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| Lokalmatador Bertrand Baguette sicherte sich mit Glück und Geschick den Sieg |
| | © Renault Sport |  |
(Motorsport-Total.com) - Bertrand Baguette siegte, für die anderen blieben nur die Krümel. Der belgische Draco-Pilot konnte seinen Heimvorteil im ersten von zwei Rennen in Spa-Francorchamps voll ausspielen, hatte aber dabei auch das Glück des Tüchtigen. Die vor ihm fahrenden Guido van der Garde und Julien Jousse schieden aus, Salvador Duran konnte sich drei Umläufe vor Schluss nicht mehr entscheidend gegen Baguette wehren und landete auf Rang zwei.Beim Start zum ersten Lauf der Renault-World-Series (WSbR) in Spa-Francorchamps war zunächst Duran auf Platz zwei gestürmt, im Schlepptau folgten Jousse, van der Garde, Baguette und Guillaume Moreau. Pole-Mann Miguel Molina fuhr zwar weit vorne weg, hatte aber einen lupenreinen Frühstart hingelegt und war nach einer Durchfahrtsstrafe zwei Runden später aus der Führungsgruppe verschwunden.
 Schrottplatz La SourceIm hinteren Feld gab es nach einigen Metern bereits die ersten Vorfahrtsprobleme, als sich einfach zu viele Autos gleichzeitig durch La Source zwängen wollten. Robert Wickens und Borja Garcia drehten sich, aber konnten wenigstens weiterfahren. James Walker und Claudio Cantelli hatten weniger Glück und mussten ihre Fahrzeuge mit teils schweren Schäden an Ort und Stelle endgültig parken.  | | Beim ersten Lauf der Renault-World-Series in Spa gab es viel Schrott | | © Renault Sport |  | Etwa die Hälfte der Rennrunden waren absolviert, als das Safety Car zum Einsatz kommen musste. Charles Pic hatte beim Überholversuch Marcos Martinez berührt und ihn zunächst aufs Gras geschickt. Der Spanier schleuderte anschließend wieder auf die Strecke zurück und traf ausgerechnet den Verursacher der ganzen Aktion. Pic wurde heftig seitlich erwischt, für beide war das Rennen damit beendet, die Strecke musste von Trümmerteilen befreit werden.Beim Restart verbremste sich Jousse, van der Garde kam in Schlagdistanz und legte sich den Franzosen auf den folgenden Kilometern zurecht. Ausgerechnet in der schnellen Blanchimont setzte der Niederländer dann seine Attacke, die beiden berührten sich bei Topspeed, Jousse legte einen wilden Dreher hin, van der Garde strandete mit einem Plattfuß - für beide Kampfhähne war das Rennen spektakulär beendet. Wilder Crash im Vorderfeld"Es war ein Rad-an-Rad-Duell, richtig eng", beschrieb Baguette, der bei den Zwischenfall in der ersten Reihe gesessen hatte. "Ich war natürlich glücklich, dass sich vor mir zwei Autos verabschiedeten, weil meine Chancen auf ein gutes Ergebnis dadurch deutlich größer wurden." Erneut musste das Safety Car herauskommen, weil die Strecke wieder einmal mit Trümmern übersäht war und die gestrandeten Autos geborgen werden mussten. Fünf Runden vor Schluss wurde das Rennen wieder freigegeben, Baguette heftete sich an die Fersen des lange Zeit führenden Duran. Drei Umläufe vor Schluss dann die Attacke. Der Belgier setzte sich bereits in Les Combes neben seinen Konkurrenten, die beiden jagten Seite an Seite Ewigkeiten nebeneinander her, bis Baguette beim Ausbremsmanöver in der engen Bus-Stop-Schikane das glückliche Ende für sich fand. Auch der folgende Moreau konnte anschließend am Mexikaner vorbei ziehen, aber auf dem langen Bergauf-Stück nach Eau Rouge konnte Duran kontern und gab den zweiten Rang bis ins Ziel nicht mehr ab. Rennsieger Baguette brachte die Zuschauer in Spa-Francorchamps richtig in Wallung, der Belgier hatte viele Freunde und Verwandte mitgebracht, denn er ist in dem nur wenige Kilometer entfernten Verviers zu Hause. Das Rennergebnis nach 20 Runden: 01. Bertrand Baguette (Draco) 47:46.817 Minuten 02. Salvador Duran (Interwetten) +2.598 Sekunden zurück 03. Guillaume Moreau (KTR) +4.243 04. Marco Bonanomi (Comtec) +4.529 05. Mikhail Aleshin (Carlin) +5.796 06. Alex Marsoin (Epsilon) +6.902 07. Maximo Cortes (Pons) +7.604 08. Pablo Sanchez (Interwetten) +8.651 09. Miguel Molina (Prema) +9.458 10. Mario Romancini (Epsilon) +11.045 11. Daniil Move (KTR) +13.915 12. Claudio Cantelli (Ultimate) +15.261 13. Pasquale di Sabatino (Comtec) +15.444 14. Robert Wickens (Carlin) +15.830 15. Fabio Carbone (Ultimate) +16.386 16. Pippa Mann (P1) +1 Runde Schnellste Runde: Guido van der Garde in 2:05.783 Minuten in Runde drei
  
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