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Indien startet im Hauptrennen von der Pole-Position
Narain Karthikeyan sorgt beim Qualifying für eine Überraschung: Pole-Position vor Großbritannien und Schweiz - Vorentscheidung gefallen?
(Motorsport-Total.com) - Die Schweiz und Neuseeland kämpfen um die Krone, Großbritannien dominiert viele Sessions, aber Indien holt sich überraschend die Pole-Position für das Hauptrennen - das Finalwochenende der A1GP in Brands Hatch bietet den Fans beste Unterhaltung. Narain Karthikeyan profitierte in der abschließenden Session von verhältnismäßig freier Fahrt und markierte in 1:14.682 Minuten die deutliche Bestzeit.
Karthikeyan schenkte seiner indischen A1GP-Mannschaft mit der ersten Pole-Position überhaupt zum Abschluss der Saison noch einmal ein absolutes Highlight. Der bisherige Dominator des Wochenendes, der Brite Robbie Kerr (1:14.909 Minuten), wurde bei seinem letzten Run im dichten Verkehr aufgehalten und musste sich ausnahmsweise mit der zweiten Position begnügen.
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Neel Jani machte auf seinem Weg zum Titel den Schweizern erneut viel Freude, denn in 1:14.957 Minuten stellte er den Boliden wie schon im Sprint-Qualifying auf Rang drei. Während Neuseeland zwar immer noch theoretische Chancen auf den Gewinn der Meisterschaft hat, sind die Minen in der Mannschaft jedoch im zweiten Qualifying trüb geworden. Jonny Reid (17./1:16.003 Minuten) versagten bei der vorentscheidenden Zeitenjagd erneut die Nerven.
Michael Ammermüller (5./1:15.042 Minuten) hatte ähnliches Glück wie Karthikeyan, denn auch der Pockinger konnte in seinem letzten Schuss halbwegs freie Fahrt genießen und war somit einer der ganz wenigen Piloten, die in der letzten Session eine schnellere Rundenzeit schafften als im Sprint-Qualifying. Ein gutes Niveau konnte der Ire Adam Carroll (1:15.020 Minuten) festigen, der nun in beiden morgigen Läufen von einem guten vierten Platz starten darf.
Das Qualifying für das Hauptrennen war - wie so oft - von anfänglichem langem Warten in der Box bestimmt, später kam es dann zu den typischen wilden Szenen im dichten Verkehr. Einer, der mit den vielen Gegnern auf der Strecke nicht mehr zurecht kam, war der Amerikaner Jonathan Summerton (9./1:15.398 Minuten), der seinen letzten Versuch im Kiesbett enden ließ und somit als einziger Pilot seine Zeit nicht mehr verbessern konnte.









