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Pierre Gasly: Bin zu Giovinazzi vielleicht etwas zu nett gewesen

04. Januar 2017 - 12:16 Uhr

Mit einigen Tipps half Pierre Gasly Rookie-Teamkollege Antonio Giovinazzi beim Einstieg in die GP2, unwissend dass es ihm fast auf die Füße gefallen wäre...

Antonio Giovinazzi, Pierre Gasly
Haben sich trotz Rivalität gut verstanden: Pierre Gasly und Antonio Giovinazzi
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Mit Pierre Gasly hat einer der großen Favoriten der GP2-Saison 2016 den Titel gewonnen, doch der Franzose bekam ungeahnte Konkurrenz - und das aus dem eigenen Stall. Prema-Teamkollege Antonio Giovinazzi sorgte in seiner Rookiesaison für Aufsehen und schrammte selbst nur knapp am Titel vorbei, nachdem er in das Finale in Abu Dhabi noch als Führender gegangen war.

Das hat selbst Gasly überrascht, der 1,5 Saisons mehr Erfahrung auf dem Buckel hatte: "Ich habe nicht erwartet, dass er von Beginn an so schnell ist", meint der Franzose zu 'Autosport'. Weil der Italiener seine Debütsaison fuhr, gab Gasly ihm immer wieder hilfreiche Tipps mit auf den Weg, was er am Ende fast bereut hätte.

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"Ich war sehr offen, so arbeite ich mit all meinen Teamkollegen. Aber zum Schluss dachte ich, dass ich vielleicht etwas zu nett zu ihm war", lacht der Red-Bull-Junior, der seinem ersten GP2-Sieg auch dank Giovinazzi lange Zeit hinterherlief. Als es etwa in Baku so aussah, als könnte er im 33. Rennen endlich zum ersten Mal als Sieger über die Ziellinie fahren, überrumpelte ihn Giovinazzi in der allerletzten Runde - und das obwohl er nach dem Start ganz hinten lag.

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2016
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Formel E: Sebastien Buemi - Der Schweizer sichert sich den Elektrotitel auf kuriose Weise. Konkurrent Lucas di Grassi räumt ihn in der ersten Kurve des Finales ab und wäre Meister, doch im zweiten Boliden duellieren sich die beiden um die schnellste Runde - und die geht an den Renault-Piloten.
Formel E: Sebastien Buemi - Der Schweizer sichert sich den Elektrotitel auf kuriose Weise. Konkurrent Lucas di Grassi räumt ihn in der ersten Kurve des Finales ab und wäre Meister, doch im zweiten Boliden duellieren sich die beiden um die schnellste Runde - und die geht an den Renault-Piloten.

Bei seinem Doppelsieg in Baku ging der Stern des Italieners auf. Zuvor konnte er in zwei Events keine Punkte einfahren, doch danach fuhr er von Erfolg zu Erfolg. Und obwohl sie am Ende Meisterschaftsgegner waren, war die Beziehung zwischen den beiden Prema-Piloten stets gut, wie Gasly betont: "Natürlich gab es in Abu Dhabi etwas Spannung. Es war anders als sonst, aber es hat an unserem Verhältnis abseits der Strecke nichts verändert."

Als Stammpiloten in die Formel 1 werden es beide 2017 aber voraussichtlich nicht schaffen. Gasly hatte im Kampf um den Toro-Rosso-Platz das Nachsehen gegen Daniil Kwjat und wird wohl zunächst in die japanische Super Formula gehen, Giovinazzi wurde immerhin als dritter Fahrer bei Ferrari engagiert. Gasly hofft nun, dass sich beide trotzdem in der Formel 1 wiedersehen werden: "Er ist ein guter Fahrer und guter Freund - vielleicht können wir in Zukunft gegeneinander fahren."

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