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Grubmüller: Vier weitere wichtige Punkte

10. Juni 2008 - 12:03 Uhr

Walter Grubmüllers Snetterton-Bilanz: In beiden Rennen konnte der Österreicher Platz neun und damit jeweils zwei Punkte in der Britischen Formel 3 holen

Walter Grubmüller
Walter Grubmüller konnte in Snetterton vier weitere Punkte holen
© FOTA

(Motorsport-Total.com) - Licht und Schattenseiten gab es für das österreichische HiTech-Team am Wochenende bei den Läufen neun und zehn zur Britischen Formel-3-Meisterschaft in Snetterton. Beim freien Training am Freitag, das bei heftigem Regen ausgetragen wurde, war Walter Grubmüller am Vormittag der mit Abstand schnellste Pilot, am Nachmittag wurde er Achter. Sein Teamkollege Max Chilton erreichte einen neunten und einen fünften Platz.

Mit diesen guten Resultaten gestärkt ging man in die beiden Qualifyings am Samstag, die ebenfalls bei Regen gefahren wurden. Aus unerfindlichen Gründen kämpfte das Team dort plötzlich mit Set-Up-Problemen - das bittere Resultat waren für Grubmüller die Plätze 16 und zwölf und für Chilton die Ränge 17 und elf.

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Wenig Optimismus am Sonntag

Damit ging man am Sonntag nicht sehr optimistisch gestimmt in die beiden Rennen. Am Renntag selbst waren die Wetterbedingungen gegenüber den beiden Vortagen ganz anders, es herrschte Sonnenschein, die Strecke war absolut trocken.

"Ich bin nach dem verhauten Qualifying mit Platz neun halbwegs zufrieden."
Walter Grubmüller

Im ersten Rennen erwischte Grubmüller einen guten Start und konnte sich im Verlauf der 28 Runden mit viel Herz und großem Einsatz bis auf Platz neun nach vorn kämpfen, was ihm zwei Meisterschaftspunkte brachte: "Der Anfang war gut, dann brauchte ich viel Geduld um mich an einigen Konkurrenten vorbei zu kämpfen. Ab der zehnten Runde war ich schon in den Punkterängen, dann konnte ich im fünfzehnten Umlauf auch noch den Australier Sam Abay überholen, dies brachte mich auf Platz neun. Weitere Angriffe auf den Finnen Atte Mustonen waren zu risikoreich, obwohl ich die schnelleren Rundenzeiten fuhr. Mein Team hat mich mit wenig Flügel ins Rennen geschickt, dies half mir auf den Geraden, erschwerte aber etwas das Kurven fahren. Trotzdem bin ich nach dem verhauten Qualifying mit Platz neun halbwegs zufrieden."

Nicht so gut lief es bei Chilton, der Engländer verpatzte den Start, war nur an 26. Stelle und erreichte schließlich den 16. Platz.

Guter Start ins zweite Rennen

Im zweiten Rennen des Tages gelang den beiden HiTech-Piloten ein guter Start. Nach fünf Runden lag Chilton auf Rang acht vor Grubmüller auf Platz neun. Der Schwede Ericsson fiel dann etwas zurück, damit rückten die beiden auf die Plätze sieben und acht vor. In der letzten Runde gelang es Ericsson aber noch, Grubmüller zu überholen, der damit schlussendlich Neunter wurde und wieder zwei Punkte für das Championat einfahren konnte.

"Wenn ich jetzt Bilanz ziehe, dann habe ich auf der Habenseite vier Punkte. Nach dem schlechten Qualifying wäre trotzdem mehr drin gewesen. Es heißt weiter zu arbeiten, schon am Dienstag wird vom Team aus wieder getestet", erklärte der 19-jährige Wiener vor dem nächsten Rennen Ende Juni in Thruxton.

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