiegel: Ende Legende

Beitrag von shuyuan » Mi Nov 06, 2013 11:01 am

irgendwie verbinde ich das wort "Legende" mit Vergangenheit,heroischen Leistungen und aussergewöhnlichen Begebenheiten.


Warum soll Vettel jetzt Legende sein ?
Gibt das dem Ganzen einen neuen Anstrich?
Was ist an Vettels Siegen denn legendär ?
Die Brausedose.
Niemals zuvor wurde die F1 durch eine Brausedose dominiert, das ist tatsächlich legendär. Bild

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Maglion
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Beitrag von Maglion » Mi Nov 06, 2013 11:02 am

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Original erstellt von Minardi:
<strong> </font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Original erstellt von Maglion:
<strong> ...aber in der F1 muss man eben schon etwas mehr bieten, als Siege in Serie und ein braves Bubiimage.
</strong></font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Immer wieder lustig zu lesen, was Vettel nach Meinung einiger Zeitgenossen noch alles muss...

WM-Titel reichen nicht, er muss mehr bringen... Bild </strong></font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Wenn es darum geht eine Legende zu werden, dann ja und genau darum geht es in diesaem Thread.

Wenn es darum geht, um als Sportler respektiert zu werden, dann hat Vettel schon genügend gezeigt. Er ist ein sehr erfolgreicher F1-Pilot, aber viel mehr ist er eben nicht.

Dich überfordert es anscheinend, diese beiden Dinge zu trennen bzw. die Unterschied zu erkennen.

Ein Beispiel aus dem Boxsport:
Die Klitschko-Brüder haben alle WM-Titel, haben unglaublich oft ihre Titel verteidigt, aber in meinen Augen sind es keine Legenden und werden das auch nicht. Das liegt zum einem am Boxport selber, der sich stark verändert hat und an fehlenden, hochklassigen Kämpfen, die die Massen NACHHALTIG begeistern.. Sie werde NIEMALS auf eine Stufe mit Ali oder Foreman gestellt werden. Selbst ein Tyson hat mehr von einer Legende, als die Klitschkos.
Die Klitschkos sind super Sportler, sympathisch und sehr erfolgreich, aber auch bei ihnen reicht das nicht zu Legende.

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Der Spiegel: Ende Legende

Beitrag von EI-WM99 » Mi Nov 06, 2013 11:16 am

Wir sprechen uns alle in 20-30 Jahren wieder (sofern wir da alle noch leben) und ich bin mir sicher: mindestens die Hälfte derer, die jetzt Vettel oder gar Schumacher den Legenden-Status verweigern, werden dann ihren Kindern oder Enkeln von der "schönen alten Zeit" erzählen, als dieser junge Deutsche in einem österreichischen Team der gesamten Welt um die Ohren gefahren ist und sämtliche Rekorde gebrochen hat. Und damit wird er zur Legende.

Minardi
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Beitrag von Minardi » Mi Nov 06, 2013 11:50 am

Eben...Legenden brauchen Zeit...1999 hätten alle vermutlich das gleiche über Mika Häkkinen gesagt; blass, unbesiegbarer McLaren, zu brav, das gleiche was man über Vettel sagt...und heute gilt Häkkinen als eine der grossen Legenden des Sports Bild

Flugplatz
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Beitrag von Flugplatz » Mi Nov 06, 2013 1:18 pm

Also für mich war Häkkinen schon mindestens seit dem Weinkrampf nach der verpatzten Schikane in Monza legendär!

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Beitrag von ImFasterThanTheStig » Mi Nov 06, 2013 1:25 pm

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Original erstellt von Flugplatz:
<strong> Also für mich war Häkkinen schon mindestens seit dem Weinkrampf nach der verpatzten Schikane in Monza legendär! </strong></font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Für mich erst durch das Interview nach besagtem Rennen: ... Bild

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Beitrag von 1502 » Mi Nov 06, 2013 5:09 pm

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Original erstellt von Excalibur:
<strong>

Der "zahnlose" Teamkollege hat immerhin Rosberg Punkte- und Qualymässig gebügelt und ohne die vielen Defekte wäre Vettel schon 2009 in einem für ihn neuen Auto Weltmeister geworden. </strong></font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Der Teamkollege mag sehr schnell gewesen sein, stand sich aber stets selbst im Weg, sobald es um den Titel ging - durch unnötige Unfälle (2010) oder ganze Serien punktloser Rennen (2009). 2011 wurde ihm durch Pirelli endgültig der Zahn gezogen.

Zu 2009: Die Autos waren nach den gravierenden Regeländerungen für alle komplett neu, was ist das für ein Argument? Ein neues Umfeld kam dazu, in dem Vettel durch jahrelange RedBull-Förderung aber bereits beste Kontakte hatte. Und ja, er hätte Weltmeister werden können, mit weniger Defekten, aber auch mit weniger eigenen Fehlern, und dafür gibt es einen Grund: So sehr Brawns Überlegenheit in einigen wenigen Rennen zu Saisonbeginn immer hervorgehoben wird, unterm Strich hatte Vettel in 9 von 17 Rennen im Vergleich zu Hauptkonkurrent Button das bessere Auto. Auch damals schon.

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Beitrag von Minardi » Mi Nov 06, 2013 5:41 pm

Schade, das Prädikat "besonders wertvoll" konnte dieser Fred gerade mal eine Seite halten...danke, Stig...

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Beitrag von Administrator » Mi Nov 06, 2013 7:04 pm

Hab mal durchgewischt. Für "Hamilton vs Vettel" gibt es genug andere Fäden.

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