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Prema in der Formel 2: Akribische Arbeit als Erfolgsgeheimnis

20. September 2017 - 17:44 Uhr

Seit dem Einstieg von Prema in die Formel 2, damals noch GP2, im Jahr 2016 zählt das Team zu den dominantesten Rennställen der Serie. Was ist das Geheimnis?

Charles Leclerc
Prema-Pilot Charles Leclerc verzaubert 2017 die gesamte Formel 2
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - In der Saison 2016 gab Prema Racing sein Debüt in der GP2-Serie. Mit Pierre Galsy und Antonio Giovinazzi sicherte sich das Team gleich die Titel in der Fahrer- und Teamwertung. Doch warum ist der Rennstall aus Italien von Beginn an so stark?

Teamchef Angelo Rosin erklärte gegenüber 'Motorsport-Total.com': "Prema Racing ist im Formelsport ein bekannter Name. Immerhin treten wir auch in der Formel 3 und 4 an. Wir sind seit dem Gründungsjahr 1983 im Motorsport tätig und haben im vergangenen Jahr den Schritt in die Formel 2 gewagt, um zu gewinnen."

Dabei sei es Prema sehr wichtig, nicht nur irgendein Team in der Serie zu sein, sagte Rosin. Der Rennstall habe immer das Ziel, wettbewerbsfähig zu sein und an die Spitze zu gelangen. Doch wie konnte das Team in der Formel 2 so schnell Fuß fassen? "In der Serie wird einem sehr viel abverlangt. Daher muss man sich insbesondere die kleinen Details genau anschauen, wenn man erfolgreich sein will. Ein wichtiger Schritt war es, Spezialisten anzuheuern, die schon Erfahrungen in der Serie gesammelt hatten. Zudem benötigt man junge Fahrer, die sich weiterentwickeln, um auch für die großen Namen im Motorsport interessant zu werden."

Leidenschaft, Vertrauen und die besten Fahrer

"Unsere Leidenschaft ist es, unsere Ziele zu erreichen. Wir setzen uns nicht nur hin und machen unseren Job, egal welcher Fahrer gerade im Cockpit sitzt. Wir wollen die Fahrer verbessern und als Team weiter wachsen." Gerade im vergangenen Jahr hatte Prema zwei sehr gute Fahrer in seinen Reihen, die den Unterschied gemacht haben. Gasly sicherte sich mit 219 Punkten den Fahrertitel direkt vor seinem Teamkollegen Giovinazzi, der 211 Zähler auf sein Konto verbuchte.

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10. Venezuela (5 Piloten): Die Zeit der reichen Südamerikaner ist längst vorbei, doch während der Geldblüte konnten einige Fahrer an der Formel 1 schnuppern. Am erfolgreichsten war natürlich Pastor Maldonado, der 2010 Meister wurde und auch in der Formel 1 siegen konnte - einmal. Johnny Cecotto jun. bleibt als Rekordstarter in Erinnerung.
10. Venezuela (5 Piloten): Die Zeit der reichen Südamerikaner ist längst vorbei, doch während der Geldblüte konnten einige Fahrer an der Formel 1 schnuppern. Am erfolgreichsten war natürlich Pastor Maldonado, der 2010 Meister wurde und auch in der Formel 1 siegen konnte - einmal. Johnny Cecotto jun. bleibt als Rekordstarter in Erinnerung.

Auch in der Teamwertung holte Prema den Titel mit 172 Punkten Vorsprung auf Racing Engineering. Zudem lobte Rosin die Zusammenarbeit zwischen den Fahrern und den Ingenieuren, die zu einem großen Teil des Erfolgs in der vergangenen Saison wurde. Das gute Debüt in der Formel 2 war laut dem Teamchef ein riesiger Vorteil in der aktuellen Saison: "Wenn man gute Resultate erzielt, kann man die besten Fahrer verpflichten. In diesem Jahr hatten wir das Glück, von Ferrari für sein Programm ausgewählt worden zu sein. Charles Leclerc macht genau das, was wir von ihm erwartet haben. Er liefert eine fantastische Saison ab."

"Es gibt aber keinen besonderen Trick oder ein großes Geheimnis, um mit diesen Autos schnell zu sein. Wenn das Team und die Fahrer gut zusammenarbeiten und sich vollkommen vertrauen, macht das viel mehr aus als viele denken." DAMS-Formel-2-Teamchef Francois Sicard ist von der Leistung des Konkurrenten ebenfalls begeistert. Er sagte gegenüber 'Motorsport-Total.com': "Die Formel 2 ist eine Serie mit hoher Wettbewerbsdichte, in der alle Teams sehr eng beieinander liegen."

"Nicht von Null aus gestartet": Mit Wissen zum Erfolg

Prema sei in den vergangenen zwei Jahren dominant gewesen. Das liegt immer an der Kombination aus "Fahrern, Ingenieuren, Mechanikern und dem Management", so Sicard. "Prema hatte sich vor dem Einstieg schon viel Wissen angeeignet und startete nicht von Null aus in die Serie." Rosin bekräftigt: "Mit Pierre hatten wir damals einen tollen Piloten. Wir haben alles versucht, ihn zu halten, mussten ihn aber letztendlich ziehen lassen. Es war eine Entscheidung die Red Bull getroffen hat. Wir haben aber in diesem Jahr wieder eine gutes Fahrerduo. Es ist ein wirklich schöner Kampf an der Spitze."

Doch auch Sicard ist sich sicher: "Ein Erfolgsgeheimnis gibt es nicht. Wir haben gute Fahrer und tolle Mitarbeiter. Es gibt aber Bereiche, in denen wir uns noch verbessern müssen. Daran arbeiten wir."

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