Formel 1 über alles?

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Sonic84
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Formel 1 über alles?

Beitrag von Sonic84 » Mo Sep 01, 2014 5:13 pm

Hallo erstmal in die Runde hier. Seit einigen Jahren bereits lese ich hier im Forum fleißig mit, was mich aber bis zuletzt nicht dazu bewogen hat selbst den "Stift in die Hand" zu nehmen und meine Gedanken und Meinungen hier zu verewigen. Doch aufgrund aktuellen Anlasses fing es schlussendlich doch an mir in den Fingern zu jucken und siehe da: here I am! Bild

Bevor ich konkret werde, erstmal zum vielleicht besseren Verständnis ein paar Informationen zu meiner Person.
Im Alter von 9 Jahren begann ich mich für die Formel 1 zu interessieren. Mein erstes Rennen war ausgerechnet der Große Preis von San Marino in Imola 1994. Ich kann mich noch an jede Einzelheit dieses Nachmittages erinnern. Aufgrund der Tatsache, dass es sich um einen Feiertag handelte, war ich mit meinem Vater außer Haus zum Essen unterwegs in einer Gaststätte. Dort lag die aktuelle BAMS zum Lesen aus. Gut erinnern kann ich mich noch an das Bild von Roland (Ratzenberger) auf der Titelseite, intubiert, blutüberströmt, Augen geschlossen. Sowas hatte ich bis dato als 9 jähriges Kind noch nicht gesehen und ich war verstört, fragte meinen Vater wer das sei und warum das passiert wäre. Antwort in etwa: "Das ist ein Formel 1 Rennfahrer, der einen Unfall hatte. Heute ist das Rennen, gucken wir nachher mal rein auf RTL."
Gesagt, getan! Zu Hause angekommen setzten wir uns vor den Fernseher und mein Vater schaltete RTL ein - just in jenem Moment, als Senna bewegungslos in seinem Auto saß und noch keine Helfer bei ihm waren, also quasi wenigen Sekunden nach dem Aufprall in die Mauer der Tamburello Kurve. Dann kam eine Wiederholung des Geschehnisses - rückblickend muss ich sagen, dass das kindliche Vorstellungsvermögen die Situation scheinbar gar nicht richtig einordnen konnte, die Erinnerungen dieser Minuten decken sich nicht mit den Gefühlen, wenn ich mir den Unfall jetzt nochmals anschaue - damals konnte ich die Schwere und Geschwindigkeit, die nicht vorhandene Sicherheitszone und die Notwenigkeit der Ärzte wohl nicht wirklich einordnen.
Das Rennen wurde nach dem Unfall für einen längeren Zeitraum abgebrochen und mein Vater wechselte den Kanal. Ich jedoch war (wohl nicht fasziniert, sondern eher versessen darauf zu erfahren was dort vor sich geht und passieren wird) nicht davon zu überzeugen etwas anderes im TV zu sehen. Somit ging ich in ein anderes Zimmer und konnte dort auf einem anderen Fernseher den Rest des Wochenendes in Imola schauen. Die Tragweite dessen was passiert war, wurde mir mehr und mehr klar - ich las tags drauf den Sportbericht der Bild-Zeitung (welche noch in meinem Besitz ist), las den zweiseitigen Bericht in der Sport-Bild zum Thema "Imola" und wollte unbedingt wissen, warum das alles passiert ist und wer die Leute sind und wie alles funktioniert in der Formel 1. Zwei, drei Wochen später bereits hatte ich mehrere Zeitungen zum Thema Formel 1 gesammelt und die Bücher "Grand Prix - Live miterlebt 1994" und "Ayrton Senna - Leben am Limit" geschenkt bekommen. Ich las beide Bücher im Laufe des Jahres mehr als zehnmal komplett durch.
Eine Tragödie führte dazu, dass ich immer mehr ins Thema "Formel 1" eintauchte und nicht nur das: mein Interesse unterstützend empfahl mir mein Vater damals mir auf Premiere (heute Sky) die 500 Meilen von Indianapolis anzusehen mit den Worten: "Sowas hast du noch niemals gesehen!" Wie Recht er doch behalten sollte. In Erinnerung blieb mir vor allem ein scheinbar brennender Mansell und verdammt schnelle Penske-Rennwagen.
Mein größtes Hobby war nun die Formel 1. Damals gab es nicht wirklich viele Möglichkeiten Neuigkeiten zu erfahren, man war abhängig von den Tageszeitungen und vom Videotext, welchen ich täglich checkte.
Ein Jahr später bereits nahm ich sogar noch die DTM in mein kleinen Rennfahrerherz auf (die lief damals noch auf 3Sat oder Vox).
