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Formel E Hongkong: Jean-Eric Vergne mit Dreher zur Pole!

02. Dezember 2017 - 05:10 Uhr

Obwohl er sich kurz vor der Ziellinie drehte, holte Jean-Eric Vergne in Hongkong die erste Pole-Position der neuen Formel-E-Saison - Heidfeld und Abt in zweiter Reihe

Jean-Eric Vergne
In Style: Jean-Eric Vergne fuhr mit einem Dreher zur Pole-Position
© LAT

(Motorsport-Total.com) - So kurios beginnen kann nur die Formel E! Jean-Eric Vergne (Techeetah) sicherte sich im Qualifying von Hongkong die Pole-Position auf spektakuläre Weise. Der Franzose drehte in der Superpole die schnellste Runde, obwohl er sich bei seinem Versuch in der letzten Kurve drehte und seitlich über den Zielstrich schlitterte! Trotzdem lag er damit am Ende 27 Tausendstelsekunden vor Sam Bird (DS Virgin).

"Das war mit Absicht", lacht der Techeetah-Pilot im Anschluss. "Ich wollte etwas Stylishes machen und bin ziemlich stolz darauf." Doch Vergne weiß, dass er in diesem Moment ziemliches Glück hatte. Die Aufhängung hatte bei dem Mauerkontakt Schaden genommen, doch das Team hat noch genügend Zeit, um diesen bis zum Rennstart um 8 Uhr MEZ zu beheben.

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Eine reine deutsche Startreihe wartet in Reihe zwei. Nick Heidfeld (Mahindra) verpasste Position zwei um lediglich zwei Tausendstelsekunden und wird von Rang drei ins Rennen gehen, neben ihm wird Daniel Abt starten, der Audi beim ersten Rennen nach der Übernahme des Abt-Teams in die Superpole brachte. Felix Rosenqvist (Mahindra) startet von Rang fünf.

Für Lucas di Grassi endete die erste Qualifikation des Jahres mit einer kleinen Enttäuschung. Der Champion der vergangenen Saison landete nur auf dem sechsten Rang und wurde ausgerechnet von seinem Teamkollegen noch aus der Superpole gekickt. "Es war keine sehr gute Runde", muss der Brasilianer zugeben. Nach einer Roten Flagge musste er einen zweiten Versuch wagen, fand aber nicht das gleiche Gefühl wie auf der abgebrochenen Runde zuvor, wie er sagt.

Immerhin landete er vor Dauerrivale Sebastien Buemi (Renault e.dams), der in der ersten Qualifying-Gruppe ranmusste und Neunter wurde. "Vielleicht bin ich nicht genug Risiko gegangen", räumt er im Anschluss ein. Zwischen di Grassi und ihn schoben sich noch Oliver Turvey (NIO) und Antonio Felix da Costa (Andretti). Jaguars Ex-Champion Nelson Piquet jun. sicherte sich den letzten Platz in den Top 10.

Der Deutsche Andre Lotterer (Techeetah) zeigte bei seinem Formel-E-Debüt eine solide Vorstellung und wurde Zwölfter. Damit lag er zwei Plätze vor Maro Engel (Venturi), der von einem Unfall seines Teamkollegen Edoardo Mortara genau vor ihm etwas aus der Spur gebracht wurde und Zeit verlor. Rookie Kamui Kobayashi (Andretti) schob sich zwischen die beiden Deutschen auf Rang 13.

Wie actionreich es zuging, zeigt sich am Hinterfeld: Nicolas Prost (Renault e.dams) wurde nur 18., weil er auf seiner schnellen Runde in die Mauer fuhr - bis dahin war er auf Kurs, in die Superpole einzuziehen. Bei seinem Crash schleifte er eine Werbebande mit, die sich im heranrauschenden Jerome d'Ambrosio (Dragon/11.) verfangen sollte, wodurch die Rennleitung keine Wahl hatte, als die Rote Flagge zu schwenken.

Auch Edoardo Mortara (19.) war schnell unterwegs, als er die Mauer berührte. Der Italiener ließ sich davon aus der Ruhe bringen, dass Alex Lynn (DS Virgin/16.) vor ihm einen Fehler machte und ihn dadurch behinderte. Ganz bitter lief es für Mitch Evans (Jaguar/20.): Nach einer Misskommunikation fuhr er nicht rechtzeitig vor Ablauf der Zeit über die Linie und landete daher ganz hinten. Er gewinnt aber wie Prost und Mortara noch eine Position, weil Rookie Neel Jani (Dragon/17.) aufgrund eines Batteriewechsels strafversetzt wird.

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