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Marvin Kirchhöfer: "Formel E mit Sicherheit die Zukunft"

27. Dezember 2016 - 18:28 Uhr

GP2-Pilot Marvin Kirchhöfer sieht in der Formel E eine gute Alternative zur Formel 1 und könnte sich gut vorstellen, dort zu fahren - Elektroserie als Zukunftsmodell

Marvin Kirchhöfer
Marvin Kirchhöfer verfolgt die Formel E mit großem Interesse
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Eigentlich jeder Fahrer in den Nachwuchsklassen des Formelsports verfolgt das große Ziel, irgendwann in der Formel 1 zu landen. Die Königsklasse ist weiterhin der große Traum, den junge Fahrer verfolgen. Allerdings sind die Plätze rar, und ein Aufstieg gelingt wirklich nur den wenigsten. Immer mehr junge Piloten geben ihren Traum daher vorzeitig auf und konzentrieren sich etwa auf eine Karriere im Langstreckensport, in dem man als Werkspilot eine professionelle Laufbahn einschlagen kann.

Vor zwei Jahren hat sich noch eine weitere Möglichkeit geöffnet, die als Alternative zur Formel 1 gelten kann und Motorsport auf hohem Niveau bietet: die Formel E. Niemand kann abschätzen, ob die Serie irgendwann den Platz der Formel 1 einnehmen oder sie sogar ablösen kann, doch im Straßenwagenbereich gewinnt Elektrotechnologie immer mehr an Bedeutung, weswegen viele Hersteller in den Sport drängen.

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Auch Marvin Kirchhöfer betrachtet die Formel E "definitiv" als Alternative zur Königsklasse, wie er gegenüber 'Motorsport-Total.com' sagt. Für den Leipziger wird der Aufstieg in die Formel 1 auch aufgrund fehlender finanzieller Unterstützung immer schwieriger, von daher ist er froh, dass es ein weiteres mögliches Ziel gibt: "Von meiner Seite gibt es da großes Interesse", gibt der Deutsche zu.

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2016/2017
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Renault e.dams (2015/16: 1.), Sebastien Buemi & Nicolas Prost: Sie gilt es zu schlagen! Die Franzosen haben im Vorjahr beide Meisterschaften eingefahren und sehen keinen Grund, warum das nicht noch einmal gelingen sollte. Bei den Testfahrten machten sie den besten Eindruck.
Renault e.dams (2015/16: 1.), Sebastien Buemi & Nicolas Prost: Sie gilt es zu schlagen! Die Franzosen haben im Vorjahr beide Meisterschaften eingefahren und sehen keinen Grund, warum das nicht noch einmal gelingen sollte. Bei den Testfahrten machten sie den besten Eindruck.

Bislang verfolgt der GP2-Pilot die Serie vor allem aus Fansicht vor den Bildschirmen und Informationsportalen - und wenn sie am 10. Juni 2017 in Berlin aufschlägt vorzugsweise auch vor Ort. Und weil viele Rennen außerhalb der normalen Saison liegen, lasse sich die Formel E auch leicht intensiv beobachten.

Kirchhöfer ist sich sicher, dass die Formel E schon bald eine führende Rolle im Motorsport einnehmen wird: "Die Autos werden sich entwickeln, werden schneller werden und werden der Formel 1 näherkommen", sagt er. "Es ist einfach die Zukunft. Das Programm, das die Formel E fährt, ist sehr interessant, und ich würde vielleicht auch gerne einen Weg hineinfinden."

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