Schon damals, nun bereits 10 Jahre alt war ich vor allem fasziniert von Strecken mit Bäumen, Landschaften und schnellen Kurven: die Waldgeraden von Hockenheim, der Park von Monza, die Häuserschluchten von Monte Carlo, die Ardennen-Achterbahn in Spa-Franchorchamps, die Windschattenduelle auf der AVUS, die Naturbahn in den Bergen mit dem Namen Salzburgring, Road America, Petit Le Mans, Mid-Ohio um nur einige der Strecken zu nennen, die mich damals schon am meisten faszinieren konnten.
Ein beliebiges Bild der Formel 1 der 80er und 90er Jahre einer beliebigen Kurve eines beliebigen Autos war ausreichend für mich, um genau sagen zu können um welche Kurve es sich handelte. Ich kannte jede Kurve, die Geschwindigkeit dort, den Gang. Die Kurven der meisten Strecken waren an und für sich einzigartig: Umgebung, Farbe der Randsteine, höhe der Randsteine, Streckenbelag, Größe der Auslaufzone - alles war unterschiedlich von Kurve zu Kurve - keine glich der anderen. Namen wie Tamburello, Lesmo, Stowe, Nordkurve, R130, Casino - eingebrannt in meinem Kopf bis in alle Unendlichkeit.
Mein erstes Autorennen besuchte ich erst im Jahre 1999, Hockenheim, STW. Danach standen jedoch regelmäßige Besuche bei Motorsportveranstaltungen an. Formel 1, Champ Car (Lausitzring 2001), DTM, Bergrennen, Dragster, Historische F1, Historische Tourenwagen etc.
Viel hab ich erleben dürfen in den Jahren, denen ich dem Motorsport verfallen war: ich war Beifahrer im DTM-Auto am Norisring, hatte Zugang zu Hospitalities, lernte den einen oder anderen Rennfahrer kennen und konnte somit Dinge fragen, die man vielleicht so nicht in der Zeitung oder einem Internetportal lesen kann.
Kurzum: der Motorsport hat mir viel gegeben in den vergangenen 20 Jahren. Adrenalin, Freude, Spannung, Trauer und Tränen.
20 Jahre Motorsport heißt auch Abschied nehmen von Rennfahrern, deren Karriere man von Anfang an, oder zumindest zeitweise verfolgen durfte. Manche Fahrer konnten sich nicht verabschieden, sie wurden durch Unfälle unsanft aus dem Leben gerissen. Ich war Zeitzeuge schrecklicher Geschehnisse, welche ich niemals vergessen werde. Ayrton Senna (live gesehen), Kieth Odor (damalige Nachberichterstattung nach der F1) Scott Brayton, Jeff Krosnoff (live gesehen), Greg Moore (live gesehen), Monza 2000 (Ghislimberthi, Streckenposten, live gesehen), 2001 (Walker, Streckenposten, live gesehen), Dale Earnhardt, Tony Renna... und viele andere Fahrer, die ihr Leben ließen und somit auch Trauer über die Motorsportwelt brachten.
Doch das gehörte für mich dazu, so sehr mich der Tod an der Rennstrecke anekelt, so sehr ich es hasse, wenn der Motorsport aufgrund fataler, schicksalhafter Ereignisse in Frage gestellt wurde. Jeder Fahrer weiß auf was er sich einlässt, wenn die Startampel auf grün spring, wenn der rechte Fuß das Pedal zum Bodenblech drückt. Der Reiz der Gefahr ist in meiner kleinen Motorsportwelt seit Anbeginn immer direkt verbunden gewesen mit Adrenalin und Spannung, zwei zuvor genannte grundlegende Elemente, welche den Motorsport für mich einzigartig gemacht haben.
Um es nochmals klar zu stellen: niemals ergötze ich mich an einem schwer verunfallten Rennfahrer.
Meine Besuche auf Motorsportveranstaltungen brachten mich nebst der Erfurcht vor den tollkühnen Männern, die jeder Gefahr trotzten, noch einem weiteren Baustein näher, welcher meine Sucht zum Autorennen begründet: der Sound! Untrennbar verbunden mit dem Motorsport ist für mich brutaler Sound, wohlklingender Sound, brachialer Schalldruck, der einem den Brustkorb zerdrückt. Das mag nicht jedermanns Sache sein, doch genauer betrachtet muss ich sagen, dass ich im Laufe der Jahre viele Menschen zu ihrem ersten Erlebnis an einer Rennstrecke führte und alle vor allem von einem begeistert waren: dem Sound! Unfassbar für viele Leute ist die Lautstärke eines potenten Rennwagens, wenn diese Individuen im Vorfeld davon ausgingen, dass ein Straßen-Porsche bereits laut sei.
Zum Sound gesellte sich schon immer ein weiterer Faktor, welcher maßgeblich beteiligt war an meiner Faszination zur Formel 1 und dem Motorsport im generellen: die Optik! Breite, flache Autos, große Reifen, große Flügel. Nicht selten habe ich mir bereits als Kind ein Bild von einem Rennwagen 10 Minuten angesehen um jede Einzelheit aufzusaugen, die Harmonie der Formen auf mich wirken zu lassen. Tja, bei den damaligen Rennwagen in der Formel 1 war das noch möglich.

