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Hülkenberg: 21 Runden unter Druck
Nico Hülkenberg freut sich über seinen ersten Erfolg in der Formel-3-Euroserie: "Das war kein einfacher Sieg"
(Motorsport-Total.com) - Der Knoten ist geplatzt, die Pechsträne offensichtlich überwunden. Nico Hülkenberg hat nach seinen zwei Ausfällen zum Saisonauftakt in Hockenheim das Ziel erreicht. Und nicht nur das: der ART-Pilot fuhr in Mugello zu einem hart erarbeiteten, aber letztlich hoch verdienten Sieg. Über die gesamte Renndistanz spürte der Schützling von Manager Willi Weber den heißen Atem von Koudai Tsukakoshi im Nacken.
"Es war heute kein einfacher Sieg", sagte ein sichtlich erleichterter Hülkenberg nach dem ersten von zwei Rennen in Mugello. "Tsukakoshi hat ständig Druck ausgeübt, so dass ich keine Chance hatte, auch nur einmal zu verschnaufen. Ich musste in diesem Rennen hundertprozentig konzentriert sein, um keine Fehler zu machen. Nach dem missglückten Auftakt in Hockenheim ist der Sieg heute ein tolles Ergebnis."
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Die beiden Piloten an der Spitze konnten den Rest des Feldes deutlich hinter sich lassen. Der japanische Manor-Pilot richtete sich zunächst auf Platz zwei ein, wagte dann aber zur Mitte des Rennens einen mutigen Angriff. In der ersten Kurve versuchte er außen am Deutschen vorbei zu ziehen - vergeblich. "Es war heute ein hartes Rennen. Mein Auto lag schon das gesamte Wochenende richtig toll. Ich freue mich riesig über mein erstes Podium in der Formel 3 Euro Serie", bilanzierte Tsukakoshi.
Auf Platz drei fuhr Hülkenbergs ART-Teamkollege Jules Bianchi ein starkes Rennen nach Hause. "Ich hatte einen guten Start und bin abgesehen von einigen kleineren Problemen mit meinem Auto auch ein gutes Rennen gefahren. Platz drei geht somit in Ordnung, mehr war für mich heute aber auch nicht möglich. In meinem dritten Rennen in der Formel 3 Euro Serie zum ersten Mal auf den Podium zu stehen ist ein tolles Ergebnis", so der 18-jährige Franzose.
In der Gesamtwertung hat sich Hülkenberg durch seinen heutigen Sieg auf Platz drei vorgearbeitet und liegt nur drei Zähler hinter Spitzenreiter Edoardo Mortara, der als bester VW-Pilot heute als Vierter das ziel erreichte. Für Tsukakoshi und Bianchi gab es die ersten Zähler, denn beide waren zum Saisonauftakt in Hockenheim leer ausgegangen. Der Japaner belegt in der Gesamtwertung nun Rang fünf, der Franzose ist Neunter.









