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Ex-Meister: Formel 2 ohne F1-Aussicht "Zeitverschwendung"

02. November 2017 - 14:17 Uhr

Der ehemalige GP2-Meister Fabio Leimer äußert sich kritisch zum aktuellen Zustand der Formel 2 und hält sie nur mit einer Formel-1-Aussicht für sinnvoll

Fabio Leimer
Fabio Leimer holte 2013 den GP2-Titel, schaffte aber nie den Sprung in die F1
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Die Formel 2 "hat keinen Sinn und ist nur Zeitverschwendung", behauptet der ehemalige GP2-Champion Fabio Leimer, sollte sich an der Aufstiegssituation in die Formel 1 nichts ändern. Charles Leclerc könnte 2018 der erste Meister des Formel-1-Unterhauses seit Romain Grosjean sein, der den direkten Aufstieg in die Königsklasse packt. Zuvor stieg der Champion fünf Jahre in Folge nicht auf.

Pierre Gasly (Meister 2016), Stoffel Vandoorne (2015) und Jolyon Palmer (2014) mussten erst ein weiteres Jahr warten, bevor sich ihnen die Chance bot, bei Leimer (2013) und seinem Vorgänger Davide Valsecchi (3012) tat sie sich niemals auf. Leimer macht das Problem vor allem an der finanziellen Situation in der Formel 1 fest.

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Früher gab es mehr Startplätze und eine größere Fluktuation an Fahrern, doch heutzutage geht es vor allem um das Geld, was kleinere Teams aber nicht haben und so in Probleme kommen. "Sie müssen einen Fahrer mit viel Geld nehmen, um das Auto schneller zu machen", meint der Schweizer, der derzeit mit der VLN-Serie vorliebnehmen muss. "Außerdem versuchen ältere Fahrer Jahr für Jahr zu bleiben, sodass für die jungen kein Platz mehr frei ist."

Das Problem der Formel 2 ist zudem, dass sie im Vergleich zu anderen Juniorserien ziemlich teuer ist. Nur wer dicke Sponsoren, ein reiches Elternhaus oder bereits ein Formel-1-Team im Hintergrund hat, kann sich eine Saison leisten. "Und viele fragen sich: 'Warum gebe ich so viel Geld aus, wenn ich in der Formel 1 nirgendwo hin kann?'", meint Leimer. Von daher würden sich viele Fahrer die Formel 2 einfach sparen und gleich von der Formel-3-EM in die Königsklasse springen, wenn es möglich ist.

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Von Nico Rosberg über Nico Hülkenberg bis Stoffel Vandoorne: Alle Meister aus elf Jahren GP2-Serie


2005-2014
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2005: Nico Rosberg (ART): Im Premierenjahr der Nachfolgerserie der internationalen Formel 3000 sichert sich ein Deutscher Pilot den Titel. Rosberg liefert sich ein spannenden Duell mit Heikki Kovalainen. Nach einem Doppelsieg beim Saisonfinale in Bahrain steht der damals 20-Jährige als Meister fest. Daraufhin sichert sich Williams die Dienste des Weltmeistersohnes.
2005: Nico Rosberg (ART): Im Premierenjahr der Nachfolgerserie der internationalen Formel 3000 sichert sich ein Deutscher Pilot den Titel. Rosberg liefert sich ein spannenden Duell mit Heikki Kovalainen. Nach einem Doppelsieg beim Saisonfinale in Bahrain steht der damals 20-Jährige als Meister fest. Daraufhin sichert sich Williams die Dienste des Weltmeistersohnes.

Fahrer wie Max Verstappen, Lance Stroll oder Esteban Ocon haben gezeigt, dass man die Formel 2 in seiner Vita überhaupt nicht braucht. Und da sollte der Sport Leimers Meinung nach ansetzen: "Es muss wie in anderen Sportarten Schritt für Schritt sein", sagt er. "Sie müssen die Formel 2 pushen, und der Meister muss im kommenden Jahr in der Formel 1 sein."

Zumindest scheinen die Verantwortlichen das bereits erkannt zu haben: Man will die Serie durch einen neuen Punkteschlüssel beim Superlizenz-System stärken, sodass die Formel 2 für die meisten Fahrer fast ein Muss ist, wenn sie in die Königsklasse kommen wollen.

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