Nun möchte ich konkret werden. Ich war und bin treuer Fan der Formel 1. Doch habe ich in meiner Zeit als Motorsport-Fan entdeckt, dass Motorsport nicht nur aus der Königsklasse besteht. Ich habe entdeckt, dass die Formel 1 in keinster Weise ohne Alternativen ist. Der Motorsport hat soviel mehr zu bieten als die Glanz und Glamour Welt der Formel 1. Gerade jetzt in Zeiten des Regelchaos, der hässlichen Autos, der Retortenstrecken, des leisen Sounds und des Show-Elements "Kers" fühlt sich wohl der ein oder andere Fan nicht mehr so stark verbunden mit der Königsklasse des Motorsports wie einst schon. Auch ich ehrlich gesagt nicht mehr. Früher noch schaute ich jedes Training, jede Qualifikation, jedes Warm-Up und jedes Rennen der Formel 1. Vorberichte, Nachberichte - nichts wurde ausgelassen. Das hat sich die letzten Jahre jedoch zusehends geändert. Immer mehr rückten bei mir andere Bereiche des Motorsports ins Rampenlicht, welche Ersatz bieten für Dinge, die die Formel 1 für mich nicht mehr leisten kann.
Da ich im Laufe der Zeit beim Mitlesen hier im Forum bemerkt habe, dass viele von euch auch zusehendes das Interesse an der Formel 1 verlieren und möglicherweise nur wenige Alternativen kennen außer die heutzutage wenig spektakuläre DTM, so möchte ich euch doch mal aufzeigen, was es abseits der Welt der Formel 1 noch gibt.
Denn eines ist sicher: Formel 1 über alles? Nein, denn die Formel 1 ist nicht alternativlos!
Alle angeführten Beispiele sind Motorsportveranstaltungen, welche ich selbst regelmäßig besuche, jährlich besuche ich mittlerweile eine Vielzahl verschiedener Rennen verschiedener Meisterschaften. Dieses Jahr werden es am Ende sechs Rennen gewesen sein: Bosch Hockenheim Historic, DTM Norisring, FIA Europameisterschaft (Glasbachrennen), ADAC Bergrennen Osnabrück, Nitrolympx Hockenheim und das Saisonfinale der ADAC Bergrennmeisterschaft in Mickhausen.

