Ist Max Verstappen noch tragbar für die Formel 1?

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Arno
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Re: Ist Max Verstappen noch tragbar für die Formel 1?

Beitrag von Arno » Fr Okt 27, 2017 10:09 am

TifosiF40 hat geschrieben:
Fr Okt 27, 2017 9:35 am
Total witzig wäre es ja, wenn der hochgelobte Max niemals Weltmeister würde. Besonders witzig, wenn es stattdessen der Teamkollege schaffen würde und geradezu unbeschreiblich witzig, wenn Mick Schumacher in die F1 käme und statt Max WM würde.

Dazu muss ich aber feststellen, dass der Holländer gut genug ist, um im richtigen Auto WM zu werden und die Leistungen von Mick Schumacher waren unter "war stets bemüht" einzuordnen.
Ich finde die Anzahl von "Soehnen" von beruehmten Rennfahrern schon ohnehin viel zu hoch.
Das ist einer der Gruende fuer die Mittelmaessigkeit des Hauptfeldes.
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Excalibur
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Re: Ist Max Verstappen noch tragbar für die Formel 1?

Beitrag von Excalibur » Fr Okt 27, 2017 10:55 am

Helldriver hat geschrieben:
Do Okt 26, 2017 9:29 pm

Vettel hat während seiner Funk-Schimpftirade ja nicht nur Charlie mit fuck off beschimpft, sondern davor noch Verstappen als "cunt" beleidigt....that´s what he is.
Dann hast du bestimmt ein Beweis, dass er "Cunt" gesagt hat. Ich hatte nämlich ein anderes Wort im Kopf.

Und ich finde es macht schon einen Unterschied, ob man sowas im Eifer des Gefechts sagt oder nach dem Rennen, bei dem man schon wieder Zeit hat um herunterzukommen und/oder auch Videos anzuschauen um zu verstehen wieso man bestraft wurde.

Aber Verstappen sieht sein Fehler ja nicht mal heute ein und die Begründung für das Manöver hört sich auch erstunken und erlogen an.

Ich freue mich auf den Tag an dem er mit dieser Einstellung mal richtig auf die Fresse fliegt.
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wings
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Re: Ist Max Verstappen noch tragbar für die Formel 1?

Beitrag von wings » Fr Okt 27, 2017 1:01 pm

Excalibur hat geschrieben:
Fr Okt 27, 2017 10:55 am
Ich freue mich auf den Tag an dem er mit dieser Einstellung mal richtig auf die Fresse fliegt.
Das ist gefühlt die größte Triebfeder hinter diversen Kommentaren - Freude über Probleme bei Nichtgeliebten. Bei einem Vettel flennt man zusammen, wenn ein Doni oder Mercedesirgendswasfan mal wieder etwas kritzelt. Aber wenn es gegen Max, ALO oder HAM geht, nimmt man jeden Spaß mit, bzw. sehnt sich danach.
___

Whiting hat es imho gut erklärt*. Wenn die anderen Ausreitenden keinen tatsächlichen Vorteil generieren, Max aber schon, dann ist die Strafe korrekt und sogar nachvollziehbar. Dass Max gerade dann, wenn es für ihn um wenig geht, Alarm macht, erinnert an Vettel im letzten Jahr. Denn wichtig ist das Vorfühlen in Richtung neue Saison, wenn es um etwas Größeres gehen könnte (eventuell ist das Auto ja wieder titelfähig). In dieser Saison ist es einfach mal komplett wurscht, ob der nun das Podium oder nur 'nen Platz dahinter mitnimmt. Aber wer für sich Politik betreibt, könnte morgen davon profitieren.

Dass ein Milchbubi anders auftritt als ein Fahrer, der in den Top25 der meisten GP gelistet ist, sollte einem einleuchten. Aber gut, wenn Vettel Unsinn fabriziert, dann nimmt manch Experte auch jeden Strohhalm wahr, um den armen Jungen aus der Kritik zu ziehen.

*Das Imkreisdrehen in Sachen track limits haben die Funktionäre auch endlich angesprochen. Will man zu Gunsten der Show/Sicherheit unnötigen Ausfällen entgegentreten (fremd- oder eigenverschuldet etwas abgekommen und im Kied festgefahren/Abflug mit Kiesbett nicht besser verhindert), öffnet man die Chance zum Ausnutzen der Strecke. Also bekämpft man das mit hohen Randsteinen und Sensoren. Was aber wieder Sorgen mitbringt, wie z.B. diese weniger klare Geschichte mit dem Vorteil im Vorteil (Wer soll denn bitte von außen zuguckend Minisektoren mitbekommen und unterscheiden, wann was noch ok ist?).

In dem Zuge auch richtig, was Vettel meint. Das KleinKlein im Strafenwald ist eben nicht nur Sache der FIA, sondern vor allem Sache der Teams und der Fahrer. Oder der Fans. Wenn man sie racen lässt und eine Partei dabei "verliert", wird es je nach Gewicht dieser Partei ungemütlich. Und den Schuh dürfen sich alle anziehen, jeder Toppilot ein Stück mehr, weil er das Spiel schon länger mitspielt. Gilt dann wiederum auch für Max, der selbst an der Grenze agiert, aber bei Taten gegen sich genau weiß, wie er zu funken hat.

