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A1GP-Serie hofft: Rettung aus dem Fernen Osten?

25. Januar 2009 - 11:37 Uhr

Die finanziellen Sorgen der A1GP-Serie sind kein Geheimnis, doch nun soll ein milliardenschwerer Retter aus dem Fernen Osten bereitstehen

A1GP-Girl
Die A1GP-Serie setzt ihre Hoffnungen auf einen Investor aus dem Fernen Osten
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Seit Scheich Maktoum Hasher Maktoum Al Maktoum seine Anteile an der Rennserie im Jahr 2006 um kolportierte 150 Millionen Euro an die Investmentgesellschaft RAB Capital verkauft hat, steckt der A1GP-Zirkus wirtschaftlich gesehen in der Krise. Doch nun scheint ein milliardenschwerer Retter am Horizont aufgetaucht zu sein.

Zuletzt konnte die A1GP-Serie ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen - Motorenlieferant Ferrari blieb man offenbar 1,5 Millionen Euro schuldig. Vor den Rennen an diesem Wochenende in Neuseeland war das A1GP-Material daher sogar vorübergehend in Malaysia beschlagnahmt. Allerdings löste sich diese akute Krisensituation in Wohlgefallen auf, sodass in Neuseeland wie geplant gefahren werden konnte.

Jetzt scheint sich alles zum Guten zu wenden: "Ich erwarte in den nächsten Wochen eine signifikante Kapitalinjektion von einem neuen Teilhaber der Rennserie", wird der Eigentümer des neuseeländischen Teams, Colin Giltrap, vom 'New Zealand Herald' zitiert. "Im Moment wird der Deal finalisiert. Der neue Teilhaber ist ein Multimilliardär aus dem Fernen Osten, der wahrscheinlich sogar mehr Geld hat als der Scheich."

Giltrap gibt zu, dass die Existenz der A1GP-Serie noch vor zwei Wochen auf der Kippe stand, aber die Teameigentümer wurden mit dem Verweis auf den neuen Retter am Horizont offenbar beruhigt. Dabei will A1GP-Geschäftsführer Pete da Silva noch nichts von einem sicheren Geschäft wissen: "In diesem Business ist nichts sicher, solange es nicht unterschrieben ist." Allerdings bestätigte er Interesse von mehreren potenziellen Teilhabern.

Mindestens drei davon seien ernsthaft an einem sinnvollen Engagement interessiert, einer davon soll der namentlich nicht genannte Multimilliardär sein. Eine Einigung könnte "innerhalb von acht Wochen" zustande kommen, so da Silva. Unabhängig davon betont er aber, dass die heutigen Rennen in Taupo sicher nicht die letzten in der Geschichte des selbsternannten Weltcups der Nationen waren: "Die Existenz der A1GP ist nicht bedroht."

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