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Patrick Carpentier erklärt "verwirrenden" Formel-E-Test

03. November 2017 - 15:53 Uhr

Patrick Carpentier testete in Valencia den Formel-E-Boliden und wusste zunächst nicht, warum er eingeladen wurde - Handelte es sich um einen Comeback-Versuch?

Patrick Carpentier
Nach Montreal durfte Patrick Carpentier das Formel-E-Auto auch in Valencia testen
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Ex-ChampCar-Fahrer Patrick Carpentier saß Anfang Oktober beim Formel-E-Test in Valencia überraschend in einem Rennauto. Schon im vergangenen Juli verschaffte sich der Kanadier einen Eindruck von den Elektroboliden. Im Rahmen des ePrix von Montreal durfte Carpentier einige Demorunden drehen. Dann wurde er zum Test nach Valencia eingeladen. "Zunächst war ich verwirrt", berichtet Carpentier gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "Es hörte sich zunächst danach an, dass es um ein Cockpit geht."

Deshalb lehnte Carpentier die Anfrage zunächst ab. "Aber dann haben sie gesagt, ich soll den Test machen und Spaß haben. Also sagte ich zu", schildert er die Begebenheit weiter. "Zunächst war aber verwirrend, worum es bei diesem Test gehen sollte. Dann verstand ich, dass es nur um den Spaß ging. Ich bin schon 46!" Am Ende des ersten Testtages drehte Carpentier schließlich mit einem Spark SRT_01E ungefähr zehn Runden.

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Zwischen 1997 und 2004 war Carpentier ein Fixstarter in der ChampCar-Serie. Nach einem kurzen Ausflug in die IRL probierte er sich in der NASCAR-Szene. 2008 war Carpentiers letzte (fast) komplette Saison im Cup. Seither fährt er nur noch sporadisch vereinzelte Rennen und fungiert auch als Experte für das kanadische Fernsehen. Der Formel-E-Test war diesbezüglich auch wichtig, damit Carpentier das Energiemanagement besser verstehen lernt und an seine Zuschauer weitergeben kann.

"Es waren nicht viele Runden, aber sie waren es wert", schmunzelt der fünffache Rennsieger der ChampCar-Serie. "Das Fahren hat viel Spaß gemacht. Ich liebe diese Serie sehr, denn darum geht es in der heutigen Welt. Man muss auch Energie sparen und kann nicht die ganze Zeit Vollgas geben. Das war aber schwieriger als gedacht. Ich versuchte mich an die vorgegebenen Zahlen zu halten. Dann blendete plötzlich die Sonne auf mein Display und ich wusste nicht mehr wo ich war - also gab ich es auf! Also sagte ich zu mir, dass ich das tue, was ich am besten kann und gab bis zur Zielflagge Vollgas. Ich bin happy, ich habe einen flüchtigen Blick auf die Energie erhalten."

Auch wenn Fahrer wie Nick Heidfeld (40) oder Stephane Sarrazin (42) beweisen, dass man in der Formel E auch in höherem Rennfahreralter konkurrenzfähig sein kann, denkt Carpentier nicht über ein ernsthaftes Comeback nach. Er hat sich mittlerweile ein anderes Leben fernab der Rennstrecke aufgebaut. "Ich bin mir nicht sicher, ob ich das hinter mir lassen würde. Man braucht so viel Engagement. Wäre es das für ein oder zwei Jahre wert? Ich habe Jacques Villeneuve und andere Leute gesehen, die das gemacht haben. Für mich wäre das nichts." Vereinzelte Tests zum Spaß würde er weiterhin machen.

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