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Neue Saison: Kontinuität bei Australien und Pakistan

12. September 2008 - 10:38 Uhr

Adam Khan und John Martin werden auch in der kommenden A1GP-Saison ihre jeweiligen Landesfarben um die Rennstrecken bewegen

Adam Khan
Adam Khan ist in der A1GP künftig gleichzeitig Teamchef und Fahrer
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - In wenigen Wochen startet die A1GP-Rennserie in ihre neue Saison, die zugleich einen Neuanfang für die Fahrer und Teams des Nationencups bedeutet. Erstmals in der A1GP-Geschichte befeuert ein Ferrari-Motor die Boliden und auch das Design stammt aus dem Hause der italienischen Scuderia, die sich nicht zuletzt in der Formel 1 einen großen Namen geschaffen hat. Litt der Wagen zu Beginn noch an einigen Kinderkrankheiten, so sollten diese bis zum Saisonauftakt am ersten Oktober-Wochenende ausgemerzt sein.

Adam Khan wird wieder für Pakistan ins Lenkrad greifen - und zugleich als Seat Holder fungieren. "Ich freue mich schon sehr darauf, in Pakistan noch mehr Aufmerksamkeit für das Team zu generieren, wo ich doch jetzt auch Teamchef bin", meinte Khan im Vorfeld der Saison. "Außerdem werde ich als Fahrer mit der A1GP-Meisterschaft um den Globus reisen."

Adam Khan als Teamchef und Fahrer

"Diese beiden kombinierten Aufgabenfelder werden mich sicherlich auf Trab halten, aber eine solide Konzentration sollte uns helfen, mehr Erfolge auf und abseits der Strecke einzufahren. Wir schlagen mit der Rennserie ein neues Kapitel auf und da passt es prima ins Bild, dass ich die Teamleitung übernehme. Ich habe Pakistan in der ersten Saison repräsentiert, als sich diese neue Meisterschaft sich so schnell zu einer der aufregendsten Rennserien der Welt entwickelt hat."

"Das neue Auto, mit Ferrari-Motor und einer großartigen Aerodynamik, wird das Rückrat der künftigen A1GP bilden und die Serie auf ein ganz anderes Niveau anheben", ist sich der pakistanische Rennfahrer sicher. "Die kommende Saison wird richtig aufregend werden und ich kann es kaum erwarten, endlich loszulegen." Auch Australien hat sich für die Saison 2008/2009 fertig gemacht und ist bereit.

Australien wieder mit John Martin

Teamchef Alan Jones setzt erneut seinen Landsmann John Martin ins Auto: "Wir haben reichlich Vertrauen in Johns Fähigkeiten und glauben, dass der Wagen seinem Fahrstil entgegenkommt. Seine mentale Herangehensweise ist prima. Das Team hat eine tolle Arbeit geleistet, um den neuen Rennwagen vorzubereiten und diese Saison sollte uns wieder guten Rennsport bieten."

"Das Auto sieht großartig aus und unterscheidet sich beim Design deutlich von seinem Vorgänger", sagte Martin und freute sich auf den Auftakt: "Wir haben noch einige Lektionen mit dem neuen Wagen vor uns, zumal dem Fahrer dadurch deutlich mehr Möglichkeiten und ein Plus an Pferdestärken geboten werden. Es ist das schnellste Auto, das ich jemals gefahren bin. Es ist schön, wieder zurück zu sein!"

"Es ist klasse, dass John Martin wieder bei uns fährt, denn mit dieser Kontinuität werden wir einen guten Start haben", meinte Chefingenieur Rob Arnott. "Das Team hat sich eigentlich nicht verändert, wir sind eine effektive und effiziente Truppe. Der von Ferrari gebaute Wagen ist richtig schön geworden. Unser Hauptaugenmerk gilt dabei den elektronischen Systemen und der Hydraulik. Wir haben viel trainiert, diese Systeme schnell und sicher wechseln zu können."

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