Dissident
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Re: Ist Max Verstappen noch tragbar für die Formel 1?

Beitrag von Dissident » Fr Okt 27, 2017 1:10 pm

Max ist gut für die Formel 1, wenn er siegt, wenn er verliert, egal.

Bin kein Fan, aber ich respektiere gute Leistungen. Daher fand ich die Sache in Austin auch schade, aber vertretbar.

Am meisten kann ich mich eigentlich mit einem Kimi anfreunden, er ist für mich der mit den wenigsten Macken, wenigstem Bullshit und er ist einfach ein korrekter Dude. Ricciardo ist zwar generell sympatisch, wirkt aber manchmal zu aufgesetzt/künstlich und shoey nervt.

Bei Vettel finde ich es schade dass er manchmal so ein Hitzkopf ist, es ist aber eben sein Rennfahrer-Ich. Ansonsten ist er ein vorbildlicher Rennfahrer und ordentlicher Typ.

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Arno
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Re: Ist Max Verstappen noch tragbar für die Formel 1?

Beitrag von Arno » Fr Okt 27, 2017 3:25 pm

wings hat geschrieben:
Fr Okt 27, 2017 1:01 pm
Excalibur hat geschrieben:
Fr Okt 27, 2017 10:55 am
Ich freue mich auf den Tag an dem er mit dieser Einstellung mal richtig auf die Fresse fliegt.
Das ist gefühlt die größte Triebfeder hinter diversen Kommentaren - Freude über Probleme bei Nichtgeliebten. Bei einem Vettel flennt man zusammen, wenn ein Doni oder Mercedesirgendswasfan mal wieder etwas kritzelt. Aber wenn es gegen Max, ALO oder HAM geht, nimmt man jeden Spaß mit, bzw. sehnt sich danach.
___

Whiting hat es imho gut erklärt*. Wenn die anderen Ausreitenden keinen tatsächlichen Vorteil generieren, Max aber schon, dann ist die Strafe korrekt und sogar nachvollziehbar. Dass Max gerade dann, wenn es für ihn um wenig geht, Alarm macht, erinnert an Vettel im letzten Jahr. Denn wichtig ist das Vorfühlen in Richtung neue Saison, wenn es um etwas Größeres gehen könnte (eventuell ist das Auto ja wieder titelfähig). In dieser Saison ist es einfach mal komplett wurscht, ob der nun das Podium oder nur 'nen Platz dahinter mitnimmt. Aber wer für sich Politik betreibt, könnte morgen davon profitieren.

Dass ein Milchbubi anders auftritt als ein Fahrer, der in den Top25 der meisten GP gelistet ist, sollte einem einleuchten. Aber gut, wenn Vettel Unsinn fabriziert, dann nimmt manch Experte auch jeden Strohhalm wahr, um den armen Jungen aus der Kritik zu ziehen.

*Das Imkreisdrehen in Sachen track limits haben die Funktionäre auch endlich angesprochen. Will man zu Gunsten der Show/Sicherheit unnötigen Ausfällen entgegentreten (fremd- oder eigenverschuldet etwas abgekommen und im Kied festgefahren/Abflug mit Kiesbett nicht besser verhindert), öffnet man die Chance zum Ausnutzen der Strecke. Also bekämpft man das mit hohen Randsteinen und Sensoren. Was aber wieder Sorgen mitbringt, wie z.B. diese weniger klare Geschichte mit dem Vorteil im Vorteil (Wer soll denn bitte von außen zuguckend Minisektoren mitbekommen und unterscheiden, wann was noch ok ist?).

In dem Zuge auch richtig, was Vettel meint. Das KleinKlein im Strafenwald ist eben nicht nur Sache der FIA, sondern vor allem Sache der Teams und der Fahrer. Oder der Fans. Wenn man sie racen lässt und eine Partei dabei "verliert", wird es je nach Gewicht dieser Partei ungemütlich. Und den Schuh dürfen sich alle anziehen, jeder Toppilot ein Stück mehr, weil er das Spiel schon länger mitspielt. Gilt dann wiederum auch für Max, der selbst an der Grenze agiert, aber bei Taten gegen sich genau weiß, wie er zu funken hat.
Geht´s hier auchmal ohne Vergleiche mit anderen Fahrern und Faellen?
Ist es so schwer, sich auf eine Sache zu konentrieren?
Dieses ewige Relativieren schient wohl mittlerweile eine TYPISCH deutsche Volkskrankheit geworden zu sein.
Schrecklich!
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Re: Ist Max Verstappen noch tragbar für die Formel 1?

Beitrag von Arno » So Okt 29, 2017 7:33 am

VER vs BUT vs VET
Er soll mal nicht so tun, als ob es das ERSTE Mal waere......
https://www.youtube.com/watch?v=WUilBmplw7c
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