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Formel E: Sam Bird gewinnt Premiere in New York

15. Juli 2017 - 23:35 Uhr

Sam Bird erobert beim ersten ePrix von New York seinen ersten Saisonsieg - Daniel Abt und Nick Heidfeld scheiden in aussichtsreichen Positionen aus

Sam Bird, Daniel Abt
Sam Bird gewann zum ersten Mal seit dem ePrix von Buenos Aires im Vorjahr
© FIA Formula E

(Motorsport-Total.com) - DS-Virgin darf über den ersten Saisonsieg jubeln. Nachdem Alex Lynn überraschend die Pole-Position erobern konnte, holte sich Sam Bird den Sieg im ersten ePrix von New York. Unter dem Applaus von Virgin-Boss Richard Branson holte der Brite insgesamt seinen vierten Sieg in der Formel-E-Meisterschaft. Große Freude herrschte auch bei der chinesischen Techeetah-Mannschaft, die mit Jean-Eric Vergne und Stephane Sazzarin gleich zwei Fahrer auf das Podest brachte.

Abt-Schaeffler-Pilot Lucas di Grassi zeigte eine Aufholjagd und kam von Startplatz zehn auf Rang vier nach vor. Damit machte der Brasilianer in der Meisterschaft Boden auf den abwesenden Sebastien Buemi gut und liegt nur noch 20 Punkte hinter dem Schweizer. Für die Deutschen Fahrer endete das erste Rennen im "Big Apple" mit einer großen Enttäuschung, obwohl Daniel Abt (Abt-Schaeffler) und Nick Heidfeld (Mahindra) auf Kurs zu Spitzenpositionen waren.

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Beim Start bremste sich Abt in der ersten Kurve, einer engen Rechtshaarnadel, an Pole-Setter Lynn vorbei und übernahm die Führung. In der Anfangsphase behauptete der Deutsche auch die Spitze, während es im Mittelfeld zu einigen Rangeleien und Feindberührungen kam. So fuhr di Grassi Jerome D'Ambrosio (Dragon) ins Heck und schnappte sich so den neunten Platz. Die Top 5 konnten sich früh absetzen. In dieser Gruppe fuhren Abt, Lynn, Bird, Heidfeld und Vergne.

Formel-E-Debütant Lynn verbrauchte in der ersten Rennhälfte zu viel Energie und fiel in der Folge zurück. Bird erhöhte den Druck auf Abt und überholte den Deutschen in Runde 16 in der Haarnadel. Dahinter duellierte sich Heidfeld mit Vergne um den dritten Platz. In der 22. Runde bog Bird zum Fahrzeugwechsel an die Box ab. Abt, Heidfeld und di Grassi blieben länger draußen und wechselten erst eine Runde später auf das zweite Auto.

Rosenqvist dreht sich in die Streckenbegrenzung

Im Zuge der Boxenstopps behauptete Bird die Spitze. Dahinter war Abt hinter Vergne Dritter. Heidfeld hatte einigen Boden verloren und fiel hinter di Grassi auf die achte Position zurück. Lynn rollte nach dem Fahrzeugwechsel mit gebrochener Antriebswelle aus. Sein starkes Debüt als Ersatz für Jose Maria Lopez endete mit einem Ausfall. In der zweiten Rennhälfte sollte es auch noch andere Fahrer erwischen.

Bird und Vergne fuhren vorne auf und davon. Etwa fünf Sekunden dahinter behauptete Abt den dritten Platz und war klar auf Podestkurs. Hektisch ging es in der Verfolgergruppe rund um di Grassi, Heidfeld und Felix Rosenqvist (Mahindra) zu. Als di Grassi den Druck auf Rosenqvist erhöhte, drehte sich dieser in die Bande und beschädigte sich den Heckflügel. An der Box wurde der Schaden repariert. Der Sieger von Berlin fuhr weiter und machte Jagd auf die schnellste Rennrunde.

Heidfeld sorgt für Safety-Car-Phase

In der 27. Runde rollte Heidfeld am Ausgang von Kurve 2 aus. Sein rechtes Hinterrad stand schief. Da sein Mahindra mitten auf der Strecke stand, musste die Rennleitung fünf Runden vor Rennende das Safety-Car auf die Strecke schicken. Der Abtransport des Autos dauerte lange, Heidfeld half den Streckenposten dabei. Zwei Runden vor Rennende wurde der ePrix wieder freigegeben. An der Spitze änderte sich nichts. Bird kontrollierte Vergne und holte sich den Sieg.

Dahinter spielte sich das Drama um Abt ab. Zu Beginn der letzten Runde fuhr der Deutsche in der Haarnadel geradeaus und wäre beim Zurückkehren auf die Strecke fast mit seinem Teamkollegen di Grassi kollidiert. Abt blieb stehen und schaffte es nicht mehr zurück an die Box. Dadurch erbte Sarrazin den dritten Platz und di Grassi Rang vier. Dahinter komplettierte Loic Duval (Dragon) die Top 5. Die weiteren Punkteränge gingen an Oliver Turvey (NextEV), das Renault-e.dams-Duo Pierre Gasly und Nicolas Prost, sowie an Robin Frijns (Andretti) und Adam Carroll (Jaguar).

Abt wurde noch als 14. gewertet. Kein Glück hatte auch Maro Engel. Der dritte Deutsche war nach einem technischen Problem im Qualifying am Ende des Feldes zu finden. Im Rennen steuerte der Venturi-Pilot dreimal die Box an und wurde mit 13 Runden Rückstand als 17. geführt. Zumindest sammelte Engel den Bonuspunkt für die schnellste Rennrunde. Am Sonntag findet schon das nächste Rennen in New York statt. Das Qualifying beginnt um 15:00 Uhr MESZ, der zweite ePrix startet etwas früher um 19:00 Uhr MESZ.

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