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Mücke: "Wir können auch 2012 eine gute Rolle spielen"

26. April 2012 - 13:30 Uhr

Mit Felix Rosenqvist und Pascal Wehrlein möchte Mücke Motorsport in der Formel-3-Euroserie um die Meisterschaft kämpfen und Stammgast auf dem Podest werden

Peter Mücke
Peter Mücke hat schon einige Motorsportgrößen herangezüchtet
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Für das Team Mücke Motorsport aus Berlin steht am kommenden Wochenende der zweite Start in die Saison bevor. Nachdem der Auftakt im ADAC Formel Masters Ende März/Anfang April mit zwei zweiten Plätzen bereits vielversprechend verlief, ist der Rennstall aus der deutschen Hauptstadt mit großen Hoffnungen nach Hockenheim gereist, wo traditionell die ersten Rennen in der DTM und in der Formel-3-Euroserie, zugleich Start der neuen Europameisterschaft, auf dem Programm stehen. In der Formel-3-Euroserie und -Europameisterschaft schickt Mücke Motorsport Felix Rosenqvist und Pascal Wehrlein ins Rennen.

Frage: "Wie schätzen Sie die Chancen Ihrer Fahrer in der Formel-3-Euroserie 2012 ein?"
Peter Mücke "Wir arbeiten mit beiden ja schon seit geraumer Zeit erfolgreich zusammen. Das wollen wir nun fortsetzen. Und die prima Zeiten in den offiziellen Testfahrten von beiden haben gezeigt, dass wir auch in diesem Jahr eine gute Rolle in der stärksten Nachwuchsserie der Welt spielen können. Testfahrten sind die eine Sache, aber das was zählt, ist das Abschneiden in den Rennen."

Kampf um die Meisterschaft

Frage: "Wo sehen Sie da Ihre Schützlinge?"
Mücke "Mit Felix wollen wir um die Meisterschaft kämpfen. Pascal wird erst Erfahrungen sammeln müssen, doch er ist sicher auch ein Kandidat für vordere Plätze, sollte im Laufe der Saison auch das eine oder andere Mal aufs Podium kommen. Jetzt steht für beide in Hockenheim erst einmal ein guter Start in die Saison im Vordergrund. Alles andere wird sich dann zeigen."

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Felix Rosenqvist
Felix Rosenqvist ist einer der Favoriten auf den Titel in dieser Saison
© Jegasoft Media / MB

Frage: "Apropos Podestplätze. Diese gab es ja bereits vor knapp vier Wochen beim Auftakt des ADAC Formel Masters in Oschersleben durch Ihre Fahrer Jason Kremer und Luca Caspari. Wächst da schon die nächste Generation von künftigen Formel-3-Piloten heran?"
Mücke "Wir sind insgesamt mit fünf Fahrern im ADAC Formel Masters vertreten, das eine prima Einsteigerserie in den Formel-Rennsport ist."

"Neben Jason und Luca haben wir den Israeli Roy Nissany, den Dresdner Florian Herzog und den Berliner Hendrik Grapp am Start. Alles Talente, die sich für höhere Aufgaben im Motorsport empfehlen wollen und auch das Potenzial dazu haben. Der nächste logische Schritt auf der Karriereleiter, den ja auch Pascal Wehrlein ging, ist die Formel-3-Euroserie."

Frage: "Warum?"
Mücke "Die Formel-3-Euroserie ist professionell organisiert und geht mit der DTM in einem hoch professionellen Umfeld und vor einer riesigen Zuschauerkulisse an den Start. Klar, dass da auch viele Entscheider im Motorsport auf den Nachwuchs schauen. Die Formel-3-Euroserie ist ein gutes Sprungbrett für höhere Aufgaben im Motorsport - zum Beispiel für die DTM oder die Formel 1."

Talentschmiede Mücke

Frage: "Ihr Team ist ja als sehr gute Nachwuchsschmiede in dieser Hinsicht bekannt. Sind es doch inzwischen mit dem zweimaligen Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel, Sergio Perez, Robert Kubica, Sebastien Buemi, Christian Klien und Markus Winkelhock sechs Fahrer, die bei Mücke Motorsport ihr Rüstzeug bekamen und den Sprung in die Königsklasse schafften."
Mücke "Das ist richtig und unser gesamtes Team ist auch sehr stolz darauf. Und wir halten weiterhin Kontakt zueinander. Hinzu kommen mit Roberto Merhi und Christian Vietoris sowie Bruno Spengler drei aktuelle DTM-Piloten, die in Nachwuchsserien für unser Team am Start waren."

Frage: "Und Sie haben neben den Talenten im ADAC Formel Masters bereits weitere Fahrer unter Ihre Fittiche genommen, die sie auf einen Formel-Rennsport-Einsatz im nächsten Jahr vorbereiten."
Mücke "Ja, das stimmt. Wir arbeiten in dieser Saison mit mehreren Fahrern in einem umfangreichen und intensiven Testprogramm. Dort lernen die Nachwuchsfahrer, sich an das Formel-Auto zu gewöhnen und es zu verstehen, Aussagen über das Fahrverhalten zu treffen und selbst Veränderungen zum Beispiel am Setup vorzuschlagen. Sicher werden wir einige von unseren jetzigen Testpiloten bereits 2013 auf den Rennstrecken im Wettbewerb sehen."

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