Ihr seid müde von der Formel 1 und möchtet für weniger Geld mehr erleben? Hier meine Alternativen, die Beschreibung ist subjektiver Natur. Den Beschreibungen beigefügt sind Videoclips, um euch einen Eindruck zu ermöglichen von den Meisterschaften, den Strecken und dem Sound.


Nitrolympx (Hockenheimring)

Unfassbar lauter Sound. Verglichen mit der Lautstärke eines alten V10-Motors der Formel 1 muss einfach gesagt werden, dass kein Vergleich möglich ist. Startet die Königsklasse der Dragster (Top Fuel), so verwischt eure Sicht, die Augen vibrieren, die Tribüne wackelt, ihr spürt euren Körper. Ohne Ohrenstöpsel absolut unter keinen Umständen möglich. Nichtmals für wenige Sekunden. Nein, was hier auf einen zukommt, kann nicht mit Worten beschrieben werden. Doch... vielleicht: über 160db! - nur mal als feste Größe um zu verdeutlichen, dass hier die Grenze des Vorstellbaren erreicht wird.
Beschleunigung der Top Fuel Dragster? Ebenso nicht vorstellbar. Eine Sekunde von 0 auf 180 Km/h. In zwei Sekunden auf 340 Km/h. Spitze über 500 Km/h. Noch Fragen?
Neben der Top-Klasse der Dragster noch viele weitere Klassen mit dabei. Funny Cars, Pro Modified, Pro Stock, Top Fuel Bikes und, und, und... Dazu am Samstag Abend eine bombastische Nightshow mit Jet-Dragstern, historischen Dragstern, Stunts und vielem mehr. 40 000 PS auf einen Schlag. Wo gibt es sowas sonst? Fahrerlagerzugang inbegriffen beim Kauf einer Tribünenkarte. Man kann dort den Mechanikern bei der Arbeit zusehen. Doch Vorsicht: Haltet eurer Earplugs bereit - wird ein Dragster gestartet kann das für euch üble Konsequenzen haben. Nitrolympx - das ist die Fusion von Motorsport und Show. Stellt euch auf eine riesige Party am Samstag Abend ein - der Wald bebt bis in die Nacht! Das Wochendticket für die besten Plätze kostet circa 130 Euro.

Nitrolympx Nightshow 2013

Nitrolympx 2013

Fahrerlager Top Fuel Start


Bergrennen (Beispiel FIA Europameisterschaft in Thüringen)

Anspruchsvolle Rennstrecken über Landstraßen und teilweise sogar durch die Stadt. Bergrennen sind verglichen mit den Retortenstrecken der modernen Formel 1 natürlich ein Juwel in der Motorsportwelt. Bei Vorstart des Glasbachrennens letztes Jahr erlebte ich die brachiale Power eines V8-Judd aus einem Meter Entfernung. Vorher noch einem Porsche GT3 Fahrer höchst persönlich die Beifahrertür zugemacht - er brauchte meine Hilfe. Das ist familiäre Stimmung, hier gibt's kaum Star-Allüren. Was es hier gibt ist fantastischer Sound, schwierige und gefährliche Rennstrecken mitten in der Natur und niedrige Preise. Ein Wochenendticket kostet 25 Euro. Tipp: nehmt euch Klappstühle mit. Entlang der Strecke finden sich im Laufe des Wochenendes weit über 15 000 Fans ein, viele verharren im Schatten der Bäume. Überall im Wald und auf den Wiesen gibt es Getränke und Würstchen. Einmalige Atmosphäre - sowas habe ich bei Rundstreckenrennen niemals erlebt. Ihr erlebt DTM-Rennwagen, GP2, Formel 3, GT-Autos, Rally-Wagen, NSU, Trabanten und die Königsklasse mit Sportwagenprototypen von Dallara oder Reynard mit über 500PS und Geschwindigkeiten von über 230 Km/h im Wald und 150 Km/h im Durchschnitt.

