Aktuelle Bildergalerien
 
ANZEIGE
 
 
Motorsport-Total.com @Twitter

Zwitschern mit viel PS!

Die wichtigsten Top-News erhalten Sie vorab über unseren Twitter-Channel @MST_Hot! Alle weiteren News aus unseren Rubriken finden Sie in unseren Twitter-Channels. Wann dürfen wir Ihnen etwas zwitschern?
Alle Twitter-Channels
 
ANZEIGE
 
 
Apps zu Formel 1, MotoGP, DTM und Co. für Android, iOS und Windows Phone
Folgen Sie uns!
Motorsport-Total.com bei Facebook Motorsport-Total.com bei Google+ Motorsport-Total.com bei Twitter RSS-Feeds von Motorsport-Total.com
Motorsport-Marktplatz
Orig. Audi R8 Le Mans Sportwagen Felge
€400,00
Orig. Audi R8 Le Mans Sportwagen Felge - Rarität: von Original Sportprototyp R8 aus dem Jahr 2002-04, nagel neu, unmontiert ohne Kratzer[...]

Appell an Regelhüter: Verhindert das teure Wettrüsten!

14. August 2017 - 19:36 Uhr

Die Hersteller strömen in die Formel E - und mit ihnen die Angst vor einem Wettrüsten: Teams fordern festhalten an Einheitsbauteilen

Felix Rosenqvist
Die Sorge vor einer Kostenexplosion in der Formel E wächst
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Renault, Audi und Jaguar sind schon dabei, BMW, Mercedes und Porsche haben ihren Einstieg angekündigt: Die Formel E erlebt momentan einen regelrechten Boom und kann sich von einem Zustrom renommierter und wirtschaftlich potenter Hersteller kaum retten. Doch mit dem Einstieg der großen Autobauer kommt auch die Sorge vor einem Wettrüsten, welches die derzeit noch sehr moderaten Kosten der Serie in die Höhe treiben könnte.

ANZEIGE

Daher appellieren einige der aktuellen Teams an den Automobil-Weltverband FIA, ein zu starkes Drehen an der Kostenschraube zu verhindern. "Die Sorge vor einer Kostensteigerung ist da", sagt Renault-Technikchef Vincent Gaillardot im Gespräch mit 'Motorsport.com'. "Die Kosten eines Entwicklungswettlaufs müssen durch die FIA kontrolliert werden."

Ins gleich Horn stößt auch DS-Virgin-Teamchef Alex Tai. "Die Formel E steht wegen der Autos, die wir zukünftig fahren werden, vor einer glänzenden Zukunft. Das Interesse von Mercedes und anderen unterstreicht das", so Tai gegenüber 'Motorsport.com'. "Alle Beteiligten müssen gegen einen starken Anstieg der Budgets kämpfen. Die Formel E darf auch auf dem Wachstumspfad ihre Wurzeln nicht vergessen."

Dazu gehört vor allem der Einsatz vieler Einheitsbauteile. Zwar wird die Entwicklung der Antriebsstränge freigegeben, doch auch beim Auto der zweiten Generation, das ab der Saison 2018/19 eingesetzt wird, muss in allen Boliden eine Einheitsbatterie verbaut werden. Ein Entwicklungsrennen in diesem für die Performance entscheidenden Bereich würde nach Einschätzung von Renault-Technikchef Gaillardot die Kosten explodieren lassen.

"Viele Leute unterschätzen, wie Komplexität einer Batterie", so der Franzose. "Wir wissen, dass einige Hersteller auch hier gerne einen offenen Wettbewerb sehen würden, aber wir müssen die langfristige Zukunft im Auge behalten. Die Meisterschaft ist noch jung, und wie ein junges Kind müssen wir sie auch behandeln."

Artikeloptionen
Artikel bewerten