Strafversetzungen in der Startaufstellung

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Maglion
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Strafversetzungen in der Startaufstellung

Beitrag von Maglion » Do Sep 07, 2017 1:29 pm

Die einfachste und beste Lösung ist das Abschaffen aller Kontigente und jedes Team kann so viele Motoren verbraten, wie es möchte.

Und damit die Kundenteams darunter nicht leiden mssen, weil die Preise für Motoren durch die Decke gehen, müssten die Preise für die Motoren gedeckelt werden. Das heißt pro Saison z.B. 30 Mio. für dei Antriebseinheit und dafür gibt es so viele Motoren, wie auch das Werksteam verbraucht.

Wenn ein Motorhersteller es sich leisten möchte, seine Kundenteams zu subventionieren, indem sie ihne viel teurere motoren liefert als sie bezahlen, können sie das ja machen, aber ich denke, dass man sich das gründlich überlegt. Da kommt die Kostenbremse von ganz alleine. Bild

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flingomin
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Strafversetzungen in der Startaufstellung

Beitrag von flingomin » Do Sep 07, 2017 9:33 pm

Gerade das ist ja das Problem. Solche Summen versetzen kleinen Teams den Todesstoß.

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Maglion
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Strafversetzungen in der Startaufstellung

Beitrag von Maglion » Do Sep 07, 2017 10:48 pm

Die 30 Mio. waren ja nur ein fiktiver Wert, den man beliebig durch einen anderen Wert ersetzen kann.

Die FIA wollte für 2017 die Motorenpreise für Kundenteams auf 12 Mio. reduzieren.
Sowas muss man einfach durchdrücken - die Hersteller haben es ja in der Hand, was sie für Motoren für sich und die Kundenteams entwickelt und zur Verfügung stellt. Wollen sie selbst einen motor haben, der 30 Mio. kostet, müssen sie für jedes Kundenteam auch die Differenz von 18 Mio. $ tragen.
Von mir aus können die Hersteller 1 Milliarde im Jahr ausgeben, so lange die Kundenteams gleiches Material zum günstigen Festpreis bekommen.
Problematisch wird es für die Hersteller, wenn ein Kundenteam dem Werksteam um die Ohren fährt. Bild

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