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Zuber sauer auf den Teamkollegen

28. April 2008 - 10:04 Uhr

Andreas Zuber ging im zweiten Rennen in Barcelona leer aus und ist nun auf seinen Teamkollegen Pastor Maldonado nicht gut zu sprechen

Pastor Maldonado vor Andreas Zuber
Pastor Maldonado und Andreas Zuber beim Rennen in Barcelona
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Der zweite Tag am Circuit de Catalunya in Barcelona verlief für Andreas Zuber ganz und gar nicht zu seiner Zufriedenheit. Beim Sprintrennen am Sonntagvormittag, das über 26 Runden ging, startete der 24-jährige Steirer aufgrund seines dritten Platzes vom Samstag von Position sechs aus. Beim chaotischen Start kam Zuber nicht ideal weg und verlor gleich zwei Plätze - und noch während der ersten Runde musste er auch Piquet-Teamkollege Pastor Maldonado vorbeiziehen lassen.

Während Romain Grosjean und Kamui Kobayashi and der Spitze davonzogen, war es vor allem Sébastien Buemi, der an dritter Stelle liegend das Feld aufhielt. Zuber: "Ich bin hinter Maldonado festgesteckt. Ich hätte viel schneller fahren können, kam aber nicht vorbei."

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Bis zur 22. Runde, denn da startete Zuber ein gewagtes Überholmanöver und ging an seinem Teamkollegen vorbei. Damit lag er auf Platz sechs, was mit einem Punkt gleichbedeutend war. Eine Runde später drehte sich Giaccomo Ricci und blieb auf der Strecke stehen, sodass das Safety-Car zum Einsatz kam.

Als das Rennen in der nächsten Runde wieder freigegeben war, versuchte Maldonado sich mit aller Gewalt an Zuber vorbeizuzwängen. Dabei berührten sich die beiden Autos. "Das war wirklich brutal, wie mein Teamkollege versucht hat, mich zu überholen. Dabei ging auf meiner rechten Seite so ziemlich alles kaputt", sagte ein enttäuschter Zuber, für den das Rennen dadurch vorbei war. Doch auch Maldonado musste in die Box und schließlich aufgeben.

Da nach der Safety-Car-Phase der führende Grosjean mit einem unfairen Abdrängungsmanöver versuchte, Kobayashi am Überholen zu hindern, setzte es eine Durchfahrstrafe für den Franzosen, sodass der Japaner das Rennen für sich entscheiden konnte.

Zu diesem Zeitpunkt stand der sichtlich wütende Zuber bereits in der Box: "Natürlich bin ich frustriert. Ich wollte unbedingt Punkte holen und war auch schon Sechster, als durch das Fehlverhalten meines Teamkollegen alles zunichte gemacht wurde. Doch wenigstens haben wir gesehen, dass wir schnell sind, und daher werde ich in zwei Wochen in Istanbul wieder voll Gas geben."