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NextEV möchte Stabilität: Piquet und Turvey "werden bleiben"

01. Juli 2017 - 10:38 Uhr

Neben Nelson Piquet jun. und Oliver Turvey sind nur drei Mitarbeiter aus der vorigen Formel-E-Saison noch bei NextEV, daher soll zumindest bei den Fahrern Stabilität her

Oliver Turvey, Nelson Piquet Jun.
Oliver Turvey und Nelson Piquet jun. sollen weiterhin für NextEV fahren
© FIA Formula E

(Motorsport-Total.com) - Das Formel-E-Team NextEV möchte auch in der kommenden Saison an seinen beiden Fahrern Nelson Piquet jun. und Oliver Turvey festhalten. Zwar gab es noch keine offizielle Verkündung über das Fahrer-Line-up für die Saison 2017/18, doch in einer privaten Medienrunde verrät Teamchef Gerry Hughes: "Beide Fahrer haben Verträge, und beide Fahrer werden bleiben."

Damit möchte der Rennstall, der sich derzeit in einer großen Umbruchphase befindet, etwas Stabilität in sein Team bringen. "Wenn ich eines in den ganzen Jahren in der Industrie gelernt habe, dann dass Stabilität sehr wichtig ist", betont Hughes. Doch davon kann bei NextEV derzeit keine Rede sein: In den vergangenen Jahren hat der Rennstall immer wieder Name, Erscheinungsbild und Personal geändert, und das soll erst einmal so weitergehen.

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Als China Racing in die erste Saison gegangen, kam bald NextEV an Bord und firmierte unter NextEV TCR (Team China Racing; Anm. d. Red.). Das TCR wurde in dieser Saison zugunsten des chinesischen Start-up-Unternehmens NIO, das sich auf die Fertigung von Elektroautomobilen spezialisiert, aus dem Namen gestrichen. In Zukunft soll der Teamname wohl weiter in Richtung NIO geschoben werden.

Wie stark der Umbruch im Team ist, bringt Teamchef Gerry Hughes, der erst im Februar offiziell zum Nachfolger des verstorbenen Martin Leach berufen wurde, auf den Punkt: "Vom Namen her sind wir zwar das gleiche Team wie in der Vorsaison, aber neben den beiden Fahrern sind nur drei Mitarbeiter aus dem Vorjahr noch an Bord. Es ist ein komplett neues Team. Das scheinen die Leute zu vergessen", sagt er.

Aus diesem Grund möchte man nicht auch noch Wechsel auf der Fahrerposition vornehmen. "Diese beiden Jungs eine Zeit lang im Auto zu haben, bringt Stabilität. Die Ingenieure können somit eine Beziehung zu beiden Fahrern aufbauen. Das ist eine wichtige Verbindung", betont Hughes, der damit den Grundstein für die weitere Entwicklung des Rennstalls legen möchte. "Wir wollen als Team zusammenwachsen, und das ist ein Teil davon."

Die Frage ist jedoch, ob man Nelson Piquet jun. bei Laune halten kann. Der Brasilianer gewann mit dem Team überraschend die Debütsaison, sah sich danach aber einer schwierigen Zeit ausgesetzt. Im Folgejahr fuhr Piquet nur zweimal in die Punkte, das Team wurde Vorletzter. Vor allem Gewichtsprobleme mit dem Antrieb machten NextEV zu schaffen. Die sollen nun "zu 99 Prozent ausgeräumt" sein, wie der ehemalige Formel-1-Pilot sagt.

Doch zu einem Podestplatz hat es auch 2016/17 noch nicht gereicht. Auf Nachfrage von 'Motorsport-Total.com' gibt er sich trotzdem zuversichtlich, dass das Team wieder an die Spitze kommen kann: "Ich bin hier, weil ich ihnen vertraue", unterstreicht er. "Ich weiß, dass wir durch eine harte Zeit gegangen sind. So ist der Motorsport nun einmal. Es gibt Höhen und Tiefen, und man muss lernen, mit den Tiefen umzugehen und das Team wieder nach oben zu bringen. Ich bin mir sicher, dass wir im kommenden Jahr stärker sein werden."

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