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Prema: Formel-2-Fahrer muss 2018 kein Ferrari-Junior sein

07. September 2017 - 12:38 Uhr

Aktuell setzt das Prema-Team in der Formel 2 auf Piloten aus dem Ferrari-Kader, doch das ist für die kommende Saison kein Muss, betont Teamchef Rene Rosin

Antonio Fuoco
Die Verbindungen zu Ferrari werden bei Prema nicht nur optisch deutlich
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Die Beziehung zwischen Prema und Ferrari ist in der Formel 2 nicht zu übersehen. Mit Charles Leclerc und Antonio Fuoco sitzen zwei Junioren der Scuderia in den derzeit begehrtesten Cockpits der höchsten Nachwuchsklasse unterhalb der Formel 1, und mit dem Chinesen Guanyu Zhou wartet ein weiterer Ferrari-Junior in der Formel-3-Europameisterschaft auf den Aufstieg. Doch laut Teamchef Rene Rosin ist es für seinen Rennstall keine Pflicht, in der kommenden Saison weiter Ferrari-Junioren einzusetzen.

"Ferrari ist gut, aber am Ende möchte ich das Beste für mein Team", betont der Italiener im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. Zwar besitzt sein Rennstall gute Beziehungen zu dem italienischen Traditionsteam, doch eine konkrete Verbindung liegt nicht vor. "Solange es keine direkte Verbindung zwischen Hersteller und Team gibt, muss ich das wählen, was für die Zukunft meines Teams am besten ist", so Rosin.

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Der Teamchef betont, dass Prema ohnehin mit vielen Herstellern gute Beziehungen pflegt. Zwar war auch im Vorjahr mit Antonio Giovinazzi ein Pilot unter Vertrag, der mittlerweile auf der Gehaltsliste Ferraris steht, doch sein Teamkollege Pierre Gasly, der den GP2-Titel 2016 holte, ist bekanntlich ein Junior von Ferrari-Konkurrent Red Bull. Zudem besitzt man mit dem Deutschen Maximilian Günther ein Talent aus dem Mercedes-Programm - und mit Esteban Ocon war auch schon ein Renault-Junior an Bord.

Von daher sieht Rosin es auch nicht gegeben an, dass 2018 ein Ferrari-Pilot bei Prema im Formel-2-Cockpit sitzt - zumal das Team nach den zwei dominanten Jahren 2016 und 2017 ohnehin den wohl begehrtesten Platz und somit wohl die Qual der Wahl hat. Die Zeichen stehen gut, dass Charles Leclerc sein Cockpit hergeben muss, wenn er Meister wird, doch ein Ersatz steht noch nicht fest.

"Wir sprechen mit verschiedenen Fahrern", sagt Rosin und würde in einer idealen Welt einem Fahrer aus der Formel-3-Europameisterschaft den nächsten Schritt ermöglichen. Schließlich besitzen die Italiener mit ihren Teams in der Formel 2, Formel-3-EM und Formel 4 theoretisch eine direkte Leiter durch die Nachwuchsserien. In der Formel 3 hätte man derzeit die Auswahl zwischen Maximilian Günther, Mick Schumacher, Guanyu Zhou und Callum Ilott.

"Es gibt Gespräche, aber wir haben unser Aufgebot für die kommende Saison noch nicht entschieden", betont der Teamchef. "Es kommt natürlich auf die Bedingungen an." Denn auch viele vielversprechende Formel-2-Piloten dürften ein Auge auf Prema geworfen haben. Ein Geheimtipp ist der Rennstall längst nicht mehr.

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