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Euroserie startet Saison mit 20 Boliden

23. April 2012 - 17:00 Uhr

Zwanzig Boliden sind für den Saisonauftakt der Formel-3-Euroserie in Hockenheim gemeldet - Neben erfahrenen Piloten greifen auch einige Rookies an

Felix Rosenqvist
In Hockenheim geht die neue Saison der Formel-3-Euroserie los
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Wenn zum Saisonauftakt am kommenden Wochenende in Hockenheim die Ampel auf grün schaltet, werden zwanzig Nachwuchspiloten aus zehn Nationen auf der 4,574 Kilometer langen Rennstrecke in Baden-Württemberg in die neue Saison starten und um die ersten Platzierungen sowie die Nachfolge des amtierenden Champions und DTM-Aufsteigers Roberto Merhi kämpfen. Neben den fünfzehn permanent eingeschriebenen Piloten werden fünf Gaststarter an den Start gehen. Auch für die weiteren Veranstaltungen der Euroserie wird mit reger Beteiligung von Gaststartern gerechnet.

Die wiedererstakte Formel-3-Euroserie, deren acht Veranstaltungen und deren fünfzehn permanente Starter die Basis der neu geschaffenen Europameisterschaft bilden, zieht großes Interesse auf sich. Die Gründe liegen dabei sicher in der hohen Konzentration der besten Teams und Fahrer Europas sowie den für die siegreichen Fahrer ausgeschriebenen Preisen.

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Nicht zuletzt bietet auch die Partnerserie DTM den Teilnehmern die perfekte Bühne, sich auf höchstem Niveau und vor einer großen Kulisse zu beweisen. "Das Konzept scheint aufzugehen", freut sich Walter Mertes, der als Vertreter der ITR zusammen mit dem DMSB und der FIA in den vergangenen Wochen und Monaten hart an der Neustrukturierung der Formel-3-Szene in Europa gearbeitet hat. "Besonders stolz sind wir darauf, dass alle involvierten Parteien inklusive der Teams gemeinsam große Anstrengungen unternommen und uns ihr Vertrauen gegeben haben, so dass wir uns heute mit diesem starken Fahrerfeld auf eine tolle Saison freuen können".

An der Spitze der Starterliste stehen mit Daniel Juncadella (Prema-Powerteam) und Felix Rosenqvist (Mücke) zwei routinierte Fahrer, die bereits im vergangenen Jahr große Siege in der Formel 3 feiern konnten: Der Spanier Juncadella gewann den Grand Prix von Macau, der Schwede Rosenqvist setzte sich beim Masters in Zandvoort durch.

Dazu kommen einige viel versprechende Neulinge, die das Feld der diesjährigen Euroserie bereichern. Der Italiener Raffaele Marciello (Prema-Powerteam), Mitglied der Ferrari-Driver-Academy, kommt wie sein US-amerikanischer Teamkollege Michael Lewis und sein Landsmann Andrea Roda (Jo-Zeller-Racing) aus der italienischen Formel-3-Meisterschaft.

Rodas Teamkollege ist der Schweizer Sandro Zeller, der 2011 den österreichischen Formel-3-Titel gewann. Neben Jo-Zeller-Racing kehrt auch das Carlin-Team nach zwei Jahren Abwesenheit zurück in die Euroserie. Die britische Mannschaft setzt zwei Dallara-Volkswagen für Carlos Sainz jun. aus dem Red-Bull-Junior-Team und William Buller, einen Formel-3-Routinier aus England ein.

Einige Rookies und Gaststarter dabei

Gleich vier der insgesamt fünf Rookies sind erfolgreiche Nachwuchspiloten aus dem ADAC Formel-Masters: Champion Pascal Wehrlein (Mücke), Vizemeister Emil Bernstorff (ma-con), der Drittplatzierte Sven Müller (Prema-Powerteam) und Lucas Wolf (URD Rennsport) wagen in diesem Jahr den Schritt in die Formel 3. Während sich Wehrlein und Müller für erfahrene Euroserie-Teams entschieden haben, vertrauen Wolf und Bernstorff Mannschaften, die wie die beiden Youngster selbst erst in Hockenheim ihr Debüt geben werden.

Zweiter Pilot des Teams ma-con, das wie Carlin auf die Kombination Dallara-Volkswagen setzt, ist der von McLaren unterstützte Brite Tom Blomqvist. Außerdem gehen GU-Racing mit dem Talent und fünften Rookie Philip Ellis sowie die vierte neue Mannschaft Angola-Racing-Team mit dem aus Angola stammenden Rennfahrer Luís Sa Silva an den Start. Alle Euroserie-Piloten sind zusätzlich in der neu geschaffenen Europameisterschaft eingeschrieben.

Hinzu kommen fünf Gaststarter aus der Britischen Formel 3. Harry Tincknell verstärkt das Carlin Aufgebot, Hannes van Asseldonk, Felix Serralles, Alex Lynn sowie ein noch zu benennender Fahrer werden gemeinsam im Fortec-Team angreifen.

Neben dem Saisonauftakt Ende April und dem Finale am vorletzten Oktoberwochenende die traditionell auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg ausgetragen werden, finden die dazwischen liegenden Rennveranstaltungen auf den Rennstrecken Brands Hatch in Großbritannien, dem Red-Bull-Ring im österreichischen Spielberg, dem Norisring in Nürnberg, dem Nürburgring, dem niederländischen Dünenkurs von Zandvoort sowie dem Circuit Communitat vor den Toren Valencias in Spanien statt.

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