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Grand-Prix-Masters: Auferstehung noch in diesem Jahr?
Das Grand-Prix-Masters soll in diesem Jahr wiederbelebt werden und Jacques Villeneuve hat schon seine Teilnahme angekündigt
(Motorsport-Total.com) - Der erste Versuch, mit dem Grand-Prix-Masters eine Formel-Serie für Rennveteranen zu veranstalten, scheiterte kläglich. Ganze drei Rennen wurden 2005 und 2006 abgehalten, obwohl das Teilnehmerfeld mit Nigel Mansell, Emerson Fittipaldi, Eddie Cheevier, Johnny Herbert, Riccardo Patrese, Jan Lammers, Alan Jones, Hans-Joachim Stuck und Christian Danner durchaus prominent besetzt war.
Nach den drei Rennen beschäftigte das Grand-Prix-Masters allerdings nur noch die Gerichte. Im November 2007 schien das endgültige Aus besiegelt, als der Oberste Gerichtshof in London das Unternehmen, das hinter dem GPM stand, aufgelöst hat. Damit gab das Gericht damals einer Klage von Delta Motorsport, dem offiziellen Chassis-Lieferanten des GPM und des Sponsors Altech statt.
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Kein Mindestalter mehr
Doch das Motto "Totgesagte leben länger" soll nun offenbar auch für das GPM gelten. Delta plant, das Masters noch in diesem Jahr wieder neu zu organisieren. Im Herbst soll die Saison mit fünf Rennen beginnen. Ein Mindestteilnahmealter von 45 Jahren wie bisher soll es dabei nicht mehr geben. Und so gibt es bereits einen Interessenten, der sofort teilnehmen würde: Jacques Villeneuve. Der Formel-1-Weltmeister des Jahres 1997 hofft, dass der Wegfall des Mindestalters noch mehr seiner früheren Kollegen anlockt.
"Die Idee, so ein Masters zu fahren, ist klasse. Wenn es richtig organisiert wird, könnte es sensationell werden", sagte der Kanadier. "Es wäre gut, wenn ein paar jüngere Piloten wie ich an den Start gehen würden. Dann passiert es nicht, dass die Piloten zu lange vom Rennsport weg sind und einrosten."
Modifiziertes Chassis, neuer Motor
Delta plant, mit dem bisherigen Chassis zu fahren. Das soll aber modifiziert werden und einen neuen Motor bekommen. Im Gespräch ist derzeit ein Turbo-Motor mit etwa 600 PS. 15 Masters-Boliden gibt es und Delta-Chef Simon Dowson hofft, dass der erste modifizierte Renner im Juli auf die Strecke kann. Zudem verhandelt er gerade mit potenziellen Partnern.
"Wir haben auch Investoren abgesagt", so Dowson. "Es geht nicht nur ums Geld. Wir müssen sicherstellen, dass die Partner, die wir auswählen, auch das nötige Know How in Sachen Medien und Marketing mitbringen, um die Serie zu einem Erfolg zu machen."









