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Paris: Di Grassi will Pokal, Abt "nur nicht Platz sieben"

19. Mai 2017 - 14:19 Uhr

Wenn die Formel E an diesem Wochenende in Paris Station macht, will Lucas di Grassi im WM-Kampf zumindest auf das Podest - Daniel Abt scheint genügsamer

Daniel Abt
Für das Abt-Team gestaltete sich der Paris-Auftritt im Vorjahr erfolgreich
© FIA Formula E

(Motorsport-Total.com) - Es ist einer der absoluten Saisonhöhepunkte: Am Samstag (20. Mai) startet die Formel E im Herzen von Paris. Die Strecke mit Blick auf den Eiffelturm führt um den berühmten Invalidendom. Das Abt-Team und Lucas di Grassi kommen als Jäger in die französische Hauptstadt und haben die Premiere im Vorjahr gewonnen.

Sebastien Buemi und Lucas di Grassi sind auch in der dritten Saison die beiden Protagonisten im Titelkampf der Elektro-Rennserie. Mit vier Siegen führt der Schweizer aus dem Renault-Werksteam die Tabelle an, dahinter folgt der Brasilianer mit einem Sieg und drei weiteren Podiumsplätzen. Im Vorjahr gelang es di Grassi, Renault beim Heimspiel die Show zu stehlen und das Rennen zu gewinnen. Und dieses Jahr?

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"Unser Ziel ist es immer, um einen Platz auf dem Podium und - wenn möglich - den größten Pokal zu kämpfen", sagt Lucas di Grassi. "Wir hatten in Monaco ein sehr schnelles Auto, mit dem wir hätten gewinnen können. Leider hat sich bis zur Ziellinie keine Chance auf für einen Angriff ergeben." Die Erinnerungen an den Sieg und vor allem die spezielle Atmosphäre aus dem Vorjahr sind noch präsent: "Der Event im Herzen der Stadt ist gigantisch. Letztes Mal habe ich in der Auslaufrunde sogar Menschen aus ihren Wohnzimmern winken gesehen, so nahe sind wir bei den Fans."

Daniel Abts Erwartungen sind schnell erklärt: "Nur nicht Platz sieben", sagt der Deutsche lachend. Diese Position hatte Abt in den vergangenen drei Läufen belegt und dabei stets starke Rennen und Aufholjagden gezeigt. "Wir wissen um unsere Stärke. Die volle Konzentration gilt erst einmal dem Qualifying für eine gute Ausgangsposition, dann ist hier vieles möglich."

Eine Rolle könnte in Paris das Wetter spielen. Die Meteorologen sagen wechselhafte Verhältnisse voraus, auch kühlere Temperaturen und vielleicht auch Regen ist möglich. Die Formel E hat in ihrer zweieinhalbjährigen Geschichte immer noch kein Regenrennen ausgetragen.

Start ist am Samstag (20. Mai) um 16 Uhr Ortszeit. Das Rennen auf dem 1,920 Kilometer langen Kurs führt über 49 Runden. Zuvor werden innerhalb weniger Stunden Freies Training, Qualifikation und die Superpole der fünf schnellsten Piloten ausgetragen.

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