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Schlechte Ausgangsposition für Wissel beim Finale

23. Oktober 2010 - 18:46 Uhr

Der Deutsche Max Wissel kam im Qualifying zum Meisterschaftsfinale der Superleague Formula nur auf Rang 13 - Schwierige Ausgangslage im Titelkampf

Max Wissel
Der FC Basel mit Max Wissel hat für das Saisonfinale nur Startplatz 13 erobert
© Superleague Formula

(Motorsport-Total.com) - Der Deutsche Max Wissel hatte auf der neuen Strecke des Circuito de Navarra in Nordspanien kein Glück und verpatzte das Qualifying. Unter der Flagge des FC Basel konnte sich Wissel gerade einmal den 13. Startplatz in der siebten Reihe sichern. Die eine Million Euro Preisgeld, die für den Gesamtsieg der Superleague Formula ausgeschrieben ist, rückt für den 21-jährigen Bayer damit zunächst in weite Ferne. Er liegt zwar nur sieben Zähler hinter dem RSC Anderlecht, doch der Italiener Davide Rigon hat die Pole-Position herausgeholt.

"Wir wissen nicht genau was passiert ist", so Wissel. "Eigentlich ist das Auto gut ausbalanciert, aber um eine Sekunde zu langsam. Meine Titelchancen sind noch nicht vorbei. Ich habe heute nichts falsch gemacht. Ich habe mein Bestes gegeben, aber die Zeit ist nicht gekommen. Wir haben im Moment keine Ahnung. Wir müssen jetzt einmal abwarten, was morgen passiert."

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Am Morgen belegte Wissel in beiden Freien Trainings jeweils den 14. Rang und büßte einen Rückstand von 1,4 Sekunden auf die Bestzeiten ein. Und auch im Qualifying kam der Bayer nicht weit. Bereits in der ersten 15-minütigen Session der Gruppe A belegte er den deutlich abgeschlagenen siebten Rang. Wissel kam über eine Zeit von 1:27,511 Minuten am gesamten Samstag nicht hinaus.

Im Qualifying steigerte er sich zwar noch einmal um eine halbe Sekunde zum Training, doch fehlte zum Einzug ins Viertelfinale fast eine halbe Sekunde. Verständlicherweise war der auf Gesamtrang zwei der Meisterschaft liegende Pilot des FC Basel enttäuscht, die 1.000.000 Euro Preisgeld rückten trotz des nur sieben Punkte betragenden Rückstands in weite Ferne - gerade weil am Sonntag alle drei Konkurrenten im Titelkampf - Anderlecht, Olympiacos und Tottenham - vor ihm in das erste der beiden 40-minütigen Rennen gehen werden.

Konkurrent Rigon war auf der neuen Piste gleich gut zurechtgekommen, beendete beide Freien Trainings in den Top 5 und donnerte im Qualifying der Gruppe A auch gleich zur Bestzeit. Anschließend ging es für den 24-jährigen Italiener im direkten Durchmarsch zur Pole-Position. Damit startet er zum dritten Mal aus der besten Startposition.

"Es ist fantastisch für mich und das Team. Als ich gestern an der Strecke ankam, bemerkte ich, wie motiviert alle waren, nach China etwas Gutes zu tun. Ich bin ihnen sehr zu Dank verpflichtet, denn sie haben so hart gearbeitet", schildert Rigon. "Es schien immer, als hätte ich im Pole-Shootout einen guten Kampf mit John Martin gehabt. Ich habe in Adria gewonnen, er hat in Portimão gewonnen - jetzt bin ich wieder vorn. Heute haben wir gezeigt wie schnell wir sind. Der morgige Tag zählt und wir werden das Maximum herausholen um den Titel zu gewinnen."

Im Shootout um die beste Ausgangsposition in der ersten Startreihe, musste sich der Beijing Guoan FC mit dem Australier Martin geschlagen geben. Knapp drei Zehntel verlor die chinesische Equipe am Ende auf die bessere Seite der Start-Ziel-Geraden. Im Freien Training am Morgen drehte sich Martin in Kurve drei, im Quali-Shootout verlor er vor allem im zweiten Sektor Boden auf den Polesetter.

"Ich machte einen dummen Fehler und drehte mich in der Gruppenphase, aber ich bekam alles zusammen und wir haben es geschafft", so Martin. "Das Auto war nicht so schnell, wie es normalerweise im Qualifying ist. Aber das Team hat trotzdem einen großartigen Job gemacht, denn wir waren auf alten Reifen schnell und das ist für die Rennen entscheidend. Ich bin nicht im Titelkampf involviert, darum gibt es für mich nichts zu verlieren. Ich werde nach dem Sieg streben."

Am Sonntag werden der AC Mailand und Girondins de Bordeaux das erste von drei Rennen aus der zweiten Startreihe aufnehmen. Reihe drei ging an Tottenham Hotspur und den Liverpool FC und war damit fest in britischer Hand, auch wenn nur einer der beiden Boliden von einem Briten gelenkt wird. Für Tottenham sitzt Craig Dolby am Steuer, das Auto von Liverpool fährt der Belgier Frederic Vervisch.

Der FC Porto (Álvaro Parente), Flamengo (Andy Soucek), Olympique Lyonnais (Tristan Gommendy) und Corinthians (Robert Doornbos) werden die Startreihen vier und fünf inne haben, Olympiacos (Ben Hanley) und Sporting Clube de Portugal (Adrián Vallés) stehen in Reihe sechs.

Die letzten beiden Startreihen teilen sich jeweils der FC Sevilla (Marcos Martínez) und der AS Roma (Maxi Cortes), sowie Atlético Madrid (María de Villota) und Galatasaray. Für letztere kehrte der lange verletzte Neuseeländer Chris van der Drift ins Cockpit zurück. Sein Comeback war allerdings von wenig Glück gekrönt.

Im zweiten Freien Training am Samstagmittag sorgte der 24-jährige für einen Abbruch, dieses Mal allerdings aufgrund eines technischen Defekts. Sein Getriebe hatte sich verabschiedet, woraufhin er den Renner von Galatasaray in der Boxenausfahrt parken musste. Daraufhin wurde die Session unterbrochen. An den morgigen Rennen wird Van der Drift dennoch teilnehmen dürfen.

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