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Eine Zukunft für die A1GP-Serie?

01. März 2010 - 13:04 Uhr

Die bisherige A1GP-Serie ist in der Liquidation: Wer kauft möglicherweise alle 25 Autos samt Ferrari Motor? - Insolvenzverwalter sind zuversichtlich

A1GP-Girl
Hoffnung auf Käufer: Die A1GP-Serie hat schon bessere Zeiten erlebt
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die A1GP-Serie ist tot, es lebe die A1GP - nach diesem Motto könnte sich in den kommenden Monaten ein Revival der Rennserie anbahnen. Nachdem die Dachorganisation des "World Cup of Motorsports" in der Liquidation ist, versuchen die Insolvenzverwalter die vorhandenen Überbleibsel als Gesamtpaket zu versteigern. Man ist optimistisch, dass sich ein Käufer für die insgesamt 25 Fahrzeuge samt Ferrari-Motoren finden wird.

"Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir einen Käufer finden werden. Es sollte sich die Aussicht bieten, dass man die Serie schon in naher Zukunft wieder im Fernsehen verfolgen kann", drückt Insolvenzverwalter Tony Murphy, der mit der Versteigerung beauftragt wurde, seinen Optimismus auf 'pitpass.com' aus. Im Gesamtpaket sind nicht nur die Fahrzeuge und Triebwerke, sondern auch Ersatzteile sowie Rechte an Namen und Logos enthalten.

Bislang gab das Unternehmen Bridge Business Recovery, welches die Versteigerung federführend leitet, keine Hinweise darauf, dass sich bereits potenzielle Investoren für die A1GP interessieren. Gerüchten zufolge könnte jedoch der Seriengründer Tony Teixeira ein Gebot abgegeben haben. Doch der Südafrikaner hat nach seinem gescheiterten Einstieg bei Campos ohnehin noch andere Baustellen. Viele ehemalige A1GP-Teams warten auf Preisgelder, in Australien und Europa laufen polizeiliche Ermittlungen.

Vor allem geht es derzeit auch um die Frage, wie eine offensichtlich insolvente Rennserie einen Vertrag mit einem Veranstalter in Surfers Paradise abschließen konnte. Zum Zeitpunkt der Vertragsunterschrift lagen die Fahrzeuge der A1GP längst an der Kette. Die Regierung von Queensland will die 1,8 Millionen Dollar Antrittsgeld zurückerlangen. Man spricht von Betrug. Mittlerweile sind in die Ermittlungen auch britische Behörden und sogar Interpol eingeschaltet.

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