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Cheng wünscht sich ein Partnerteam
Congfu Cheng ist überzeugt, dass das A1GP-Team China bessere Leistungen bringen könnte, wenn es mit einem anderen Team zusammenarbeiten würde
(Motorsport-Total.com) - Congfu Cheng möchte in der A1GP-Serie nicht länger als Einzelkämpfer auftreten. Er ist davon überzeugt, dass das chinesische Team es in der kommenden Saison in die Top 10 schaffen könnte, wenn man mit einem anderen Team zusammenarbeiten würde. Bei den meisten anderen Nationen ist das schon länger der Fall. Dass die Chinesen das Potenzial für gute Ergebnisse haben zeigte Cheng mit vier schnellsten Rennrunden in der vergangenen Saison. Das wurde nur vom Meisterteam Schweiz überboten.
Viele Nationen in der A1GP-Serie fahren zwar auf der Strecke gegeneinander, arbeiten ansonsten aber zusammen. Sei es, dass sie vom selben Team betreut werden oder dass sie Daten untereinander austauschen. So kann auch ein Fahrer viel aus der Telemetrie eines anderen lernen, zum Beispiel, wie man eine bestimmte Kurve optimal anfährt. Der Nachteil daran ist allerdings, dass man seine eigenen Informationen an die Rivalen weitergibt. Deshalb arbeiten manche Teams wie die Chinesen lieber allein.

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Cheng ist aber davon überzeugt, dass sein Team von Zusammenarbeit nur profitieren könnte. "Wir arbeiten für uns und uns fehlen Daten", sagte er gegenüber 'A1GP.com'. "Deshalb sind wir den anderen gegenüber im Nachteil. Gegen Ende der vergangenen Saison haben wir das ganz gut hinbekommen, aber wenn wir allein weitermachen, wird es schwer für uns, in die Top 10 zu kommen."
"Nicht einmal der schnellste Fahrer ist in jeder Kurve schneller als der Rest. Es muss wenigstens eine Kurve geben, in der der schnellste Fahrer nicht der Beste ist und sich noch steigern kann. Deshalb möchte ich die Chance haben, von einem anderen Piloten etwas zu lernen", argumentierte Cheng. "Die Meisterschaft wird immer härter und es ist wichtig, den neuen A1GP-Ferrari so schnell wie möglich zu verstehen. Ein Fahrer in einem Auto ist bei so etwas immer langsamer als zwei Fahrer in zwei Autos."
Er hoffe, dass China für die kommende Saison eine Lösung finde, so Cheng. Das Ziel sei, den ersten Sieg für die Nation zu holen: "Ich hoffe, dass der Sieg so bald wie möglich kommt. Wir steigern uns, aber das macht auch jedes andere Team. Das Wichtigste ist, konstant zu sein. Indien und Narain Karthikeyan haben in der vergangenen Saison zwei Rennen gewonnen, aber sind nur Zehnte geworden, weil sie nicht konstant genug waren. In der kommenden Saison wird es viele Überraschungen geben. Wer als Erstes ein gutes set-Up findet, kann früh in der Saison gute Ergebnisse holen. Ich hoffe, dass China eine dieser Überraschungen ist."