Glasbachrennen Onboard GP2 Hauser

Glasbachrennen 2013 - beste Szenen


Jim Clark Revial (Hockenheimring)

Euch fehlt die Optik und der Sound alter Tage? Ihr habt Probleme, die manch anderer nicht hat. Jeder der das Jim Clark Revival auf dem Hockenheimring besucht (auch Bosch Hockenheim Historic genannt), wird über den Sound und die Optik der heutigen Formel 1 lachen. Ihr erlebt dort Rennen der BOSS GP. Dort fahren Formel 1 Autos der 90er und 2000er Jahre, Champ Cars und GP2. Es gibt die Historische Formel 1 Rennserie mit Rennwagen aus den 60er und 70er. Es gibt die historische Formel 2 (wahnsinnig laut übrigens) und historische Tourenwagen mit einem Starterfeld von unzähligen Autos aller Perioden der 70er, 80er, 90er, 2000er... BMW M1 Procar, Audi TT DTM, Porsche, alles dabei. Sogar die 1000 PS Monster der CanAM Serie fahren dort mit in einer eigenen Serie. 12 Liter Hubraum und unfassbar brutaler Sound. Ihr müsst es erlebt haben. Dazu kommt: freier Eintritt ins Fahrerlager. Ich selbst stand an der Boxenmauer, während Formel 1 Wagen an mir vorbei gefahren sind und das Rennen der CanAm am Sonntag diesen Jahres habe ich auch in der Box verbracht. Ihr steht sogar während möglicher Boxenstopps direkt neben den Autos dabei. Jeder benimmt sich dort entsprechend, keine betrunkenen Leute - deshalb funktioniert sowas. Sehr günstige Preise, freie Platzwahl auf den geöffneten Tribünen.

Vorstart Tourenwagen

Boxengasse - Aufwärmen Toyota F1

Boss GP - die Königsklasse des Revivals

Zusammenfassung Best of 2013 - unbedingt ansehen!



Wenn ihr euch die Videos angesehen habt, werdet ihr feststellen (wenn ihr das nicht sowieso schon längst habt), dass abseits der Formel 1 in Deutschland noch einiges für den Motorsport-Fan geboten wird. Und das zu Preisen, die sich jeder leisten kann. Jährlich bin ich auf mindestens sechs Rennsportveranstaltungen zugegen, obwohl ich Student bin. Sechs Rennen der Formel 1 wird sich wohl noch nichtmals jemand leisten können und wollten, der wirklich gut verdient.
Ebenso bekommt ihr einen viel besseren Eindruck vom Motorsport - bei den oben exemplarisch dargestellten Veranstaltungen hatte ich immer die Möglichkeit mit Rennfahrern zu reden, mich mal in ein Auto reinzusetzen oder den Mechanikern bei der Arbeit zu zu sehen in der Boxengasse. Nach diesen unglaublich interessanten Erfahrungen, welche ich somit machen konnte, muss ich ehrlich sagen, dass ich auch in Zukunft nicht mehr bereit sein werde ein Formel 1 Rennen zu besuchen. Das Gebotene steht in keinem Verhältnis zum Preis, so meine Meinung. Auch wenn die Formel 1 für mich der alleinige Auslöser für meine Begeisterung für den Motorsport gewesen ist, so lebe ich schon seit langer Zeit nicht mehr in einer monogamen Beziehung - es gibt viel mehr zu entdecken als Absperrungen, teure Preise und langweilige Rennstrecken.

Ich hoffe dem ein oder anderen mit diesem Post einen Gefallen getan zu haben. Ich selbst wäre froh gewesen, wenn ich bereits vor einigen Jahren von den vielen Möglichkeiten der Rennszene in Deutschland gewusst hätte und ich somit schon viel früher in den Genuss von Dragstern, Bergrennen und historischen Rennwagen gekommen wäre. Formel 1 über alles? Nein, denn dann verpasst ihr das, was ihr liebt.

Viele Grüße an euch,
Sonic84 Bild Bild Bild

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Formel 1 über alles?

Beitrag von Benutzername » Di Sep 02, 2014 8:37 am

Ich lese später weiter...
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