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"Einfach toll": Heidfeld beschenkt sich mit Monaco-Podium

14. Mai 2017 - 14:19 Uhr

Nick Heidfeld feierte vor wenigen Tagen seinen 40. Geburtstag und freut sich im Monaco ePrix über den dritten Platz - Rosenqvist ohne Teamfunk auf Platz sechs

Nick Heidfeld
Nick Heidfeld freut sich in Monaco über sein viertes Formel-E-Podium
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Nick Heidfeld machte sich selbst in Monaco das schönste Geburtstagsgeschenk. Der Mahindra-Pilot fuhr mit etwas Glück auf den dritten Platz. Der Deutsche ist damit der erste Pilot, der es sowohl in der Formel E als auch in der Formel 1 in die Fürstenloge schafft. "Es ist toll, wieder auf dem Podium zu stehen, speziell weil ich in den vergangenen beiden Rennen sehr viel Pech hatte", schildert der 40-Jährige nach dem ePrix.

Heidfeld konnte sich im Qualifying knapp nicht für die Superpole-Entscheidung qualifizieren und musste daher von Startplatz acht ins Rennen gehen. Bereits am Start konnte er sich bis auf die fünfte Position nach vor kämpfen. Gegenüber 'Auto Bild motorsport' erklärt er: "Mein Start war eigentlich gar nicht so gut, ich hatte Wheelspin, aber ich habe mich dann gut positionieren können. Mal wieder. Da muss man aber auch aufs Holz klopfen, denn normal ist das nicht, das geht nicht immer."

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Vor allem seine Erfahrung sei dabei hilfreich gewesen. Nachsatz: "Aber die, die hier mitfahren, haben ja alle Erfahrung im Rennsport und sind keine Nasenbohrer", scherzt Heidfeld. Nach der Anfangsphase konnte er sich in den Top 5 platzieren, bis es zwischen Jean-Eric Vergne und Nelson Piquet in Runde 21 krachte. Der Deutsche konnte von der Kollision profitieren und wurde auf den dritten Platz gespült.

"Wir haben viel über die Strategie diskutiert und ich sagte dann, wir sollten einfach Lucas folgen. Das haben wir gemacht und es war eine gute Strategie!", erklärt der Mahindra-Pilot nach seinem vierten Formel-E-Podest. Er wechselte wie auch Sebastien Buemi und Lucas di Grassi vor ihm in der Safety-Car-Phase das Auto und konnte seine Energie über 30 Runden gut verwalten.

"Obwohl ich die Pace der Führenden nicht gehen konnte, war es nett zu sehen, wie die Autos im Rückspiegel immer kleiner wurden. Man kann sich in Monaco nie ausruhen und es können auch noch spät Zwischenfälle passieren, aber es ist einfach toll, auf dem Podium zu stehen", freut sich das Geburtstagskind, das für die kommende Saison noch keinen Vertrag hat. Laut Informationen von 'Auto Bild motorsport' hatte der Deutsche bereits mit mehreren Herstellern Kontakt.

Weniger Glück hatte Teamkollege Felix Rosenqvist, der vom sechsten Startplatz auf den sechsten Platz fuhr. Der Däne musste bereits im ersten Training einen heftigen Crash verdauen. "Im Training hatte ich einen Crash, aufgrund von Missverständnissen mit den Streckenposten und ein paar Fahrern. Das hat mich für den Rest des Tages zurückgeworfen." Rosenqvist hatte eine gelbe Flagge übersehen und krachte in das Heck von Oliver Turvey.

Im Rennen lief es etwas besser. Der Mahindra-Pilot hatte allerdings Schwierigkeiten bei der Kommunikation: "Nach meinem Boxenstopp habe ich meinen Teamfunk verloren. Im zweiten Stint konnte ich nicht zum Team sprechen. Wir mussten uns mit der Boxenstopptafel behelfen." Mahindra sammelte in Monaco dennoch 23 Punkte - die beste Ausbeute in der Teamgeschichte. Damit liegt man in der WM-Wertung auf dem dritten Rang.

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