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Coloni: Eigenes Auto-GP-Chassis ab 2013?

30. April 2012 - 14:05 Uhr

Serienchef Enzo Coloni schwankt bei der Frage nach dem neuen Auto-GP-Chassis zwischen einem Update des Lola und einer Neukonstruktion aus eigenem Hause

Clivio Piccione
Das aus der A1GP bekannte Lola-Chassis wird Ende des Jahres abgelöst
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die Auto-GP-Serie, die im Rahmenprogramm der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) ausgetragen wird und in diesem Jahr sieben Saisonstationen (Monza, Valencia, Marrakesch, Budapest, Portimao, Curitiba und Sonoma) umfasst, wird in der kommenden Saison mit einem neuen Fahrzeug aufwarten. Seit der Saison 2010 wird der aus der A1GP-Serie stammende Lola mit einer Motor- und Getriebeeinheit von Zytek eingesetzt.

Für die Saison 2013 schwankt Serienchef Enzo Coloni derzeit zwischen zwei Optionen: einem Update des Lola mit verändertem Aerodynamikpaket oder aber einer kompletten Neukonstruktion. "Ich könnte mir vorstellen, das Monocoque und die Verkleidung zu verändern, den Motor und das Getriebe aber beizubehalten", so der Italiener gegenüber 'Autosport'. "Die andere Option ist, die Autos vom Erscheinungsbild her näher an die Formel 1 zu bringen."

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Im letztgenannten Fall würde es "eine Konstruktion von Coloni aus meiner eigenen Fabrik" sein, wie der Serienchef offenbart. "Ich habe gute Partner und bin daher nicht auf andere Hersteller wie Tatuus oder Dallara angewiesen." Bis Ende Mai sollen die technischen Zeichnungen finalisiert werden. "Anschließend werden wir unter Berücksichtigung von Kosten und Zeit eine Entscheidung treffen. Ich weiß nur, dass sich das Auto verändern wird", so Coloni, der darauf verweist, eine Neukonstruktion bis Anfang Oktober fahrbereit haben zu müssen.

Eines steht für Coloni schon jetzt fest. Auch das neue Auto-GP-Chassis wird nicht mit der aus der Formel 1 bekannten Überholhilfe DRS ausgestattet sein. "Wir wollen kein DRS, da wir uns von der Renault-World-Series abheben wollen", stellt der Italiener klar und fügt hinzu: "Wir wollen den Fahrern ein ähnliches Fahrgefühl wie in der GP2 vermitteln. In diesem Zusammenhang fügt der erfolgreiche Konstrukteur hinzu, dass die Renault-World-Series in seinen Augen "keine Weltmeisterschaft, sondern eine europäische Meisterschaft" ist. "Sie wollen mit der GP2 konkurrieren. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das eine gute Idee ist."

Sollte Coloni tatsächlich für den Bau des nächstjährigen Auto-GP-Chassis verantwortlich zeichnen, wäre es das erste Monoposto aus Perugia seit dem CN1, der zwischen 1998 und 2002 als Einsatzauto der Formel Nissan unter anderem Fernando Alonso und Marc Gene als Arbeitsgerät diente.

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