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Cheng überrascht im Freien Training

03. Mai 2008 - 13:16 Uhr

Der Chinese Congfu Cheng sichert sich im Freien Training die Bestzeit vor Großbritannien und Indien - Titelkandidaten wieder eng zusammen

Congfu Cheng
Überraschte mit Bestzeit im Freien Training: der Chinese Congfu Cheng
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Der Chinese Congfu Cheng hat seine starke Leistung aus dem gestrigen Freien Training nicht nur wiederholen, sondern sogar noch verbessern können. Der Stammpilot des chinesischen A1GP-Teams fuhr beim letzten Training vor den entscheidenden Qualifyings in 1:14.916 Minuten eine deutliche Bestzeit. Cheng verwies damit den gestern dominierenden Briten Robbie Kerr (2./1:15.134 Minuten) und den überraschend starken Inder Narain Karthikeyan (3./1:15.421 Minuten) auf die Plätze.

Bereits gestern hatte der Chinese mit Rang zwei im Freien Training eine Duftmarke gesetzt. Er zählt jetzt ebenso wie Kerr zu den großen Favoriten, wenn es um die Vergabe der besten Startplätze für die beiden Finalläufe in Brands Hatch geht. Karthikeyan hatte zwar schon an Freitag im vorderen Mittelfeld seinen Platz gefunden, verlor bei der heutigen Session aber deutlich weniger Zeit im Vergleich zum Vortag als viele andere.

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Die beiden einzig verbliebenen Kandidaten auf den A1GP-Titel schenkten sich auf dem Zeitenmonitor kaum etwas. Jonny Reid (4./1:15.498 Minuten) brachte seine Neuseeländer hauchdünn vor die favorisierte Schweiz mit Neel Jani (5./1:15.556 Minuten). Flilipe Abuquerque (6./1:15.681 Minuten) und Filip Salaquarda (7./1:15.766 Minuten) bestätigten für die Mannschaften aus Portugal und Tschechien ihre gute Form.

Auf Rang acht folgt der Sieger des vergangenen A1GP-Wochenendes, Jonathan Summerton aus den USA (1:15.773 Minuten). Allerdings steht er wegen möglichem Abkürzen der Strecke ebenso noch unter Vorbehalt in der Zeitenliste wie Adam Carroll aus Irland (12./1:15.851 Minuten). Einen leichten Fortschritt im Vergleich zum Vortag konnte man bei Michael Ammermüller (9./1:15.800 Minuten) erkennen. Gestern war das deutsche Team um Willi Weber nur auch Rang 16 gelandet.