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Team Irland möchte 100 Punkte
Der irische A1GP-Teammanager Dave O'Neill zieht eine Bilanz der Saison und blickt auf das große Finale in Brands Hatch
(Motorsport-Total.com) - Mit dem Sieg durch Adam Carroll im Hauptrennen von Mexiko hat das irische A1GP-Team den Glanzpunkt der Saison gesetzt. Bei der Mannschaft um Teammanager Dave O'Neill hat der Erfolg für ein Stimmungshoch gesorgt und die Ziele für die noch ausstehenden beiden Saisonläufe in Brands Hatch etwas erhöht. Man will auch beim letzten Auftritt der laufenden Serie noch einmal auf das Podium und damit die Marke von 100 Punkten in der Gesamtwertung übertreffen.
17 Zähler fehlen noch bis zum Erreichen dieses großen Ziels. "Es gibt keinen Grund, warum wir nicht wieder auf das Podium kommen sollten", so der optimistische Teammanager. "Es wäre natürlich schön, wenn wir das ausgerechnet in Brands Hatch schaffen könnten, wo so viele irische Fans sein werden. Es ist für uns natürlich wegen der geografischen nähe ein Heimrennen", sagte O'Neill mit Blick auf das Saisonfinale weiter.

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Das irische A1GP-Team war zu Saisonbeginn völlig umgekrempelt worden und das zahlte sich offenbar aus. Während die Mannschaft aktuell 83 Punkte auf dem Konto hat, waren es zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres nur deren acht. Man bediente sich beim Personalstamm des ehemaligen Formel-1-Rennstalls Jordan. "Stewart Cox ist als neuer Chefmechaniker dazu gekommen und er macht einen fantastischen Job. Er geht alles viel systematischer an und hat daher unsere Zuverlässigkeit in den Griff bekommen."
"Andy Reedie leitet bei uns auch eine Gruppe und er bringt ebenfalls zehn Jahre Erfahrung aus der Formel 1 mit. Es ist wirklich toll, solche Leute bei uns an Bord zu haben. Ich wollte unser Team auf Formel-1-Niveau bringen und ich denke, dass das wirklich gelungen ist", beschrieb O'Neill den Umstrukturierungsprozess zu Beginn der aktuellen Saison.
Für die kommende Serie stehen erneut drastische Veränderungen ins Haus. Diesmal nicht personell, sondern technisch. Die gesamte A1GP-Serie rüstet auf neue Fahrzeuge von Ferrari um: "Ich glaube, da gibt es noch viel zu bedenken und eine Menge zu organisieren. Das Auto ist komplizierter und die Kosten werden auch steigen. Wenn wir das Auto frühzeitig bekommen, es schnell anpassen können und den Fahrer ins Cockpit bekommen, dann können wir vielleicht in der kommenden Saison sofort unter den ersten Drei sein."










