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Juncadella nach Formel-1-Test: "Ein Traum wurde wahr"

10. November 2012 - 12:02 Uhr

Daniel Juncadella war in Vallelunga am Steuer eines Ferrari aus der Formel-1-Saison 2009 unterwegs: Begeisterung beim Spanier und beim Ferrari-Team

Daniel Juncadella fuhr als einer von drei Nachwuchspiloten den Ferrari F60
© Ferrari

(Motorsport-Total.com) - Ende Oktober gewann Daniel Juncadella nicht nur die Formel-3-Euroserie, sondern auch die Formel-3-Europameisterschaft. Als Belohnung erhielt der Spanier einen Test in einem Formel-1-Ferrari, den er am Freitag in Vallelunga einlöste.

Juncadella kletterte am Vormittag in einen Ferrari F60, wie ihn in der Formel-1-Saison 2009 unter anderen Kimi Räikkönen und Felipe Massa pilotiert hatten. Der 21-jährige Spanier absolvierte die geplanten fünf Ausfahrten mit Bravour. "Es ist ja schon etwas Besonderes, überhaupt einen Formel-1-Renner fahren zu dürfen, aber bei der Premiere einen Ferrari zu pilotieren, macht den ganzen Test noch spezieller. Es ist das beste Auto, das ich bisher gefahren bin", so Juncadella. "Ich hatte viel Spaß und habe mich in dem Auto sehr wohl gefühlt. Auch körperlich hatte ich keine Probleme, aber ich habe vorher auch viel trainiert, um optimal vorbereitet zu sein."

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Hin und wieder änderten die Ferrari-Ingenieure die Abstimmung des Boliden, ohne Juncadella davon in Kenntnis zu setzen. "Sie wollten meine Aussagen über das Auto überprüfen. Ich denke, dass ich diese kleine Prüfung bestanden habe", sagt der Formel-3-Champion.

Auch Luca Baldisserri, Leiter der Ferrari-Driver-Academy, zeigt sich zufrieden. "Dieser Tag hat gezeigt, dass es richtig ist, junge Fahrer mit diesem Test zu unterstützen. Ich hoffe, wir können ihn noch lange in dieser Form anbieten", so der Italiener, der in der Vergangenheit Renningenieur von Rekordweltmeister Michael Schumacher war.

"Zum ersten Mal haben wir mit dieser Fahrt für Daniel Juncadella auch dem Sieger der Formel-3-Europameisterschaft einen Test geschenkt. Ich wünsche mir, dass diese Serie für alle aufstrebenden Nachwuchsrennfahrer in Zukunft ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg in die Formel 1 sein wird", sagt Baldisserri. Neben Juncadella waren auf dem Kurs im italienischen Vallelunga auch Riccardo Agostini und Eddie Cheever jun. im Einsatz, die die Italienischen Formel-3-Meisterschaft in diesem Jahr als Meister und Vizemeister abschlossen.

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