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DAMS überzeugt: Einstieg in die Formel E "gute Entscheidung"

18. September 2017 - 13:30 Uhr

DAMS/e.dams-Einsatzleiter Francois Sicard ist überzeugt davon, dass der Mut von Teamgründer Jean-Paul Driot richtig war - Kein Feedback zu Nissan

Sebastien Buemi
Für Renault und DAMS hat sich der Formel-E-Einstieg gelohnt
© FIA Formula E

(Motorsport-Total.com) - Wenn es eine Mannschaft gibt, die der Formel E ihren Stempel aufdrückt, dann ist es Renault e.dams. Zwar konnten die Franzosen in drei Saisons nur einmal den Fahrermeister stellen, dafür gingen alle drei Teamtitel an die Allianz des Herstellers und des Rennsportteams DAMS. Deren Teamchef Francois Sicard bezeichnet es als "gute Entscheidung", dass man sich 2013 für einen Einstieg in die revolutionäre Serie entschloss.

"Die Idee kam von Jean-Paul Driot (Teamgründer; Anm. d. Red.) und war von ihm sehr visionär, aber auch waghalsig", erzählt Sicard im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. Denn Driot hatte sich bereits zum Einstieg bekannt, da existierte die Serie nur auf dem Papier. Er holte sich Renault-Botschafter Alain Prost ins Boot und konnte mit ihm zusammen die Entscheider bei Renault überzeugen, ebenfalls auf das Pferd Formel E zu setzen.

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Blickt man auf die Ergebnisse, war der Schritt natürlich richtig, doch allein von der Entwicklung der Formel E her sei der Einstieg für Sicard gerechtfertigt: "Wir haben erst drei Jahre hinter uns, trotzdem gibt es bereits viele Hersteller wie Citroen, Renault, BMW, Jaguar oder Audi. Porsche und Mercedes kommen, von daher war es sehr relevant, diese Meisterschaft anzugehen", betont der Franzose.

Außerdem hätte die Serie bereits nach so kurzer Zeit einen unglaublichen Bekanntheitsgrad erreicht: "Jeder weiß über die Serie Bescheid. Ich bin ziemlich beeindruckt, dass die Attraktivität und Bekanntheit der Formel E nach so kurzer Zeit bereits sehr hoch sind", so Sicard.

Hinzu kommt, dass Renault e.dams von Erfolg zu Erfolg eilt und somit positiv auf sich aufmerksam kann. Doch welche Partei ist ausschlaggebend für den aktuellen Erfolg beim Team: Renault, die den technischen Input liefern, oder DAMS, die die Einsätze an der Strecke durchführen? Beides, ist sich Sicard sicher: "Es ist eine Kombination der Kompetenzen von Renault und e.dams", betont er.

"Wir haben schnell eine starke Verbindung zwischen den beiden Unternehmen aufbauen können. Wenn du einem Meeting zwischen Renault und e.dams beiwohnst, dann wird es für dich schwierig sein mir zu sagen, wer für Renault und wer für e.dams arbeitet", so der Teamchef weiter. "Ohne Renault wären wir nicht da, und ohne uns wäre Renault nicht so stark. Die positiven Seiten sind gut verteilt."

Zu den Gerüchten um einen Nissan-Einstieg kann Sicard aber nichts beitragen: "Derzeit sind wir langfristig an Renault gebunden. Wenn sie Nissan fragen, ob sie beitreten wollen, dann sind sie willkommen. Es ist eine berühmte Marke mit einigen guten Erfolgen im Motorsport", hält er dem Hersteller die Tür auf, betont jedoch: "Wir haben aber kein Feedback, wie die Pläne aussehen."

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