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Brands Hatch: Van der Drift schnellster Rookie

02. Mai 2008 - 13:26 Uhr

Für das Team Neuseeland läuft in Brands Hatch alles nach Plan: Chris van der Drift zwei mal Schnellster - Schweiz vorn dabei

Jonny Reid
Zwei Topzeiten in den Rookie-Sessions: Chris van der Drift aus Neuseeland
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das A1GP-Team aus Neuseeland macht tatsächlich zum Saisonabschluss noch einmal Ernst. In beiden Rookie-Sessions am Freitagvormittag konnte Chris van der Drift die Bestzeit markieren. Die schnellste Runde gelang ihm im zweiten Durchgang mit 1:16.102 Minuten. Damit war der Neuseeländer nur einen minimalen Hauch schneller als sein ärgster Verfolger Filipe Albuquerque (2./1:16.103 Minuten) aus Portugal.

Albuquerque unterstrich damit seine bärenstarke Form, die er schon in China präsentiert hatte. Bereits im ersten Rookie-Abschnitt war der Portugiese weit vorne zu finden, allerdings hatte er in der ersten halben Stunde fast zwei Zehntel Rückstand auf die Spitzenzeit gehabt. Für die großen Titelfavoriten aus der Schweiz fuhr Alexandre Imperatori zwei solide Sessions mit den Rängen drei und fünf. In der kombinierten Zeitenliste steht Imperatori mit 1:16.428 Minuten auf Platz 4.

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Die Schweizer Mannschaft war eine von nur ganz wenigen, die ihre Bestzeit in der zweiten Session nicht mehr verbessern konnte. Das Setup-Potenzial schien ausgeschöpft. Dennoch muss man sich beim aktuellen Stand der Dinge kaum Sorgen um das Team machen, denn Stammfahrer Neel Jani muss an diesem Finalwochenende in Brands Hatch nur noch drei Zähler für den Titel holen.

Überraschend stark präsentierte sich die Tschechische Republik mit Filip Salaquarda (3./1:16.217 Minuten) am Steuer. Einen deutlichen Sprung nach vorn machte auch Wesleigh Orr (5./1:16.439 Minuten) aus Südafrika. Im prestigeträchtigen Duell zwischen Gastgeber England und der Mannschaft aus Irland steht es 2:0 für die Iren. Niall Quinn (6./1:16.511 Minuten) behielt in beiden Sessions gegen James Winslow (10./1:16.939 Minuten) die Oberhand.

Das A1GP-Team von Deutschland ließ die Rookie-Sessions am Vormittag aus. Michael Ammermüller wird erst zum Freien Training am Nachmittag in das Auto von Willi Weber steigen. Die Rookies ließen am Vormittag übrigens fast immer Vorsicht walten. Es gab kaum Zwischenfälle. Für die einzige längere Gelbphase sorgte der Niederländer Arie Luyendyk Jr. (12./1:17.503 Minuten), der sich in der schwierigen Kurve eins ins Kiesbett grub.