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Valsecchi dominiert Hauptrennen in Bahrain

21. April 2012 - 16:02 Uhr

Davide Valsecchi dominiert das Hauptrennen in Bahrain und übernimmt die Führung in der Meisterschaft - Luiz Razia und Esteban Gutierrez komplettieren das Podium

Davide Valsecchi
Der Italiener Davide Valsecchi hat das Hauptrennen in Bahrain dominiert
© GP2/LAT

(Motorsport-Total.com) - Im Rahmen des umstrittenen Formel-1-Grand Prix absolviert die GP2-Serie ihr zweites Meisterschafts-Wochenende in Bahrain. Die Dominanz von Davide Valsecchi setzte sich auch am Samstag fort. Von der Pole-Position aus dominierte der DAMS-Pilot das Hauptrennen und fuhr den Sieg überlegen ins Ziel. Auch eine Safety-Car-Phase brachte den Italiener, der auch die Meisterschaftsführung übernahm, nicht aus dem Konzept. Luiz Razia (Arden) und Esteban Gutierrez (Lotus) komplettierten das Podium. Der Schweizer Fabio Leimer (Racing Engineering) wurde Siebter. Fabio Onidi (Coloni) eroberte Platz acht und steht am Sonntag im Sprintrennen auf der Pole-Position.

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Bevor das Feld in die Aufwärmrunde geschickt wurde, war das Rennen für Jolyon Palmer schon vorbei. Sein iSport-Bolide wurde in die Box geschoben und der Brite musste aussteigen und aufgeben. Als die Startlichter erloschen kam Valsecchi von der Pole-Position nicht perfekt weg, doch der Italiener konnte die Führung behaupten. Dahinter sortierten sich Gutierrez, Johnny Cecotto (Addax), Felipe Nasr (DAMS) und Razia ein. Leimer fiel von Startplatz vier auf Rang sechs zurück. Bereits in der zweiten Runde gab es Schrott im hinteren Teil des Feldes.

Stefano Coletti (Coloni) und Giedo van der Garde (Caterham) gerieten in der Zielkurve aneinander und kollidierten. Während van der Garde weiterfahren konnte, war bei Colettis Wagen die Nase und die Vorderradaufhängung beschädigt. Bereits nach acht Runden kamen die ersten Fahrer des Mittelfeldes zu ihrem Pflichtstopp an die Box. Die Spitzengruppe bog in Runde elf ab. Pech hatte Gutierrez. Bei einem Mechaniker klemmte der Schlagschrauber und der Mexikaner verlor wertvolle Zeit.

Valsecchi blieb länger auf der Strecke und fuhr erst in Runde 13 an die Box. Dadurch übernahm Leimer die Führung, denn er kam erst einen Umlauf später herein. Beim Schweizer passte der Stopp allerdings nicht und als er wieder auf die Strecke kam war er hinter eine dichte Kampfgruppe, die sich von Platz zwei bis neun erstreckte, zurückgefallen. Als alle Stopps absolviert waren, gab es einen klaren Favoriten auf den Sieg: Valsecchi führte mit über zehn Sekunden Vorsprung.

In der Verfolgergruppe wurde dagegen hart gekämpft. Schließlich kollidierten bei Rennhalbzeit Nasr und Cecotto im Kampf um Platz sechs und blockierten die Strecke. Das Safety-Car musste auf die Strecke geschickt werden. Valsecchis Polster von 13 Sekunden war dahin. Hinter dem Italiener sortierten sich James Calado (Lotus), Razia, Max Chilton (Calin), Gutierrez, Dani Clos (Addax) , Leimer und Dillmann ein. Simon Trummer (Arden) war zu diesem Zeitpunkt 21. und Letzter. Der Schweizer hatte ein Durchfahrtsstrafe erhalten, weil er zu schnell in der Boxengasse war.

Kampf um Verfolgerplätze

14 Runden vor Schluss wurde das Rennen vom Safety-Car wieder freigegeben. An der Spitze gab es keine Verschiebungen. Valsecchi konnte sich auch gleich um einige Wagenlängen von Calado absetzen. Dahinter wurde sofort wieder hart gefahren und es entwickelten sich überall Kämpfe. Während Valsecchi an der Spitze das Rennen kontrollierte, kam Calado unter Druck von Razia. In Runde 23 ging der Arden-Pilot am Lotus vorbei und war neuer Zweiter.

An der Spitze war alles klar. Valsecchi fuhr den dominanten Sieg sicher ins Ziel und übernahm damit auch die Führung in der Gesamtwertung. Razia konnte sich in der Schlussphase von Calado absetzen, doch trotz Platz zwei verlor der Sieger des Auftaktrennens die Meisterschaftsführung. In den letzten Runden stauten sich hinter Calado Chilton, Gutierrez, Dillmann und Leimer.

In der letzten Runde griff Gutierrez Chilton an und die beiden lieferten sich ein hartes Duell. Gutierrez setzte sich durch und schnappte sich auf den letzten Metern noch den letzten Podestplatz. Calado hatte schon kurz davor Federn lassen müssen und wurde schließlich Fünfter. Leimer kam hinter Dillmann als Siebter über die Linie. Onidi eroberte Platz acht und damit die Pole-Position für das Sprintrennen am Sonntag. Rio Haryanto (Carlin) und Brendon Hartley (Ocean) komplettierten die Top 10. Trummer klassierte sich schließlich als 16.

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