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Deutschland: Kiesbett statt Podium

04. Mai 2008 - 21:28 Uhr

Michael Ammermüller war für die deutsche Mannschaft auf Podiumskurs, landete aber im Kiesbett - Willi Weber: "Das traurige Ende einer traurigen Saison"

Michael Ammermüller
Michael Ammermüller lag im Hauptrennen lange Zeit auf Podiumskurs
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das deutsche A1GP-Team von Willi Weber erwischte im Finale der Saison in Brands Hatch einen rabenschwarzen Tag. Nachdem Michael Ammermüller im Sprint-Rennen den elften Platz erreichte, verpasste der 22-Jährige im anschließenden Hauptrennen einen Platz auf dem Podium wegen eines geplatzten Reifens. Im Abschlussklassement des belegt die deutsche Mannschaft den achten Tabellenrang und übergibt den Weltcuptitel an die Schweiz.

Im Sprintrennen auf dem Traditionskurs von Brands Hatch startete Ammermüller vom neunten Platz aussichtsreich in die Distanz über 15 Runden. "Mein Start ins Sprint-Rennen war sehr gut. Ich war an den Leuten vor mir dran und wir haben gekämpft. Jedoch hat mich ein Rivale ins Kiesbett gedrängt, das hat uns zwei Plätze gekostet. Unser Tempo war bis dahin sehr gut", bilanzierte der Pockinger, der am Ende des Sprints Elfter wurde.

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Ins Haupt-Rennen ging Ammermüller als Fünfter und machte dank zweier schnell absolvierter Pflicht-Boxenstopps des Teams von David Sears zwei Plätze gut. "Ich habe den dritten Platz souverän verteidigt. Dann jedoch habe ich bemerkt, dass der Reifen hinten links langsam Luft verliert. Just in der Runde, in der ich an der Box den schadhaften Reifen wechseln lassen wollte, ist er plötzlich explodiert, so dass ich das Auto beim Bremsen verloren habe und die Saison im Kiesbett beendete", so Ammermüller.

Und weiter sagte der 22-Jährige: "Irgendwie passt das zum Saisonverlauf, in dem einfach Glück fehlte. Herzlichen Glückwunsch an die Schweiz, die von uns nun den Titel übernimmt." Teambesitzer Willi Weber schloss sich den Gratulationen an und bilanzierte: "Das war das traurige Ende einer traurigen Saison, die nicht nach unseren Vorstellungen verlaufen ist. Immerhin weist unsere Bilanz 2007/2008 zwei Siege aus, aber an die exzellente Vorjahresform der gesamten Mannschaft konnten wir diesmal nicht anknüpfen."

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