ANZEIGE 
Zum Google Play Store Zum Apple Store Zur Informationsseite über die App Holen Sie sich Motorsport Master für iOS oder Android!
Aktuelle Bildergalerien
 
ANZEIGE
 
 
Folgen Sie uns!
Motorsport-Total.com bei Facebook Motorsport-Total.com bei Google+ Motorsport-Total.com bei Twitter RSS-Feeds von Motorsport-Total.com
 
ANZEIGE
 
 
Apps zu Formel 1, MotoGP, DTM und Co. für Android, iOS und Windows Phone
Motorsport-Total.com @Twitter

Zwitschern mit viel PS!

Die wichtigsten Top-News erhalten Sie vorab über unseren Twitter-Channel @MST_Hot! Alle weiteren News aus unseren Rubriken finden Sie in unseren Twitter-Channels. Wann dürfen wir Ihnen etwas zwitschern?
Alle Twitter-Channels

Mahindras Plan mit der Formel E: Silicon Valley statt Rennteam

08. November 2017 - 13:05 Uhr

Teamchef Dilbagh Gill spricht über die Gründe für Mahindras Formel-E-Einstieg und sagt, wieso er seine Mannschaft nicht als Rennteam versteht

Dilbagh Gill
Dilbagh Gill ist der Macher im Formel-E-Team von Mahindra
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Mahindra war in der zweiten Hälfte der abgelaufenen Formel-E-Saison so etwas wie das Team der Stunde. Der Rennstall um Nick Heidfeld und Felix Rosenqvist mischte die vermeintlichen Spitzenteams um Renault e.dams und Abt-Audi in aller Regelmäßigkeit auf und fuhr zahlreiche Erfolge ein. Dabei ist der 1945 gegründete indische Hersteller in der westlichen Welt kaum einem bekannt.

Trotzdem entschied man sich schon vor der eigentlichen Einführung der Formel E zum Einstieg und hat die Entscheidung bis heute nicht bereut. "Die Formel E ist elektrisch, sie ist nachhaltig, sie spricht junge Leute an und sie geht einen digitalen Weg", erklärt Teamchef Dilbagh Gill gegenüber 'Motorsport-Total.com' über die Gründe. "Wir sprechen jetzt Leute von 18 oder 20 Jahren an, das ist ungefähr eine Generation jünger als bei den anderen Herstellern. Und das ist für uns sehr attraktiv."

ANZEIGE

Und obwohl Marken wie Renault, Mercedes oder Audi einen deutlich höheren Bekanntheitsgrad haben, sieht sich Mahindra in Sachen Elektromobilität als Vorreiter: "Wir gehören zu den ältesten Herstellern von Elektrofahrzeugen. Wir produzieren schon seit 20 Jahren Elektroautos, von daher haben wir die Geschichte", brüstet sich Gill stolz. Außerdem habe man sich dazu bekannt, dass bis 2020 30 Prozent der Fahrzeugflotte elektrisch sein wird. 2030 will man rein elektrisch sein.

"Und drittens: Mahindra expandiert aus seiner Heimat Indien auch in die westliche Welt - und die Formel E ist eine sehr gute Plattform, um über unsere Marke zu reden", stellt er weiter heraus. Die Serie soll den Indern Aufmerksamkeit beschaffen und natürlich auch bei der Entwicklung der entsprechenden Technologien helfen. Teamchef Gill sieht sich daher auch in erster Linie nicht als Rennteam.

"Ich sehe uns als Technologieunternehmen - wie bei einem Silicon-Valley-Unternehmen", betont er. "Ich sehe mich selbst als Messlatte. Wir machen die Technologie und setzen diese dann bei den Rennen ein." Für Gill zahlen sich bislang alle Investitionen in die Rennserie aus. "Was wir für die Automobilwelt tun, ist fantastisch", stellt er klar und sieht für sein Unternehmen keinen anderen Platz als die Formel E. Er kündigt an: "Mahindra wird nirgendwo hingehen. Wir werden für immer da sein!"

Artikeloptionen
Artikel bewerten