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120 PS mehr: Die GP3 wird ab 2013 schneller

05. Juni 2012 - 16:12 Uhr

Das neue Einheitsfahrzeug soll die Nachwuchsserie noch ähnlicher zur GP2 und auch zur Formel 1 machen - Aus Kostengründen kein komplett neues Design

Aaro Vainio
Letzte Ausfahrt in Monaco: Aaro Vainio im auslaufenden 2012er Fahrzeug
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die GP3-Serie besteht im dritten Jahr. Doch sie hat bereits zwei Champions hervorgebracht, die an einem Formel-1-Cockpit schnuppern: Sauber-Testfahrer Esteban Gutierrez und Williams-Freitagspilot Valtteri Bottas. Damit der zweite Unterbau der Königsklasse auch zukünftig die Brutstätte der Stars von Morgen ist, legen die Organisatoren 2013 mit einem neuen Boliden nach: Der GP3/13 wird im Rahmen des Rennwochenendes in Monza offiziell präsentiert, erste Eckdaten sind aber schon jetzt bekannt geworden.

So soll das neue Auto über einen deutlich stärkeren Motor verfügen. Das aktuelle Renault-Aggregat leistet 280 PS, das Nachfolgemodell soll über 400 Pferdestärken verfügen. Das Abtriebskonzept bleibt identisch, obwohl die Nase, die Seitenkästen und die Motorabdeckung einem Facelift unterzogen werden. Erstmals auf die Strecke gehen soll der auch unter dem Aspekt der Kostenreduzierung designte GP3, der bis mindestens 2015 im Rennbetrieb verbleiben soll, im Sommer.

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Serienchef Bruni Michel betont die Parallelen zu den größeren Schwesterserien: "Wir haben versucht, viel Abtrieb zu generieren und ähnliche Pirelli-Reifen wie in der GP2 und der Formel 1 zu verwenden", sagt er. "Aber wir haben zwei Bestandteile hinzugefügt: Wir wollten ein stärkeres und selektiveres Auto, um jungen Fahren das Lernen zu ermöglichen", erklärt Michel weiter. 2013 werden neun Teams und maximal 27 Autos zugelassen.

Die Rennen sind weiter im Rahmenprogramm der europäischen Formel-1-Grand-Prix terminiert. Der GP3-Verantwortliche rechnet je nach Strecke mit einem Zeitgewinn von drei bis vier Sekunden pro Runde dank der Mehr-PS. "Die Modifikationen am Auto werden in Form eines Upgrade-Kits erfolgen, damit die Teams keine komplett neuen Chassis kaufen müssen", weist Michel auf den wirtschaftlichen Vorteil des GP3/13 hin.

Im aktuellen Boliden sorgt wie schon im Vorjahr ein Finne für Furore: Aaro Vainio führt das Gesamtklassement an. Mit vier Siegern in vier Rennen verläuft die Serie aber extrem ausgeglichen, sodass auch der unter philippinischer Flagge startende Schweizer Marlon Stöckinger, sein Landsmann Patric Niederhauser und Daniel Abt, der Sohn von Rennstall-Besitzer Hans-Jürgen, noch eine Chance auf den Titel haben.

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