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Summerton feiert größten Erfolg der Karriere

13. April 2008 - 21:00 Uhr

Jonathan Summerton ist nach seinem ersten Sieg für das Team USA völlig aus dem Häuschen: "Die Nationalhymne zu hören war das Größte"

Jonathan Summerton
Jonathan Summerton bescherte der US-Mannschaft den allerersten Sieg
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach seinem frühen Aus im Sprintrennen hat sich Jonathan Summerton trotz Handverletzung im Hauptrennen den allerersten Sieg gesichert. Der Amerikaner fuhr beim Start direkt nach vorne und gab die Führung bis zur letzten Runde nicht mehr ab. Der 19-Jährige zeigte sich auf der Strecke in Shanghai äußerst dominant und überquerte die Ziellinie an Ende mit einem deutlichen Abstand von fast zehn Sekunden auf seinen ärgsten Verfolger aus Portugal.

"Ich freue mich so sehr auch für unser Team USA", erzählte der strahlende Sieger nach seinem China-Triumph. "Es hat lange gedauert, bis es endlich mal geklappt hat. Wir haben unser Auto im Laufe der Saison immer besser gemacht und dann jetzt auf dem obersten Treppchen zu stehen und die eigene Nationalhymne zu hören, war der größte Moment meiner bisherigen Karriere", freute sich Summerton, der seine Mannschaft damit nah an die Top-Ten in der Gesamtwertung brachte.

Sein Hauptrennen verlief nach Maß: guter Start, guter Rennverlauf, gutes Ende. "Wir hatten ein tolles Auto und problemlose Boxenstopps", so die perfekte Bilanz des 19-Jährigen. Entscheidend war vermutlich die erste Boxenstopp-Runde, denn bis zu diesem Zeitpunkt war der Amerikaner vom starken Neel Jani aus der Schweiz kräftig unter Druck gesetzt worden. "Da lief für uns alles gut und ich kam als Fünfter wieder auf die Bahn, hinter vier Fahrzeugen, die noch nicht gestoppt hatten."

Im Sprintrennen am Vormittag war es genau gegenteilig verlaufen. Direkt nach dem Start, noch auf der langen Start-Ziel-Geraden in Shanghai, verhakten sich die Autos von Summerton und dem Neuseeländer Jonny Reid ineinander, beide fielen aus dem Rennen. "Ich fuhr eine gerade Linie und Jonny meinte, er müsste zu mir herüber ziehen", wies der Amerikaner jede Schuld von sich. "Unser Team hat einen tollen Job gemacht, als sie das Auto für das Hauptrennen wieder fit machten."

Die USA liegen nun mit 44 Punkten auf Rang zwölf der Gesamtwertung, nur zwei Zähler hinter China und sechs Punkte hinter den Portugiesen. "Unser einziges Ziel ist es jetzt, Anfang Mai in Brands Hatch in der Meisterschaft noch in die Top-Ten zu kommen", erklärte Teamchef Rick Weidinger die Marschroute für das letzte Saisonwochenende der A1GP.

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