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Frijns tippt auf Magnussen und Felix da Costa

01. Januar 2013 - 14:37 Uhr

Robin Frijns sieht 2013 Kevin Magnussen und Antonio Felix da Costa als Titelanwärter in der Renault-World-Series, mahnt seine Kollegen aber zur Besonnenheit

Kevin Magnussen
Kevin Magnussen markierte bei den Tests in Aragon die Bestzeit
© Renault

(Motorsport-Total.com) - 2012 gelang es Robin Frijns gleich in seiner ersten Saison, den Titel in der Renault-World-Series (WSbR) zu gewinnen. In einer spannenden und ausgeglichenen Saison setzte sich der Niederländer als Rookie gegen die Konkurrenz durch. Nach seinem Aufstieg in die Formel 1, wo er in diesem Jahr Testfahrer bei Sauber ist, sieht Frijns Kevin Magnussen und Antonio Felix da Costa als heißeste Kandidaten für seine Nachfolge in der WSbR.

"Es wird auf Magnussen und Felix da Costa hinauslaufen. Sie waren im vergangenen Jahr immer da und sind beide wirklich schnell", wird Frijns von 'Autosport' zitiert. Der Niederländer geht dabei nicht davon aus, dass die Spitze der Meisterschaft 2013 ähnlich breit wie im vergangenen Jahr sein wird. "Ich denke nicht, dass in diesem Jahr so viele Fahrer um den Titel fahren werden wie 2012, aber die Jungs an der Spitze werden richtig schnell sein, und das ist gut für die Meisterschaft", sagt Frijns.

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"Kevins Speed ist beeindruckend."
Robin Frijns

Magnussen, der 2013 für DAMS fahren wird und der bei den Tests nach Saisonende in Aragon die Bestzeit fuhr, ist für Frijns einer der schnellsten Piloten im Feld. "Kevins Speed ist beeindruckend. Er will immer den Sieg und ist in der Lage, Rennen zu dominieren." Das bewies der Sohn des ehemaligen Formel-1-Piloten Jan Magnussen auch beim Young-Driver-Test der Formel 1 in Abu Dhabi, wo er im McLaren die Bestzeit fuhr.

Allerdings schießt der Däne beim Kampf um den Sieg nach Ansicht von Frijns oft über das Ziel hinaus. "Ich kenne Kevin nicht besonders gut, aber meiner Beobachtung nach geht er zu viel Risiko ein. Du kannst keine Meisterschaft gewinnen, wenn du immer nur auf den Sieg aus bist." 2012 gewann Magnussen zwar ein Rennen und wurde zwei Mal Zweiter, sah aber bei der Hälfte aller Rennen die Zielflagge nicht.

"Es konnte volles Risiko gehen und hat eine Menge gewonnen."
Robin Frijns

Bei Red-Bull-Junior Felix da Costa überzeugt Frijns vor allem dessen Erfolgsbilanz: "Er hat im vergangenen Jahr eine Menge Rennen gewonnen." In der GP3 gelangen dem Portugiesen 2012 drei Rennsiege. In der WSbR, wo der 21-Jährige ab dem siebten Saisonlauf startete, gewann er vier der letzten fünf Saisonrennen. Anschließend krönte er seine Saison mit dem Sieg beim Formel-3-Grand-Prix von Macau.

Allerdings müsse auch Felix da Costa laut Frijns erst noch beweisen, dass er nicht nur schnell, sondern auch taktisch klug fahren kann: "Er stand am Ende der Saison nicht unter dem Druck, um die Meisterschaft zu kämpfen. Er konnte volles Risiko gehen und hat eine Menge gewonnen", sagt der Niederländer. "Wenn du aber um die Meisterschaft kämpfst, hast du diese Freiheit nicht mehr und darfst nicht zu viel riskieren."

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