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Warum Racing Engineering nur Formel 2 macht

04. November 2017 - 11:36 Uhr

Volle Konzentration auf eine Serie statt Ablenkung durch Reisestrapazen: Racing Engineering entschied sich bewusst nur für Einsätze in der Formel 2

Nyck de Vries
Racing Engineering fühlt sich in der Formel 2 gut aufgehoben
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Racing Engineering gehört in der Formel 2 zur Gattung der Spezialisten, denn das spanische Team tritt im Gegensatz zu vielen anderen Rennställen seit 2007 nur in der Nachwuchsserie der Formel 1 an und nicht in anderen Kategorien. Diese Entscheidung traf Teambesitzer Alfonso de Orleans-Borbon bewusst und mit Blick auch auf seine Mitarbeiter.

"Wenn man in mehreren Kategorien antritt, sorgt das für Stress. Und den ersparen wir uns", so der Spanier im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com.' "Wenn beispielsweise beim GP3-Team etwas passiert, muss das Formel-2-Team aushelfen."

Andere Rennställe haben damit offenbar kein Problem. So sind ART, Trident, und Arden parallel auch in der GP3 am Start, Prema setzt Fahrzeuge in der Formel-3-EM und verschiedenen Formel-4-Serien ein, Campos bestreitet unter anderem auch die WTCC und DAMS die Formel E.

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De Orleans-Borbon hingegen fühlt sich als Boss eines reinrassigen Formel-2-Teams vollkommen wohl. "Ich mag die Formel 2 und kann mir nicht vorstellen, etwas anderes zu machen", sagt er. "Ob wir eines Tages Formel 3 oder Formel 4 machen? Da werde ich nicht nein sagen. Die Formel 1 wäre hingegen deutlich schwieriger."

Die Formel 3 hat der Spanier dabei durchaus konkret im Visier, aber nur unter einer Voraussetzung: "Wenn sie mit der GP3 fusioniert, könnte ich mir das sehr gut vorstellen. Aber ständig zwischen Formel-1- und DTM-Wochenenden hin und her zu reisen reibt einen auf." Sollte die geplante Zusammenlegung beider Serien in die Tat umgesetzt werden, sei ein Einstieg von Racing Engineering in eine neue Formel 3 laut de Orleans-Borbon "sehr wahrscheinlich".

Das Herz des Teamchefs hängt allerdings vor allem an der Formel 2, wie de Orleans-Borbon unterstreicht. "Ich freue mich jedes Mal, wenn ich zur Formel 2 komme und alle Leute im Fahrerlager sehe. Sollte das eines Tages nicht mehr der Fall sein, würde ich aufhören", sagt er. "Denn sind wir mal ehrlich: Geld verdient man mit der Formel 2 nicht, das muss man aus Leidenschaft machen."

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