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Kostenfalle Nachwuchs: Serienchef möchte Diskurs mit der FIA

21. Dezember 2016 - 13:46 Uhr

Jaime Alguersuari sen., Chef der Formel V8 3.5, will die anderen Serienbosse mit der FIA an einen Tisch holen, um über das Kostenproblem im Formelsport zu sprechen

Formel V8 3.5
Der Formelsport gerät finanziell immer weiter in Schieflage
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Seit Jahren explodieren die Kosten im Motorsport, was sich vor allem auf die Juniorserien auswirkt. Wer in der GP2-Serie fahren möchte, muss ein Budget aufbringen, das zwischen einer und zwei Millionen Euro liegt - pro Saison! Talente ohne entsprechende Unterstützung fallen dabei durch das Raster, während mittelmäßig begabte Fahrer mit dicken Geldbörsen eine weitere Verbreitung finden.

Doch diese locken kaum einen Motorsportfan vor den Fernseher und werden auch immer weniger. Viele Teams können sich die hohen Kosten in den Nachwuchsserien nicht mehr leisten und müssen zwingend auf Piloten mit großen Sponsorenpaketen setzen. Speziell in der GP2-Serie stehen viele Rennställe vor dem Abgrund. Mit Hilmer und Status fielen vor der Saison bereits zwei Teams weg.

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Das Gleiche gilt für die Formel V8 3.5, die ohne die Unterstützung von Renault mittlerweile ein Randdasein fristet. Serienchef Jaime Alguersuari sen. würde jungen Piloten gerne eine gute Plattform bieten, um sich in die Formel 1 hochzuarbeiten, doch er weiß, wie schwierig die derzeitige Lage ist. Deswegen würde er gerne die Promoter aller Juniorserien an einen Tisch bekommen, um Lösungen zu erarbeiten.

"Die Situation ist ziemlich ernst", wird der Spanier von 'Autosport' zitiert und sieht die Probleme nicht nur auf seine Meisterschaft begrenzt, sondern über alle Nachwuchsklassen verteilt. "Die Formel-3-EM, die GP3, die GP2 und die World-Serie, alle diese Serien haben ein gemeinsames Problem", sagt er. Seiner Meinung nach können Fahrer heute nicht mehr die Budgets aufbringen, die notwendig wären, um die Serien am Leben zu halten.

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2016
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Formel E: Sebastien Buemi - Der Schweizer sichert sich den Elektrotitel auf kuriose Weise. Konkurrent Lucas di Grassi räumt ihn in der ersten Kurve des Finales ab und wäre Meister, doch im zweiten Boliden duellieren sich die beiden um die schnellste Runde - und die geht an den Renault-Piloten.
Formel E: Sebastien Buemi - Der Schweizer sichert sich den Elektrotitel auf kuriose Weise. Konkurrent Lucas di Grassi räumt ihn in der ersten Kurve des Finales ab und wäre Meister, doch im zweiten Boliden duellieren sich die beiden um die schnellste Runde - und die geht an den Renault-Piloten.

"In den vergangenen zwei bis sechs Jahren war es einfach, Fahrer zu finden, die 1,3 bis zwei Millionen ausgeben. Aber das ist jetzt unmöglich", unterstreicht Alguersuari. "Durch die Weltwirtschaft sind die Leute sehr, sehr vorsichtig geworden." Der Spanier spricht davon, dass Eltern und Sponsoren derzeit nur rund 700.000 Euro pro Saison investieren - zu wenig, um die Kosten zu decken. Zumindest die ehemalige Formel Renault 3.5 will 2017 mit Budgets auskommen, die je nach Team zwischen 650.000 und 850.000 Euro liegen sollen.

Doch weil auch die anderen Serien kranken, hofft Alguersuari, dass die FIA ein Treffen der Serienpromoter organisiert, um Lösungen für das Kostenproblem zu finden. "Wenn wir diese Aktivität als Sport ansehen wollen, dann müssen wir ein wenig Vernunft für die Kosten entwickeln, damit mehr talentierte Fahrer vorankommen."

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