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Zweites Freies Training: Kerr lässt Briten jubeln
Robbie Kerr fährt für das britische A1GP-Team im zweiten Freien Training die Bestzeit - Schweiz vorn dabei - China sensationell
(Motorsport-Total.com) - Die britische Motorsportwelt ist wieder in Ordnung. Nachdem sich die Gastgeber des Saisonfinales der A1GP in Brands Hatch am Vormittag zwei Klatschen vom Nachbarn Irland eingefangen hatte, rückte Robbie Kerr die Verhältnisse am Nachmittag wieder zurecht. Im zweiten Freien Training markierte der Brite in 1:14.891 Minuten die deutliche Bestzeit und sorgte so für freudige Stimmung bei allen hiesigen Fans.
Kerr war der einzige, der am ersten Tag die 75-Sekunden-Marke auf der Traditionsstrecke unterbieten konnte. Im zweiten Freien Training hatte der überraschend starke Chinese Congfu Cheng (2./1:15.130 Minuten) bereits über zwei Zehntelsekunden Rückstand. Auf Rang drei folgte der Sieger des vergangenen A1GP-Wochenendes, Jonathan Summerton aus den USA (1:15.243 Minuten) auf Rang drei.
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Die favorisierten Schweizer, die sich am Finalwochenende mit soliden Ergebnissen eigentlich leicht den Titel sichern können, hielten sich bei der Jagd nach der Freitagsbestzeit zurück. Neel Jani (4./1:15.302 Minuten) spulte sein normales Programm ab und war dabei trotzdem immer schnell. Der einzig verbliebene Titelkonkurrent aus Neuseeland, Jonny Reid (8./1:15.356 Minuten), war nur wenige Hundertstel dahinter.
Die freitägliche Zeitenjagd wurde bei angenehmen Streckenverhältnissen nur ein Mal für längere Zeit unterbrochen. Der Australier John Martin (18./1:16.552 Minuten) hatte am Ausgang von Kurve sieben seinen Wagen verloren und tief ins Kiesbett gewühlt. Die Streckenposten hatten Mühe, das Fahrzeug wieder freizuschaufeln. Die Session war für gut zehn Minuten mit roter Flagge unterbrochen.
Mit einer bescheidenden Leistung stieg Michael Ammermüller in das Finalwochenende ein. Der Pilot der deutschen A1GP-Mannschaft kam in 1:16.040 Minuten gerade einmal auf Rang 16 und scheint sich noch nicht an die selektive Strecke in Brands Hatch gewöhnt zu haben. In der Zeitenliste weit oben taucht Narain Karthikeyan (6./1:15.339 Minuten) auf, allerdings wird beim Inder noch untersucht, ob er bei seinem schnellsten Umlauf abgekürzt hatte.










