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Binder überrascht beim GP2-Test in Jerez

25. November 2012 - 12:33 Uhr

Ein solider Auftritt bei Racing Engineering und Lazarus macht Mut: Der Österreicher Rene Binder hat sich beim GP2-Test in Jerez auf Anhieb bewährt

René Binder
Rene Binder bestritt die GP-Tests in Jerez für Lazarus (Foto) und Racing Engineering
© ENIK

(Motorsport-Total.com) - Während die Formel 1 in Brasilien zum großen Showdown antritt, steht ihr potenzieller Nachwuchs bereits in den Startlöchern. Im spanischen Jerez de la Frontera fanden am Donnerstag und Freitag die letzten GP2-Testfahrten vor der Winterpause statt. Mit einem überraschend starken Rene Binder. Der junge Österreicher überzeugte am letzten Nachmittag sogar mit der drittschnellsten Rundenzeit.

Mit einem starken Longrun für Racing Engineering, der Mannschaft des spanischen Königsneffen, Alfonso de Orleans, hatte Binder auf der für ihn neuen Strecke bereits am Donnerstag für Aufsehen gesorgt. "Es ist keine Selbstverständlichkeit, von einem Topteam zu Sichtungstests eingeladen zu werden. Von daher war es umso wichtiger, dass ich in der Rennabstimmung bereits mit den Schnellsten mithalten konnte", meint Binder.

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Dass er aber auch das Tempo auf einer schnellen Runde nicht lange schuldig bleiben wird, zeigte der 20-jährige Neffe von Ex-Formel-1-Pilot Hans Binder am zweiten Testtag, den er für das Lazarus-Team in Angriff nahm. Nach Platz 16 am Vormittag erreichte Binder in der abschließenden Session am Nachmittag sogar den dritten Platz. Anschließend relativierte er diese Leistung jedoch.

"Einige Fahrer haben schon am Vormittag, bei etwas besseren Verhältnissen, ihren zweiten neuen Reifensatz eingesetzt und konnten dann natürlich am Nachmittag nicht mehr nachlegen. Ich denke also, die Wahrheit wird irgendwo in der Mitte liegen", sagt Binder. "Wobei es für uns auch nur darum ging, unser eigenes Programm erfolgreich zu erledigen. Und das ist uns sowohl bei Racing Engineering, als auch bei Lazarus gelungen."

Während der junge Zillertaler noch eifrig an seiner ersten vollen GP2-Saison arbeitet, scheinen immerhin drei Spitzenfahrer des Jahrgangs 2012 schon am Ziel ihrer Träume angelangt zu sein. Nach Esteban Gutierrez, der bei Sauber das Cockpit seines Landsmanns Sergio Perez übernimmt, sollen nämlich auch die beiden Singapur-Sieger, Max Chilton (Marussia) und Guido van der Garde (Caterham) unmittelbar vor einer Verpflichtung stehen.

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