Aktuelle Bildergalerien
ANZEIGE
Forum
ANZEIGE
Apps zu Formel 1, MotoGP, DTM und Co. für Android, iOS und Windows Phone
Motorsport-Marktplatz
Opel Corsa OPC Cup
€18.500,00
Opel Corsa OPC Cup - Verkaufe neu aufgebauten Opel Corsa R3T aus den Österreichischen OPC Rallye Cup.
Auto wurde neu[...]
Aktuelle Top-Formelsport-Videos

Formel-3-EM: Callum Ilott mit Pole-Position in Pau

19. Mai 2017 - 21:09 Uhr

Callum Ilott hat sich beim zweigeteilten Qualifying in Pau die Pole-Position gesichert - Mick Schumacher muss diesmal Federn lassen

Callum Ilott
Callum Ilott darf sich in Pau über die Pole-Position freuen
© FIAF3

(Motorsport-Total.com) - Bei teils sonnigem und teils bewölktem Himmel stritten die Nachwuchspiloten der Formel-3-Europameisterschaft um die Startpositionen für das siebte Saisonrennen, das auf dem 2,76 Kilometer langen Stadtkurs von Pau ausgetragen wird. Am Fuße der Pyrenäen holte Callum Ilott (Prema, 1:09.514 Minuten) die Pole-Position, Rookie Lando Norris (Carlin, 1:09.724) sicherte sich den zweiten Platz.

Hinter den beiden Briten folgen in der Startaufstellung Tabellenführer Joel Eriksson (Motopark, 1:09.882), der amtierende Vize-Europameister Maximilian Günther (Prema, 1:09.753), Rookie Joey Mawson (Van Amersfoort, 1:09.907) und Routinier Jake Dennis (Carlin, 1:09.856).

ANZEIGE

Aufgrund der nur 2,76 Kilometer langen Strecke wurde das Qualifying in zwei Gruppen ausgefahren. Die Pole-Position war für den Schnellsten aller Piloten reserviert, Startplatz zwei ging an den Schnellsten der langsameren Gruppe. In der Reihenfolge des Qualifying-Klassements reihen sich die weiteren Gruppenmitglieder dann jeweils hinter ihrem schnellsten Vertreter auf, sodass die linke Seite der Startaufstellung von der einen und die rechte Seite von der anderen Gruppe gebildet wird.

Eriksson gewinnt Gruppe B

In der ersten Gruppe setzte sich Callum Ilott durch und eroberte den ersten Platz. Der Brite, der für das Prema-Team an den Start geht, lag von Beginn an vorne und ließ sich im Laufe der Session nicht von der Spitze verdrängen. Wann immer einer seiner Verfolger den Rückstand reduzierte, konnte Ilott sich ebenfalls steigern. Joel Eriksson, Joey Mawson und Guanyu Zhou (Prema, 1:09.942) mussten sich so mit einem zwischenzeitlichen zweiten Platz zufriedengeben.

In der Verfolgergruppe setzte sich am Ende der Schwede Eriksson durch und holte sich Rang zwei hinter Ilott. Mawson, Zhou, Nikita Mazepin (Hitech, 1:10.146), Ralf Aron (Hitech, 1:10.258), Mick Schumacher (Prema, 1:10.271 Minuten) und Jehan Daruvala (Carlin, 1:10.350) folgten auf den Positionen drei bis acht in Gruppe A.

In Gruppe B war Lando Norris gegen Halbzeit an der Spitze, wurde kurze Zeit später jedoch von Maximilian Günther verdrängt. Auch Jake Dennis gelang es, sich vor den britischen McLaren-Junior zu schieben, der wenige Minuten vor Ende des Qualifyings somit auf Rang drei notiert wurde. Doch dann setzte Norris einen erfolgreichen Konter und eroberte Platz eins zurück.

Beckmann sorgt für Unterbrechung

In der Schlussphase sorgte David Beckmann (Van Amersfoort, 1:10.673) mit seinem Ausfall für eine Unterbrechung. Da in der Folge niemandem mehr eine Verbesserung seiner Rundenzeit gelang, war Norris die erste Position in seiner Gruppe nicht mehr zu nehmen. Hinter ihm folgten Günther, Dennis, Jake Hughes (Hitech, 1:09.959), Pedro Piquet (Van Amersfoort, 1:10.439), Harrison Newey (Van Amersfoort, 1:10.498), Ferdinand Habsburg (Carlin, 1:10.634) und Beckmann.

Die Pole-Position für den ersten Lauf ging letztendlich an Callum Ilott, den Schnellsten der Gruppe A, dessen beste Runde schneller war als die von Norris.

Callum Ilott: "Ich war in der ersten Gruppe und konnte folglich auch die ersten Zeiten setzen. Ich denke, ich habe einen guten Job gemacht. Ich habe mich sehr gut gefühlt und hatte während des Qualifyings - abgesehen von einer gelben Flagge gegen Ende der Session - keine Probleme. Die meisten Fahrer sind schon früh auf die Strecke gegangen, weil wir wegen der Wolken nicht sicher waren, ob es nicht noch regnen würde. Letztendlich kamen aber nur ein paar Tropfen vom Himmel. Danach mussten wir abwarten, was die andere Gruppe machen würde, die etwa die gleichen Bedingungen vorfand wie wir. Es war knapp, aber es hat schließlich für die Pole-Position gereicht."

Artikeloptionen
Artikel bewerten